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Berichte

   

Tagesfahrt am 24.05.2018 zum Hansemuseum

Pünktlich um 9.30 Uhr war unser Bus auf dem Kurpark- Parkplatz in Bad Oldesloe, damit alle 54 angemeldeten Landfrauen einsteigen konnten. Da kam schon die erste Überraschung des Tages: drei der Damen bekamen keinen Sitzplatz! Was nun? Unser Busfahrer rief bei der Zentrale an, um sich zu erkundigen, was schiefgelaufen sein konnte. Der größere Bus stand noch auf dem heimischen Platz. Also konnten wir ihn tauschen und so sind wir dann mit einer kleinen Verspätung losgefahren aber alle hatten einen Sitzplatz.
Es sollte nach Travemünde gehen, um mit der Hansefähre bis nach Lübeck zum Anleger des neuen Hansemuseums zu fahren. Wir waren zeitig genug vor Ort, um mitzukommen. Das klappte prima. Da die Fahrt über die Mittagszeit stattfand, war für uns ein Menue bestellt, welches wir während der Fahrt zu uns nehmen wollten: Bratkartoffeln mit Roastbeef und einem Salatteller. Hinterher Eis mit frischem Obst. Alle freuten sich darauf. Landfrauen Tagesfahrt 2018 Nun aber die nächste Überraschung: der Cateringservice steckte im Stau und kam nicht rechtzeitig ran. Die Fähre musste aber ablegen, damit sie den Fahrplan einhalten konnte. Die Alternative war Kartoffelsalat mit Würstchen.- alle waren etwas enttäuscht, ließen es sich aber trotzdem schmecken! Das leckere Eis, die sonnige Fahrt bis Lübeck zum Abschluss entschädigte uns dann doch noch.
Gemeinsam gingen wir dann vom Anleger einige Schritte bis zum neu erbauten Europäischen Hansemuseum an der Untertrave. Es wurde im Mai 2015 neu eröffnet. Dort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und sind dann in kleinen Abständen durch die 500 jährige Geschichte des kaufmännischen Städtebundes der Hanse geführt worden. (Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 17.Jahrhunderts) Der Bund der Hanse auf dem europäischen Kontinent erstreckte sich von London bis Nowgorod. In Städten wie London, Brügge, Lübeck und Nowgorod, um nur einige zu nennen, gab es die sogenannten Hansekontore, von wo aus der Handel koordiniert wurde. Als dann die Engländer, Niederländer, Dänen und Russen Zölle auf ihre Waren erhoben, brach der Handel ein. Das war dann das Ende der Hanse. Da stellten wir doch Parallelen zum heutigen Handelsgebaren bestimmter Länder fest. Landfrauen Hansemuseum 2018 Ein schöner Abschluss unserer Tagestour war dann die Kaffeestunde im Cafe des Hansemuseums.             

Aprilveranstaltung 2018, Höflichkeiten und Etikette

Zu diesem Thema hatten wir am 17.04.18 in „Schachts Gasthof“ eingeladen.
Frau Sonja Stümer wurde begleitet von ihrem Mann, mit dem sie ein Tanzstudio in Niebüll leitet. Sie ist Tanzlehrerin und Dozentin in der Erwachsenenbildung und arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Landfrauen Sonja Stümer 2018 Mit viel Temperament hat sie uns Landfrauen in ihre Ausführungen zum Thema Benimmregeln und gute Manieren humorvoll und unterhaltsam mit eingebunden.
In welcher Reihenfolge begrüße ich zum Beispiel meine Gäste auf einer öffentlichen Veranstaltung?: immer bei der Person, bei der ich stehe und dann der Reihe nach. Oder darf an ein Glas geklopft werden, um auf einen Redner aufmerksam zu machen?: Nein! Landfrauen Sonja Stümer 2018 So erfuhren wir dann, dass heute die Regeln des alten Knigge nicht mehr unbedingt gültig sind.
Es war ein lustiger und gleichzeitig lehrreicher Nachmittag!              

Märzveranstaltung 2018 Spielenachmittag

Ohne einen Spielenachmittag geht unsere Jahresplanung nicht, denn er ist nach wie vor sehr beliebt bei unseren Damen. Wie immer wurden Rummykub, Uno, Romme, Canasta, und vieles mehr angeboten. Besonders gefragt sind immer „Mensch ärgere dich nicht“, wo es immer hoch her geht, oder „Skat“. Hier wird sehr konzentriert und zielsicher gespielt.
Preise gab es für jede der Spielerinnen, vom ersten bis zum letzten Platz. So ging niemand mit leeren Händen nach Hause und alle waren zufrieden.
         

Unsere Jahreshauptversammlung am 27.02.2018

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung unseres Vereins am 27.02.18 hatten wir Frau Michaelis vom LandesLandFrauenVerband e.V. eingeladen, um die Versammlung über das Für und Wider der Eintragung in das Vereinsregister aufzuzeigen. Nun kam der heftige Wintereinbruch dazwischen und wir bekamen eine Absage von ihr. Wofür wir vollstes Verständnis hatten. Aus diesem Grund hatten wir auch sehr viele Absagen unserer Mitglieder, die sich auch wegen der Witterungsverhältnisse nicht auf den Weg in unser Vereinslokal in Mollhagen machen mochten. So waren wir am Ende nur 55 Mitglieder vor Ort.

Nach Begrüßung und einer Schweigeminute für unsere verstorbenen Mitglieder, hielt Frau Christel Stoffers den Jahresbericht, an dem wir erkennen konnten wie ausgefüllt unser Landfrauenjahr gewesen ist. Frau Stoffers gab ihren Posten als Protokollführerin ab und wurde als Reiseleiterin weiterhin bestätigt. Als Protokollführerin wurde unsere Beisitzerin Frau Elke Schmidtke von der Versammlung gewählt. Unsere Kassenführerin Frau Heike Tjarks legte einen penibel genau geführten Kassenbericht vor. Daraufhin konnten die beiden Kassenprüferinnen die Versammlung um Entlastung des Vorstandes bitten. Dies geschah einstimmig. Auch Frau Anke Bern wurde mit ihrer Einwilligung als Beisitzerin erneut in ihrem Amt bestätigt.

Frau Edith Stuhr schied auf eigenen Wunsch nach 24-jähriger Tätigkeit als 2. Protokollführerin von ihrem Amt zurück und wurde von Frau Behnk mit der silbernen Biene mit den Farben unseres Bundeslandes und einer Urkunde geehrt. Nun brauchten wir eine zweite Besitzerin. Hierfür waren 2 schriftliche Vorschläge fristgerecht bei Frau Behnk eingegangen. In beiden wurde Frau Ute Engel aus Bad Oldesloe vorgeschlagen. Nach einer Vorstellung ihrerseits wurde sie bei einer Enthaltung von der Versammlung gewählt. Frau Behnk war sehr zufrieden, denn nun sind wir mit sieben Vorstandsmitgliedern wieder komplett und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit in unserem Vorstand.

Jahreshauptversammlung 2018 Unter Punkt Verschiedenes konnte Frau Heike Tjarks noch den von fleißigen Damen unseres Vereins erwirtschafteten Reingewinn vom Landfrauencafè auf dem Adventsmarkt 2017 in der Stormarnhalle bekanntgeben. Dort haben wir den Fair- Trade- Kaffee verkauft und konnten nun die Summe von 750 Euro an den „Hospiz Verein Lebensweg“ spenden. Der Betrag von 550 Euro ging an die „Praxis Ohne Grenzen“ und 200 Euro an eine „Familie mit einem behinderten Kind“, die in unserem Einzugsbereich leben.

Zufrieden konnten wir danach unsere Kaffeestunde genießen, die an dem Tag nicht sehr lang ausfiel, weil es schon wieder angefangen hatte zu schneien. Der Vorstand war froh darüber, dass wir unseren Termin trotz sehr vieler Absagen wegen des Wetters, einhalten konnten.

         

Januarveranstaltung 2018: Mobiles Gewürzmuseum

Nach den Feiertagen zum Ende des Jahres 2017 trafen wir Landfrauen uns am 16.01.2018 zur „Gewürzveranstaltung“. Die Diele in „Schachts Gasthof war bis auf den letzten Platz besetzt und alle waren auf die Ausführung über die Gewürze gespannt.

Frau Viola Vierk hatte den Schauspieler Herrn Tobias Brüning mitgebracht, der einen Apotheker darstellte und die Vorzüge der einzelnen Gewürze in der Medizin gepriesen hat. Wie zum Beispiel das Gelenkwunder: eine Mischung aus Kreuzkümmel, Koriander und gemahlener Muskatnuss, die man zur Stärkung der Gelenke einnehmen kann. Oder aber Nelkenblüten gegen Zahnschmerzen. So gab es vieles, dass schon aus Großmutters Hausmittelapotheke bekannt sind. Zutaten für die Weihnachtsbäckerei, wie Zimtblüten, Kardamom, Anis oder Vanille. Schokoladenpfeffer, den man für herzhafte und süße Speisen verwenden kann, der besonders auch zur Erdbeerzeit einsetzbar ist.

Es war ein berauschendes Dufterlebnis, dass wir anfassen und riechen konnten. Viele Gewürze konnten käuflich erworben werden, um sie zu Hause zu verwenden oder zu erproben.

         

Dezemberveranstaltungen 2017

In diesem Jahr haben wir mit unserer Weihnachtsfeier am 05.12. den Adventsmonat eingeläutet. Der Saal in Berns Gaststätte in Mollhagen war wie immer sehr gut mit uns Landfrauen gefüllt und durch die hübsch dekorierten Tische und dem leuchtenden Tannenbaum kam schon gleich eine festliche Stimmung unter uns auf.

Nach einleitenden Worten unserer Vorsitzenden gab es zunächst eine Kaffeestunde und dann kamen die „Mollikids“, der Kinderchor der Grundschule Mollhagen unter der Leitung von Frau Wulf.  Es wurde sehr feierlich durch die von den Kindern sehr lebendig vorgetragenen Weihnachtslieder. Zuletzt stimmten die Landfrauen mit ein und waren ganz begeistert von dem schönen Adventsnachmittag.

In den darauf folgenden Tagen mussten wir uns auf den bevorstehenden Adventsmarkt in der Stormarnhalle am 2. Adventswochenende konzentrieren, da wir wieder zugesagt hatten, das kulinarische Zelt vor der Halle und das Landfrauencafe in der Halle zu betreiben. Hierfür waren viele Vorbereitungen zu treffen. Wir haben alle Anforderungen durch die Mithilfe von vielen fleißigen Händen geschafft. Vielen, vielen Dank für die große Hilfe! Einen Teil des Erlöses können wir nun wieder an bedürftige Organisationen spenden.

Adventsmarkt 2017

Nach dieser großen gemeinsamen Anstrengung freuten wir uns nun auf unsere Reise zu den Adventsmärkten nach Braunschweig und Wolfenbüttel. Winterlich gab sich die Wetterlage gerade nicht. Aber wir hatten Glück. Immer, wann und wo wir uns gerade aufgehalten haben, war Petrus mit uns gnädig und schickte sogar mal ein paar Sonnenstrahlen auf uns herab (hatten wir eigentlich auch verdient, jedenfalls meinten wir das). Zeitig in Braunschweig angekommen, hatten wir eine geführte Stadtrundfahrt. Es war gut, dass wir im Bus saßen, denn es fing doll an zu schneien. Wunderschön anzusehen, nur blieb der Schnee nicht liegen. Er war zu nass. Wir haben die ganze Stadt vom Bus aus kennengelernt. Das hätten wir sonst während unseres kurzen Aufenthaltes niemals schaffen können. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit genug, den sehr schön in der Innenstadt gelegenen Weihnachtsmarkt zu erobern.

Am nächsten Tag, konnten wir ausschlafen und gemütlich frühstücken, um dann unsere Weiterfahrt nach Wolfenbüttel anzutreten. Die Orte liegen nicht sehr weit auseinander und so waren wir schon am späten Vormittag in der Stadt. Dort wurden wir von zwei Gästeführern erwartet und somit auch in zwei Gruppen eingeteilt, um die Stadt kennen zu lernen. Sie ist sehr schön an dem Flüsschen Oker gelegen und hatte so bekannte Bürger, wie den Dichter Gotthold Ephraim Lessing, der dort als Bibliothekar tätig war, oder auch den als Lügenbaron in die Geschichte eingegangen Baron von Münchhausen. Ebenfalls der Dichter Wilhelm Raabe und auch der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch (man denke nur an die Geschichten von Max und Moritz), waren hier zu Hause. Nach der Stadtführung mussten wir uns dann doch in einigen Lokalitäten etwas aufwärmen, denn es war sehr nasskalt an diesem Vormittag. Genügend Zeit bis zur Heimfahrt blieb uns noch, um über den etwas kleineren Weihnachtsmarkt als in Braunschweig zu bummeln.

Wilhelm Busch Statue 2017 Natürlich wurden die duftenden frisch gebrannten Mandeln mit nach Bad Oldesloe genommen. Sie waren für die daheim Gebliebenen gedacht.
Die Heimfahrt verlief zügig und so kamen wir am Abend wieder heil und müde in Bad Oldesloe an. Unsere Christel hatte wieder Nikolaus gespielt und so lag dann auch noch für jede Reiseteilnehmerin eine kleine Überraschung auf deren Sitz. Vielen Dank dafür!
Es war ein schöner Landfrauen- Jahresabschluss für alle. Wir freuen uns auf neue Veranstaltungen im Jahr 2018!          

Karpfenessen im Forsthaus Bolande

Im November haben wir Oldesloer Landfrauen immer eine Mittagsveranstaltung in unserem Programm. So trafen wir uns in diesem Jahr am 09.11. in Reinfeld im Forsthaus Bolande, um den diesjährigen Karpfen zu verkosten. Geliefert wurde er von der Teichwirtschaft Seefeld und ganz köstlich zubereitet von der Küche des Gasthofs Bolande. Karpfen 2017 Dazu hatten wir Herrn Wenskus, den Pächter des Reinfelder Herrenteiches eingeladen, um uns etwas über die Teichwirtschaft zu erzählen. Leider musste er kurzfristig absagen, weil durch die widrigen Witterungsverhältnisse in diesem Herbst das Ablassen des Herrenteiches immer wieder verschoben werden musste und es nun doch endlich passieren sollte. Dafür hatten wir natürlich vollstes Verständnis und haben uns den köstlichen heimischen Fisch trotzdem munden lassen!          

Erntedank mit Autorenlesung 2017

Unseren Erntedank haben wir Oldesloer Landfrauen in diesem Jahr in der Kirche zu Tralau gefeiert.

Erntedank 2018

Um 13.00 Uhr war die Kirche mit uns Landfrauen sehr gut gefüllt und Pastor Schark hielt für uns den Gottesdienst nach altbewährter Tradition und auch mit humorvollen Bemerkungen ab.

Da wir Fahrgemeinschaften gebildet hatten, trafen wir uns bei den Autos wieder und fuhren dann im Corso nach Neversdorf zur gemeinsamen Kaffeestunde.

Im Gasthof Waidmann´s Ruh wurden wir mit leckeren Torten und Kuchen verwöhnt.

Nun erwartete uns aber noch etwas sehr spannendes: Der Schriftsteller Jörg Böhm stellte uns seinen Kreuzfahrtkrimi „Das Moffenkind“ vor.

(Moffenkinder wurden Kinder in Holland genannt, die aus Beziehungen von Holländerinnen und deutschen Soldaten während des zweiten Welt Krieges hervor gingen). Es geht in diesem Krimi um das über viele Jahrzehnte gut gehütete Geheimnis der Seniorchefin einer Kaffeerösterei, die mit ihrer Familie eine Kreuzfahrt unternimmt. In den Pausen während der Lesung erklärte Herr Böhm immer wieder die Zusammenhänge und die Beziehung der agierenden Personen zueinander, ohne es an Spannung auf das nächste Kapitel fehlen zu lassen.

Jörg Böhm Das Ende zu erlesen überließ er dann uns Landfrauen, natürlich mit dem Hintergedanken, dass wir das Buch bei ihm erwerben würden. Was dann auch geschah.

Einige Damen unter uns buchen selber gern Kreuzfahrten für Urlaubsreisen und waren darauf hin ganz gespannt auf das Buch.

Jörg Böhm

So hatten wir einen von Spannung getragenen Erntedanknachmittag!

         

Landfrauenreise nach Masuren vom 9.- 17. September 2017

Es war am Morgen unserer Abreise wie immer in diesem Jahr: Norddeutsches Schmuddelwetter, will heißen, es regnete! Wir ließen uns dadurch unsere Freude auf die Reise aber nicht nehmen. Nachdem uns unser neuer Busfahrer Herr Lange (er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein langer) und unsere Reise- Christel uns begrüßt hatten, ging es also gen Osten. Die Fahrt durch Meckpom, über Berlin und Stettin bis zur ersten Übernachtung in Schneidemühl (Pila) verlief reibungslos. Bis zum Abendessen hatten wir sogar noch Zeit, auf der Terrasse des Hotels bei plötzlich schönem Wetter, noch einen Aperitif einzunehmen. Masuren Tag 1 2017 ------es war der Beginn von neun schönen Tagen--------

Nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen (Monika hatte Geburtstag) ging es weiter über Thorn (Torun). Dort ist unsere Reiseführerin Izabel zu uns gestoßen. Sie hat uns während unserer Reise durch Masuren begleitet.  Sie war ein richtiger Glücksgriff für uns. Ihre Aussprache war in einem sehr guten deutsch, klar und für alle verständlich. (Die deutsche Sprache hatte sie als Au Pair Mädchen in der Nähe von Stuttgart in ihrer Jugendzeit erlernt).

Mit ihr machten wir eine kleine Stadtrundfahrt in Thorn und stiegen in der von gotischen Gebäuden geprägten Altstadt aus. Wir erfuhren, dass Thorn die Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus ist und der Ort auch seit dem Mittelalter schon als „Pfefferkuchenstadt (Miastro Piernikow)“ bekannt ist. Selbst der berühmte Komponist Frederik Chopin, der als junger Mensch dort lebte, hat den Pfefferkuchen schon gern gegessen. Interessant und lustig berichtete Izabel über Land und Leute. Zum Beispiel waren wir doch sehr erstaunt darüber, dass in dem katholischen Polen in der Region Masuren die Bevölkerung evangelischen Glaubens ist.

Kopernikus 2017Jörg Böhm

Im Ermland dagegen wieder alle Menschen der katholischen Glaubensrichtung angehören. Alle Polen sind sehr stolz auf ihren polnischen Papst Karel Wojtyla (Johannes Paul der II). Das war immer wieder zu spüren.

Während unserer Fahrt zu unserem Aufenthaltsort Sensburg (Szestno) kamen wir auch durch Osterode (Ostroda) und Allenstein (Olsztyn). Alle Orte waren blitzsauber und gepflegt! Wir erfuhren, dass in Polen sich alle Sozialhilfeempfänger zur Sauberhaltung der Städte betätigen müssen, weil sonst die staatlichen Hilfen gestrichen werden! Das ist doch sehr lobenswert!

Unser Hotel war sehr weitläufig angelegt, sodass wir immer gut zu Fuß sein mussten, um ins Restaurant zu gelangen. Alles aber zu ebener Erde und mit einem großen SPA Bereich, was die meisten Damen auch genutzt haben.

Izabel war um neun Uhr am 3. Tag bei uns im Hotel und so kamen wir zeitig los, um den vor uns liegenden Tag zu nutzen. Die schöne Landschaft mit ihrer Seenplatte und den Wäldern begeisterten uns. Vorbei ging es an Rastenburg (Ketrzyn) mit der Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier. Ein besonderes Highlight sollten wir an diesem Vormittag in Heiligelinde (Swieta Lipka) mit seiner berühmten Wallfahrtskirche haben.

Wallfahrtskirche Heiligelinde 2017 Der Ort liegt zwischen Rastenburg und Rössel (Reszel). Eine wunderschöne im Barockstil erbaute Kirche mit einer imposanten Orgel. Wir wurden in der polnischen und deutschen Sprache von einem Pfarrer begrüßt und konnten ein zauberhaftes Orgelkonzert erleben. An der Orgel bewegten sich während des Spiels in Abständen Maria, Engel und Trompeter. Sehr beeindruckend! Ein großes Bildnis der Maria mit dem Jesuskind, auf die die Geschichte der Wallfahrtskirche begründet ist, war ebenfalls zu bestaunen. Wallfahrtskirche Heiligelinde 2017 Mittags konnten wir noch im Ort eine wärmende Suppe zu uns nehmen. Izabel wusste immer ein gutes Lokal, wo man mit so einer großen Gruppe zu Mittag einkehren konnte und gut bedient wurde. Danach führte unser Weg nach Zondern, wo uns Frau Christel Dickti auf ihrem schönen Anwesen (Scheune mit Museum, Pension und Café) begrüßte. Dort wurden wir mit frisch gebackenem Hefekuchen und Kaffee lecker bewirtet. Das dauerte eine ganze Weile, da auch noch eine zweite Reisegesellschaft eingetroffen war. Im Anschluss daran wurden wir von ihr in ihrem großen Gartenhaus in ostpreußischem Dialekt humorvoll unterhalten. Masuren Hotel Christel 2017 Der nächste Tag war busfrei und so hatten wir die Möglichkeit die Stadt Sensburg fußläufig zu erkunden. Herr Lange begleitete uns an der Seepromenade des Schoss-(Scos)-Sees entlang bis in die Innenstadt. Wir sahen zum Teil sehr schön restaurierte Häuser aber auch noch viele marode Gebäude. Hier hatten wir die Gelegenheit einen sogenannten Bauernmarkt zu besuchen. Gesehen haben wir aber leider nur ganz wenige Bauern mit ihren Produkten wie Honig, Gemüse, Pilze und Früchte. Ein Stand mit Blumengestecken (alle künstlich) für die Friedhöfe konnten wir entdecken. Körbe und sehr viele Stände mit günstiger Bekleidung waren vorhanden. Wir nahmen uns etwas an Kuchen aus der Stadt mit, den wir dann nach einer geruhsamen Mittagspause auf einer unserer Terrassen mit selbstgekochtem Kaffee gemütlich bei einem Klönschnack verzehrt haben.

Am nächsten Morgen begrüßte uns wieder Izabel vor dem Hotel und erzählte uns dann während der Fahrt, was es mit der Bärentatze im Wappen von Sensburg auf sich hat. Es ist eine Legende, die besagt, dass vor langer Zeit ein großer Bär in der Gegend sein Unwesen getrieben hatte. Er hatte einem Bauern auf dem Feld Tiere gerissen. Der Bauer erzählte daraufhin dem Jäger davon und der ersann eine List: er mischte Honig und Schnaps und stellte es verlockend für den Bären hin, damit dieser das Gebräu trinken sollte. Der ließ sich nicht lange bitten und genoss es in vollen Zügen, um nach dem Genuss sogleich einzuschlafen. Der Jäger nutzte die Situation und schnitt dem Bären mit einer Sense die linke hintere Tatze ab. Seitdem heißt der Schnaps „Bärenfang“.

Es war eine nette Geschichte während der Fahrt nach Nikolaiken (Mikolaiki). - Wir bekamen an diesem Morgen zwar keinen Bärenfang während der Fahrt serviert aber einen Sekt, den Bianca ausgegeben hatte, denn sie hatte Geburtstag. – So kamen wir schon etwas belustigt in der wunderschönen Kleinstadt an. Sie liegt am Spirdingsee. Im Hafen wartete schon ein Schiff auf uns, mit dem wir dann eine kleine Kreuzfahrt auf dem 13 km breiten und 8 km langen Gewässer unternommen haben. Die Sonne verwöhnte uns an Deck.

Fischkoenig Masuren 2017 Wir erfuhren von Izabel eine zweite Legende, die besagt: „Unter der alten Fußgängerbrücke befand sich ein großer Fisch im Wasser, den die Fischer gefangen hatten und ihn daraufhin auch ausgestellt haben (einen großen Stint mit Krönchen auf dem Kopf). Der Stintkönig sagte zu den Fischern, wenn sie ihn schlachten würden, hätten sie auf absehbare Zeit keine Fische mehr im See und müssten hungern. Wenn sie ihn aber wieder in den See lassen würden, hätten sie immer genügend Fische in ihren Netzen, um die Bevölkerung ernähren zu können. Das taten die Fischer auch und so feiern die Nikolaiker seither in jedem Sommer ein Fischerfest, an dem der Bürgermeister als Fischer verkleidet den nachgeahmten Fisch wieder im Wasser versenken muss.“

In Nikolaiken hatten wir über Mittag eine kleine Freizeit um etwas zu essen und sind nachmittags dann durch die Johannisburger Heide bis zu dem Ort Kristyn gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit mit Stocherkähnen auf dem Fluss Krisztyna (er ist 99 km lang), die von „Gondolieren“ gesteuert wurden, zu fahren. Es ist ein sehr klarer naturbelassener Fluss, in dem sich kleine Fische tummeln. Auch der Biber ist dort tätig. Die Tiefe des Flusses beträgt stellenweise 40 cm aber es kann auch bis zu 1 m sein.  Nachdem wir wieder angelandet waren, konnten wir bei einer extra für uns angeforderten Einwohnerin des Ortes noch getrocknete Pilze, um sie mit nach Hause zu nehmen. Geruhsam fuhren wir zum Hotel zurück.

Bootsfahrt Krisztyna 2017

Am nächsten Morgen schien die Sonne zunächst noch während unserer Fahrt über Ortelsburg (Szcytno), der südlichst gelegenen Stadt von Masuren, bis nach Hohenstein (Obstynek). Es ist ein Freilichtmuseum. Hier sind alte Bauernhäuser, alles Holzbauten, von ihrem alten Standort in Ostpreussen und dem Weichselgebiet abgebaut und im Museum originalgetreu wiederaufgebaut worden. Vor jedem dieser Häuser befindet sich ein kleiner Garten und so konnten wir sehen, wie die Menschen dieser Zeit als Selbstversorger gelebt haben.

In jedes Haus konnten wir hineingehen. In dem kleinen Restaurant dort haben wir zu Mittag essen können und sind dann in aller Gemütlichkeit wieder zurück zum Hotel gefahren, damit jeder nach Lust und Laune den Tag ausklingen lassen konnte.

Izabel holte uns am nächsten Morgen wie verabredet um 9.00 Uhr ab, um mit uns eine Rundfahrt durch das Ermland zu unternehmen. Sie erzählte viel über Land und Leute, über die Politik in Polen und über die Landwirtschaft.- Die größten Höfe oder auch LPG´s sind 100 – 1000 ha groß. Es wird hauptsächlich Weizen, Gerste, Roggen, Raps und Futtermais angebaut. Auch in Polen hatte der Wettergott es den Landwirten durch das schlechte Wetter nicht gerade leicht gemacht. Wir sahen Felder mit Getreide, die noch nicht abgeerntet waren. Es gibt ganz wenig Solarstrom. Nur für den Eigenbedarf, weil es vom Staat nicht gefördert wird.

In Roessel (Reszel) angekommen, konnten wir die wunderschöne Ordensburg, die zum Hotel umgebaut wurde, bewundern. Hier hat ein mutiger Hotelier viel Geld investiert und das geschichtsträchtige Gebäude im originalen Stil, kombiniert mit modernen Elementen, wieder saniert.- Bewundernswert!!! Dort konnten wir im Hotelrestaurant unser Mittagessen einnehmen und danach den Ort erkunden. Es ist eine nette Kleinstadt mit gut restaurierten Bürgerhäusern. Auch hatten wir die Idee, noch einmal am Bus Kaffee zu trinken, den Herr Lange für uns kochen würde.

Vogelscheuche Masuren 2017 Damit der nicht „zu trocken“ sein würde, haben einige Damen noch in Roessel leckeren Hefekuchen gekauft. Den nahmen wir mit auf dem Weg über Heilsberg (Lidzbark Warminski) nach Liesken. Izabell hatte dies möglich gemacht, nachdem wir ihr erzählt hatten, dass bei uns im Dorf Grabau nahe bei Bad Oldesloe, ein Treck mit Flüchtlingen gegen Ende des 2. Weltkrieges ankamen und dort auch sesshaft wurden. Das große Gut in Liesken und auch in Grabau waren zu der Zeit staatliche Remonte- Güter. Dort wurden junge Pferde für den Krieg ausgebildet. Hier konnten wir den Bus parken und haben dann, nachdem wir uns den Gutshof angesehen haben, am Bus unsere Kaffeepause abgehalten. Während wir unsere Pause dort genossen haben, kam eine Frau mit ihrem Fahrrad geschoben, an dem große Taschen prallgefüllt mit frisch gesammelten Pilzen hingen. Sie konnte etwas Deutsch, und so haben wir uns mit ihr unterhalten können. Besonders unsere älteste Landfrau Helga (86 Jahre jung) fand die Unterhaltung mit der Einwohnerin  von Liesken ganz spannend. Wie sie uns verständlich machte, arbeitet sie zeitweilig in Deutschland als Pflegerin. Ihr Mann arbeitet auf dem Gut, wo immer noch Pferdezucht betrieben wird. Natürlich haben wir auch Fotos machen können, die wir dann auf einem Bildernachmittag den gebürtigen Lieskern bei uns zu Hause zeigen möchten. Voll von interessanten Eindrücken sind wir dann wieder ins Hotel zurückgekehrt.

Nun hieß es leider Abschied nehmen von Izabel, was uns und auch ihr schwergefallen ist. Bei ihr und auch bei einigen von uns standen Tränen in den Augen, weil wir mit Ihr eine sehr schöne und interessante Zeit verleben durften. Die Tage waren auch durch persönliche Geschichten, die sie uns erzählte, unterhaltsam ausgefüllt. – Wir hofften alle, dass wir uns eventuell einmal wiedersehen. -

Am nächsten Morgen brach dann die Rückreise für uns an. Sie führte uns über Stettin, wo wir eine Zwischenübernachtung hatten, bevor es wieder nach Schleswig- Holstein zurückging.

In Stettin (Szczecin) angekommen, trafen wir unsere dortige Gästeführerin. Sie zeigte uns fußläufig in einem leider sehr kurzen Zeitrahmen am frühen Sonntagmorgen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um den Schlossberg mit dem Schloss der ehemaligen pommerschen Herzöge. Den sehr schönen Park Jasne Blonia und die Hakenterrassen am Ufer der Oder. Hier konnten wir zum krönenden Abschluss noch ein Gruppenfoto mit allen Reiseteilnehmerinnen machen. Wir meinten, Stettin wäre noch einmal eine Reise extra wert. Bevor wir aber in unserem Hotel zur Zwischenübernachtung eingecheckt haben, konnten wir noch einen sogenannten Polenmarkt kurz vor der Grenze besuchen, auf dem noch einige Mitbringsel für zu Hause erstanden wurden.

Gruppenbild Masuren 2017 Nach einer geruhsamen Nacht konnten wir unsere endgültige Heimreise antreten. Heil und voll von vielen neuen Eindrücken, die es erst einmal zu verarbeiten galt, kamen wir nach einer reibungslosen Rückfahrt in Bad Oldesloe an. Unser aller Dank galt unserer Reise- Christel und natürlich Herrn Lange, unserem Busfahrer!          

Unsere Urlaubsreise in den Harz im Juni 2017

Nach anfänglich 32 Damen, die sich für diese Fahrt angemeldet hatten, waren wir durch plötzliche Krankmeldungen leider doch nur 28 Reisende. Alle freuten sich auf die gemeinsamen Urlaubstage und geruhsam ging es dann am 07. Juni los.

Zunächst stand ein gemeinsames Frühstück in Behringen an, dass wir wie immer sehr genossen haben. Unser Ziel, der Harz war nicht weit entfernt und so trafen wir um die Mittagszeit schon in Goslar ein. Hier hatten wir eine kleine Freizeit, um die Stadt zu erkunden. Nach anfänglichen Regenschauern während der Fahrt, schien hier schon wieder die Sonne.

Harz Gustav-Adolf-Stabkirche 2017 So, wie wir Landfrauen es gewohnt sind, wenn wir auf Reisen gehen. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir unseren Urlaubsort Hahnenklee und wurden im Hotel Walpurgishof nett empfangen. Das Hotel liegt direkt gegenüber der wunderschönen Gustav-Adolf-Stabkirche. Ein sehr schöner Ausblick. Wir waren begeistert! Bis zum Abendessen, dass zu um 18:30 Uhr angesetzt war, hatten wir also noch genügend Zeit, um das Hotel zu erkunden. Sogar das hoteleigene Schwimmbad wurde gleich genutzt. Da kam schon einmal die richtige Urlaubsstimmung auf! Harzer Windbeutel 2017

Am nächsten Morgen konnten wir unseren Reiseleiter Michael begrüßen, der uns auf einer Rundreise über Bad Harzburg nach Werningerode und Quedlinburg begleitete. Überall hatten wir Aufenthalte, um die schönen Altstädte mit den gut restaurierten Fachwerkhäusern kennen zu lernen. Besonders begeisterte das tausendjährige Werningerode mit dem sehr schönen Rathaus. Hier haben wir unseren Aufenthalt genutzt, um mit der Schlossbahn die Stadt zu erkunden.

Während der Rundreise erfuhren wir, dass Anfang April 1945 der damalige Stadtkommandant Oberst Gustav Petri den Befehl erhalten hatte, die Stadt gegen die vorrückenden Truppen der Amerikaner zu verteidigen. Er verweigerte den Befehl und übergab die Stadt freiwillig an die Amerikaner. Somit blieb der historische Stadtkern unversehrt. Leider hat der mutige Oberst seine Entscheidung mit dem Leben bezahlt. Er wurde am 12. April 1945 von den deutschen Regierungstruppen standrechtlich erschossen.

Wir fuhren durch das schöne Bodetal bis nach Thale. Hier sind wir dann bis zum Hexentanzplatz raufgegangen und konnten von dort bis zur Rosstrappe hinüberschauen. Ein sehr schöner Panoramablick. Immer wieder konnten wir von weitem auch den höchsten Berg im Harz, den Brocken erblicken. Im weiteren Verlauf des Nachmittags sind wir nach Bad Harzburg gefahren, um mit der Seilbahn auf den Hausberg zu fahren.

Harz Hermannshoehle 2017 Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die Stadt.

Am 3. Tag fuhren wir zunächst zu den Rübeländer Tropfsteinhöhlen. Besichtigen konnten wir die Hermannshöhle mit ihren beeindruckenden Decken und Bodenzapfen, die sich über Jahrtausende vom versickernden Niederschlagswasser gebildet haben. Es ist eine Flusshöhle der Bode. Hier hatten sich in stehendem Wasser Calcitkristalle gebildet. Wunderschön anzusehen! Außerdem gab es noch eine Besonderheit zu bewundern: es gibt dort in einem Schaubecken die aus vor einigen Jahrzehnten aus Slowenien eingeführten Grottenolme zu sehen.

Harz Gruppenfoto 2017 Die ganzjährige Temperatur in der Höhle beträgt 8° mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Nach anfänglichen Bedenken unsererseits wegen der vielen Treppenstufen, die hoch und runter führten waren wir doch ganz froh darüber, diese Besichtigung mitgemacht zu haben! Danach fuhren wir am Nachmittag weiter über Braunlage nach Altenau, um uns bei dem bekannten Windbeutelkönig verwöhnen zu lassen. (die Windbeutel sind eigentlich Sturmsäcke, so groß fallen sie aus. Und es gibt sie in verschiedenen Variationen). Pappsatt fuhren wir zum Hotel zurück.

Am 4. Tag sollte es nun zum Kloster Wöltingerode gehen. Auf der Fahrt dorthin sahen wir wieder wie auch schon an den voran gegangenen Tagen die vielen abgestorbenen Fichten auf den Bergkuppen, die von den Borkenkäfern befallen wurden. Erschreckend!!!, so viele kahle Stellen und es wird nichts dagegen unternommen. Es wurde uns aber gesagt, dass die Käfer sich nur am Totholz vergnügen würden. Aber warum fallen die Bäume dann um? Für uns schwer verständlich!

Das Kloster ist eine sehr hübsche Anlage, von der wir eigentlich nicht viel zu sehen bekommen haben.

Punsch auf dem Weihnachtsmarkt 2016

Bis auf eine Vorführung über Lachsvermehrung und Haltung und den Laden der Klosterbrennerei, wo wir auch einige Likörsorten verkosten konnten. Natürlich für den Besitzer mit der Hoffnung auf einen guten Verkauf. Wir waren dann zeitig wieder im Hotel und jeder konnte nach Lust und Laune den Nachmittag für sich nutzen. Viele Damen nutzten die Zeit um dem schönen Glockenspiel der Stabkirche zu lauschen und sie einmal aufzusuchen, oder aber den Ort Hahnenklee zu erkunden.

Nun stand schon wieder die Heimreise für uns an. Eine Zwischenstation hatten wir noch in Uelzen, um den schönen von Hundertwasser gestalteten Bahnhof zu besichtigen. In seinen Formen und Farben ist er schon sehr besonders und beeindruckend. Ein schöner Abschluss unserer Harzreise auf der wir wie immer viel Spaß hatten. Es war Urlaub mit vielen Eindrücken, die wir gewonnen haben und uns auf die nächste Ausfahrt freuen können!

         

Tagesausflug zum Landgut Stemmen am Rande der Lüneburger Heide

Unser neues Landfrauenjahr beginnt immer mit einem Tagesausflug. In diesem Jahr ging es an den Rand der Lüneburger Heide zum Landgut Stemmen. Kartoffelmenü 2017 Hier wurden wir nett begrüßt und auf das 10 Gänge Menue vorbereitet: jeder einzelne Gang, der serviert wurde bestand aus Kartoffeln. Heimatmuseum Scheeßel

Es begann mit einem Kartoffelschnaps als Apperitif und endete zunächst mit dem 9. Gang. Zwischendurch wurden uns kleine Geschichten um Lachen dargeboten. Das Ganze zog sich dann über etwa 2 Stunden hin.

Vor dem 10. Gang besuchte uns eine Gästeführerin, um mit uns zum Heimatmuseum nach Scheeßel in der Scheeßeler Tracht in den Farben schwarz (für das Land), grün (für den Wald) und violet (für die Heide).

Gruppenbild Lüneburger Heide 2017 Da leider die Gebäude geschlossen waren, kam bei allen Damen der Wunsch auf, noch einen Abstecher in die Heide zu unternehmen. Landgut Stemmen 2017

Das wurde verwirklicht und alle waren zufrieden.

Nun fuhren wir wieder zurück zum Landgut und freuten uns auf eine gute Tasse Kaffee und die versprochene Kartoffeltorte. Satt und zufrieden fuhren wir bei schönstem Spätsommerwetter nach Bad Oldesloe zurück.

         

Jonnis Cafe´in Norstedt

Im Monat Mai haben wir immer zum Abschluss vor unserer Sommerpause einen Tagesausflug.

Bratkartoffelbüffet in Immenstedt

In diesem Jahr sollte es quer durch Schleswig Holstein bis an die Nordsee gehen.

Zunächst haben wir alle ein köstliches Bratkartoffelbüffet in Immenstedt bei Kiel geniessen können.

Es war köstlich! Nach unserem Mittagsmahl bestiegen wir wieder den Bus und fuhren zu unserer nächsten Station nach Norstedt.

Dort wurden wir von Jonni empfangen, der aus seinen Hofgebäuden ein Cafe´ mit Unterhaltungswert gemacht hat. Er ist ein Allroundtalent, der uns zunächst einmal auf einer Fahrt durch seine Heimat bis an die Nordsee begleitet hat.

Unterwegs hat er uns spannend, humorvoll und aufschlussreich mit wissenswertem seiner Heimatgemeinde unterhalten.

Landfrauen auf der Düne 2017 Es war eine kleine Rundfahrt, die uns am Ende wieder zu seinem Cafe´ führte. Hier gab es eine tolle Kaffeestunde mit Unterhaltung und Gesang. seine Ehefrau und eine Angestellte haben ihn dabei begleitet. Jonnis Revue 2017

Es war eine kleine musikalische Revue. Wir hatten großen Spaß und können es nur weiter empfehlen.

Belustigt haben wir unsere Heimreise angetreten. Es war ein schöner Tag!

         

Unser Spielenachmittag im April 2017

Nach wie vor ist unser Spielenachmittag beliebt. In diesem Jahr waren wir bei Veronika Hasselmann in Schachts Gasthof/ Rohlfshagen. 54 Damen waren gekommen und alle freuten sich auf die Spiele, die in reichlicher Auswahl vorhanden waren.

Zunächst wurde aber Kaffee getrunken, um sich dann gut gestärkt den Spielen zu widmen. Von Skat über Kniffel, Uno, Romme, 66, Rummykub und Mensch ärgere dich nicht…konnte alles gespielt werden. Mit vor Anspannung hochroten Köpfen ging es konzentriert zur Sache. Wer würde wohl die beste Punktzahl erreichen, war die Frage.

Niemand musste leer ausgehen, denn für reichlich Preise hatte Christel Stoffers wie immer gesorgt.

Spielenachmittag April 2017Spielenachmittag April 2017Spielenachmittag April 2017Spielenachmittag April 2017          

Märzveranstaltung 2017 im Gasthaus „Mäcki“

Zu unserer Veranstaltung im Frühling, am 17. März, hatten wir Herrn Peter Bartelt vom NDR eingeladen. Er sollte unsere Lachmuskeln ein wenig trainieren.

Zunächst aber gab es für alle Landfrauen um 18.00 Uhr (82 Damen waren gekommen) ein gemeinsames Abendessen, ein leckeres Bratkartoffelbüfett. Davon konnten Herr Bartelt und sein Freund Herr Petzold, der als Pausenfüller auf seiner Gitarre für einen musikalischen Beitrag sorgte, auch noch profitieren.

Märzveranstaltung 2017Märzveranstaltung 2017 Herr Bartelt und Herr PetzoldMärzveranstaltung 2017 Herr BarteltMärzveranstaltung 2017 Herr Petzold Im Anschluss daran wurden unsere Lachmuskeln strapaziert. Herr Bartelt brachte die Damen immer wieder zum Lachen mit den bekannten Geschichten von „Loriot“ und „Heinz Erhardt“. Alles mit verstellter Stimme, genauso, wie wir es aus dem Fernsehen kennen. Das ist schon eine besondere Kunst die Sketche so zu bringen. Herr Petzold machte dann Musik in den Atempausen, die Herr Bartelt dann doch benötigte, um seine Stimmbänder zu entlasten. Nach einem selbst verfassten Gedicht in Heinz Erhardt Manier, schloss Herr Bartelt mit dem Zitat:

„Wenn der Mond die Sonne berührt, dann sieht der Himmel Sterne“.

Das war genau der richtige Abschluss für den Heimweg.

          Unsere Jahreshauptversammlung am 14.02.2017

Unsere 1.Vorsitzende Frau Jutta Behnk begrüßte die Versammlung (es waren 80 Damen anwesend, nachdem sich viele wegen Grippe entschuldigt hatten) und bat um eine Gedenkminute für unsere verstorbenen Mitglieder:  Frau Inge Stein, Frau Ruth Hammer, Frau Edith Meyer und Frau Lisa Proß.- Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren!

Frau Christel Stoffers unsere Schriftführerin und Reiseleiterin konnte im Anschluss daran über unsere vielen schönen Veranstaltungen und Reisen berichten, die im Jahr 2016 stattgefunden hatten und wurden mit einem Applaus im Nachhinein noch bestätigt.- Es war ein schönes und manchmal auch aufregendes Jahr, besonders für den Vorstand. Alle anstehenden Aufgaben konnten mit vielen fleißigen und helfenden Händen bewältigt werden.

Unsere Kassenführerin Frau Heike Tjarks konnte einen sauber und exakt geführten Kassenbericht vortragen und wurde im Anschluss daran von den Kassenprüferinnen Dörthe Jetten und Simona Bern bestätigt und von der Versammlung entlastet. Ebenso wurde auch der Vorstand entlastet. Frau Jetten wurde ihrer Pflicht für das kommende Jahr entbunden und die Wahl von Frau Heike Röhrs zur zweiten Kassenprüferin wurde einstimmig bestätigt.

Vorstand 2017 Nun standen noch zwei Wahlen an, die zur Schriftführerin/ Reiseleiterin und es hatte sich erfreulicher Weise eine Dame zur Wahl für den Posten einer Beisitzerin bereit erklärt, Frau Elke Schmidtke. Da keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung kamen, wurden die beiden Damen einstimmig gewählt.- Wir gratulierten und freuen uns, da unser Vorstand nun wieder komplett besetzt ist!

Unter Punkt Verschiedenes konnte Frau Behnk nun noch acht neue Mitglieder begrüßen, die im Jahr 2016 neu eingetreten sind. Da keine weiteren Fragen aufkamen, freuten sich alle Anwesenden auf die wohlverdiente Kaffeestunde mit gemeinsamen Gesprächen.

Gut gestärkt konnten wir dann das Ehepaar Leichsenring aus Bad Oldesloe begrüßen, die uns einen Lichtbildervortrag mitgebracht hatten. Sie haben schon sehr viele Länder mit ihrem zweiten Zuhause, ihrem Wohnmobil, bereist. Für uns hatten wir den Beitrag über ihre Schottland/ England Reise ausgesucht. In gekonnt humorvoller Weise hat Herr Leichsenring die wunderschönen Bilder aus vielen Ecken der Britischen Insel, wo man sonst nicht unbedingt hin kommt, untermalt. Es machte Spaß zu zuschauen und zu zuhören. Ein abschließender Applaus war ihnen sicher. Wie sie uns bestätigt haben, geht es auch in diesem Sommer wieder „Auf Achse“.

Spendenübergabe 2017Schlußendlich stand noch ein besonderer Punkt an diesem Nachmittag an:

Wir konnten den finanziellen Überschuss den  wir Landfrauen in gemeinschaftlicher Arbeit auf dem Adventsmarkt 2016 in und um die Stormarnhalle in Bad Oldesloe erwirtschaftet hatten, an verschiedene karitative Vereine im hiesigen Umfeld verteilen.

Es gingen 500,00 Euro an den Schulverein Mollhagen. Dort hatten die Eltern in Eigeninitiative den Schulhof (Projekt „Mollinesia“) runderneuert und konnten nun für diese Summe viele neue Pflanzen kaufen um die neu angelegten Beete zu verschönern. Ein bewundernswertes Objekt! Sicher wird es dort ein sehr buntes Frühjahr geben.

Ebenso gingen 500,00 Euro an das Kinderhaus „Der blaue Elefant“ in Bad Oldesloe vom deutschen Kinderschutzbund,

Jeweils 700,00 Euro bekamen „Praxis ohne Grenzen“ Dr. Denker in Bad Segeberg, der Verein „Lübeck Hilfe für krebskranke Kinder“ und der „Hospizverein Lebensweg“ in Bad Oldesloe. Dort kann in diesem Jahr der Grundstein für das neue stationäre Haus gelegt werden. Wir wünschen viel Erfolg!

Alle Vertreterinnen der Vereine nahmen ihre Schecks freudig und dankbar entgegen und wir alle waren stolz und glücklich wieder etwas Gutes für die Allgemeinheit getan zu haben.

         

Unsere Januarveranstaltung 2017

Unser erstes Treffen fand am 11.01.2017 bei Frau Veronika Hasselmann in Schachts Gasthof statt. Das Jahr war noch sehr jung und viele der 50 erschienenen Landfrauen meinten, es wäre noch viel zu früh, um schon wieder Veranstaltungen zu besuchen.  Aber unser Thema: Patientenverfügung, interessierte schließlich doch alle Damen.

Es ist ja auch immer wieder aktuell, zumal man sich doch beizeiten absichern sollte. Egal, ob Jung oder Alt, es geht alle Altersgruppen an. Das zeigten uns Herr Bodo Kottke und Rechtsanwalt Herr Dirk Henkies auch anhand eines Filmes, was passieren kann, wenn man sich nicht absichert. Zum Beispiel, wie teuer es werden kann, wenn ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt wird, ohne das die gesetzlichen Erben bei unklaren Regelungen dagegen etwas machen können. Da kann ein ganzes Familienvermögen bei draufgehen. Wir waren doch einigermaßen erstaunt.

Es entstand also ein großer Diskussionsbedarf und viele, die schon eine Patientenverfügung haben, müssen sie noch einmal um einige Punkte zur Sicherheit ergänzen. So war es doch ein sehr wichtiger Nachmittag für uns alle.

         

Ereignisse in der Adventszeit 2016

Unsere Adventszeit begann in diesem Jahr am 2. Adventswochenende (03. und 04.12.) .Der Adventsmarkt in und um die Stormarnhalle in Bad Oldesloe nahm uns voll und ganz in Anspruch. Im Außenbereich wurden im kulinarischen Zelt Fliederbeersuppe, Kohlrouladen und Gulaschsuppe angeboten und in der Halle im Landfrauen- Cafe` gab es Torten in großer Auswahl, Kaffee und Kuchen jeweils an beiden Tagen. Hierfür hatten zahlreiche Damen gekocht und gebacken. Ohne all die vielen fleißigen helfenden Hände wäre all dies nicht möglich gewesen!!! Vielen, vielen Dank an alle Helfer! Der Überschuss aus den Einnahmen ermöglichte es uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine größere Summe Geldes an hiesige Organisationen spenden konnten. Plattduetsche Mundort 2016

Einige Tage nach dem Markt hatten wir dann unsere Vereins- Weihnachtsfeier. Herr Karl-Heinz Langer und Herr Rainer Schwarz haben uns besucht und haben uns mit netten Geschichten und Liedern, die mitgesungen wurden, erfreut. „Allens in de Plattdütsche Mundort“ vorgetragen. Wir alle waren begeistert.

Nachdem wir dieses nun alles hinter uns gebracht hatten, stand die Reise zu den Weihnachtsmärkten nach Celle und Lüneburg an. Darauf hatten wir uns schon lange gefreut. Mit  einem vollbesetzten Bus ging es am 13.12. dann los.

Nach einem guten Frühstück in Behringen kamen wir am späten Vormittag in Celle an und hatten bis 16.30. Uhr Zeit um über den sehr schönen Weihnachtsmarkt zu schlendern und uns an den verschiedenen Ständen gütlich zu tun und auch verschiedene Dinge zu erwerben. Der Markt fand in mehreren Straßen, die vom Stadtkern ausgehen, statt. Alles war sehr schön festlich geschmückt.

Krippenspiel 2016 Besonders wirkte es natürlich als es begann schummerig zu werden.

Es ging zurück nach Behringen zum festlichen Abendessen mit musikalischer Begleitung der Hotelleitung und zur Übernachtung. Nach einem opulenten Frühstück am nächsten Morgen (wir konnten ausschlafen!) führte unser Weg nach Lüneburg zum dortigen Weihnachtsmarkt. Er war etwas kleiner als in Celle, aber genauso fein. Was wir nicht in Celle erstanden hatten, fanden wir dann in Lüneburg. Am Spätnachmittag ging es wieder zurück nach Bad Oldesloe und alle freuten sich auf eine letzte hoffentlich ruhige Adventswoche bis zum Weihnachtsfest.

Punsch auf dem Weihnachtsmarkt 2016

Wir wünschten uns gegenseitig alles Gute und viel Glück und verabschiedeten uns, um uns in alter Frische und gesund auf unseren monatlichen Veranstaltungen im Jahr 2017 wieder zu sehen.

         

Mittagsveranstaltung im November mit dem Thema Aufläufe

Wie jedes Jahr im November hatten wir eine Veranstaltung zur Mittagszeit. Viele Themen, wie Spargel- Kartoffel-und Kohlgerichte etc. hatten wir schon einmal im Angebot.- Da ja auch manchmal Reste von unseren Mahlzeiten anfallen, haben wir uns gedacht, diese einmal nett zu verarbeiten und anzubieten. Aufläufe November 2016

So etwas kann man aber nicht in einem Essenlokal erwarten. Also hat Frau Bern uns die Zusage gegeben, verschiedene Aufläufe aus frischen Zutaten für die Landfrauen zu zubereiten.

Es gab ein großes Angebot auf dem Büfett. Aufläufe mit frischem Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und auch Fisch. Wie sagt man so schön: das Auge ist mit!

Und es sah nicht nur gut aus, es duftete und mundete entsprechend köstlich. Nach dem herzhaften Gang, gab es auch noch einen süßen Auflauf hinterher.

Danach durfte eine gute Tasse Kaffee und ein Stück Butterkuchen nicht fehlen.

Die Damen Bern in der Bahnhofsgaststätte in Mollhagen hatten sich selbst übertroffen!- Das war die einhellige Meinung der gut 70 Landfrauen, die sich zu der Veranstaltung  eingefunden hatten.

Aufläufe November 2016 Bevor es aber das Essen gab, war noch eine halbe Stunde Zeit. Die füllte Frau Ilse Spiering mit Gedichten und einer lustigen Geschichte „vun fröhere Tieden“ in der plattdeutschen Mundart aus. Leider konnten es nicht alle verstehen, das wurde dann aber von anderen auf Hochdeutsch bestmöglich übersetzt.          

Landfrauen- Erntedank 2016 in Eichede

Rechtzeitig, noch bevor die Gerste ganz reif war, bekamen wir von der Eichedeer Kirche die Anfrage, ob wir eine neue Erntekrone für die Kirche binden würden. Eine große Mäusefamilie hatte sich an der alten Krone gütlich getan, will heißen: sie war völlig kahl gefressen. Binden der Erntedankkrone 2016

Da ließen wir uns nicht lange bitten und haben zugesagt. So haben wir daraufhin dann während des Sommers das reifende Korn dafür gesammelt und getrocknet.

Alles war gut vorbereitet, sodass das Binden flott von der Hand ging. Einige Eichedeer Landfrauen haben am Gelingen viel zu beigetragen.

Die älteste Dame kam aus Rümpel (85).Es war Helga Stoffers. Wir hatten großen Spaß bei der Arbeit und dem Kaffeetrinken nach getaner Arbeit.

Am Samstag vor Erntedank haben wir dann die Krone gemeinschaftlich zur Kirche gebracht und am Dienstag darauf (am Montag war der Tag der Deutschen Einheit), hielt dann Frau Pastorin Schumacher für uns mit über 100 Landfrauen den Erntedank- Gottesdienst. Es war sehr schön.

Erntedank 2016 Eicheder Kirche Zur anschließenden Kaffeetafel hatten wir es nicht weit. Es fand in Mollhagen bei Familie Bern statt, wo wir wieder sehr verwöhnt wurden. Erntedank 2016 Eicheder Kirche

Danach kam der neue Landrat Herr Dr. Henning Görtz dazu und stellte sich und seine neue Aufgabe vor.

Er hat alles sehr schwungvoll vorgetragen und auch Antworten auf unsere Fragen gegeben.

Es war ein schöner und interessanter Nachmittag für uns Landfrauen!

          Unsere Reise in die Fränkische Schweiz im September 2016

Zu Beginn unserer Reise ahnten wir alle noch nicht, was wir alles erleben würden. Denn nach der Reisebeschreibung, die jede Dame vom Busunternehmen erhalten hatte, wurden einige Punkte nicht erwähnt.
Zunächst sollten wir aber in Behringen zusammen frühstücken. Das hat uns allen gut getan. Gut gestärkt nach der Pause ging es dann weiter. Die Unterhaltung wurde im Bus weitergeführt, die während der Frühstückspause begonnen hatte. So war es doch sehr kurzweilig bis zu unserem Mittagsstopp in Bad Soden/Allendorf. Dort konnten wir bei schönstem Wetter in verschiedenen Lokalitäten draußen unsere Mittagsmahlzeit einnehmen. Jeder nach Hunger und Geschmack.
Am Spätnachmittag kamen wir dann in unserem Urlaubsort Altenkunstadt an und wurden von der Besitzerin des Hotels Fränkischer Hof, ihrer Crew und sogar dem Bürgermeister des Ortes sehr herzlich mit einem Begrüßungsgetränk unserer Wahl empfangen. Danach Zimmerbezug und gemütliches Abendessen. In geselliger Runde wurden wir von der Chefin dann auf das Programm der kommenden Tage eingestimmt.

Die Nacht brachte Erholung und gut gestärkt nach einem guten gemeinsamen Frühstück verließen wir Altenkunstadt mit einem Reiseleiter um die Mittelgebirgslandschaft der Fränkischen Schweiz zu erkunden. Hier wächst der berühmte Frankenwein, der in die sogenannten Bocksbeutelflaschen abgefüllt wird. In Ebrach sind wir dann um die Mittagszeit in ein Weinlokal eingekehrt, um dort zünftig zu essen und zu trinken. Und nach dem Abendessen im Hotel, hatten wir noch etwas Besonderes vor, wovon wir nichts gewusst haben: In dem Ort Weismain hatten wir eine abendliche Führung durch den Ort mit historischem Charakter.

Abendliche Führung in Weismain Wir wurden im Bürgermeisterhaus von dem Bürgermeister und seiner Familie in mittelalterlichen Kostümen empfangen um uns dann von der damaligen „Haushaltsführung“ in Kenntnis zu setzen. Vom Abt bekamen wir zur weiteren Wegzehrung noch selbst hergestellte Pralinen angeboten.
Feuerfackeln wiesen uns den Weg zu einem sehr gut restaurierten Turm in der alten Stadtmauer. Eine gut situierte Dame hatte es sich als Lebensaufgabe gemacht, aus dem ursprünglich halb verfallenen Turm ein bewohnbares Heim zu machen. Alles in Eigenarbeit.- Es ist bewundernswert was sie dort in ihrem Leben und in ihrer ganz eigenen Art geschaffen hat. Kachelofen im Turm Weismain Heute ist sie über neunzigjährig und lebt in einer Pflegeeinrichtung.- hier wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt- und bei jedem weiteren Halt während der historischen Stadtführung gab es eine weitere leckere Überraschung. Vom Sekt, Brot, Bier und heiße Suppe zum Schluss war alles dabei. Der Rundgang dauerte von 19.30 Uhr bis 22.00Uhr. Herr Pöhlsen hat schon sehr auf uns gewartet wegen der Lenkzeiten des Busses. Bamberger Rathaus 2017 Dafür sind wir dann am darauf folgenden Tag etwas später vom Hotel abgefahren- zur Freude aller Damen. Dadurch war die Nacht dann etwas länger. Es ging nach Bamberg in die sehr schöne Altstadt mit ihren historischen Gebäuden zwischen dem Fluss Regnitz und dem Main- Donau- Kanal. Zelt der ReligionZelt der Religion Bei einem geführten Stadtrundgang konnten wir viel Wissenswertes über den Ort erfahren und hatten über Mittag noch etwas Freizeit. Im Zelt der Religionen auf dem Weg zurück zu Busparkplatz konnten wir unser Gruppenfoto „schießen“. Seeschloss 2017 Auf dem Rückweg sind wir dann im Schloss Seehof zum Kaffeetrinken eingekehrt. Einige Damen haben noch einen Spaziergang durch den schönen Schlosspark unternommen. In unserem Urlaubsort angekommen, gab es im Hotel noch eine Feuerwehrübung, bei der einige Gäste mit dem Lift des Feuerwehrwagens gerettet werden mussten. Feuerwehrübung Unter anderen unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk und unser Busfahrer Herr Pöhlsen. Natürlich zur Gaudi der übrigen Landfrauen und den anderen Hotelgästen. Das anschließende köstliche Abendessen hatten sich dann alle Beteiligten redlich verdient. Mit Musik klang der Abend aus.
Am darauf folgenden Morgen lagen schon einige der hiesigen Zeitungen mit dem Bericht der Presse über die Rettung der Oldesloer Landfrauen auf dem Tisch. Das mussten wir natürlich mit in die Heimat nehmen, um unsere Familien damit zu überraschen. Zeitungsartikel Feuerwehrübung Nach dem Frühstück ging es wiederum nach Weismain. Aber dieses Mal sollten wir eine Brauerei besuchen, das Familienunternehmen Leikeim. Hier hatten wir eine sehr informelle Führung mit anschließender Bierverkostung und einem guten Mittagessen, bestehend aus Leberkäse mit Brot/ Brötchen und leckerem Sauerkohl. Vorstand 2017 Bevor wir wieder im Hotel waren, hatten wir noch die Gelegenheit günstig Schuhe zu erwerben. Einige der Damen haben auch etwas erstanden. Zwischen Bad Staffelstein und Lichtenfels liegt die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen. Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen Hier konnten wir noch am Nachmittag einem Orgelkonzert beiwohnen. Ein sehr schönes Erlebnis. Am Abend wurde uns ein Biermenü serviert. Die Chefin der Firma Leikeim (ein Biersommelier) kam mit verschiedenen Biersorten zu uns ins Hotel und erklärte uns die einzelnen Biersorten mit Proben zwischen den Gängen, von der Vorsuppe bis zum Dessert. Wir waren uns einig: soviel Bier an einem Tag hatten wir noch nie getrunken. Es war ein lustiger Abend.

Am 5. Tag unseres Aufenthalts ging es nach Nürnberg. Hier hatten wir noch eine kleine Führung durch die nach dem 2. Weltkrieg schön wieder aufgebaute Altstadt mit einem Bummel daran auf eigene Faust. Auf dem Hauptmarkt mit seinen vielen schönen Marktbuden machte es Spaß durch die Gänge zu schlendern und auch diverse Dinge zu erstehen.

Männleinlaufen Natürlich haben wir uns um 12.00 Uhr auch das „ Männleinlaufen“ mit dem Glockenspiel der Frauenkirche nicht entgehen lassen. Am Nachmittag haben wir dann auf der Rückfahrt zum Hotel in Pottenstein Kaffee getrunken und am Abend hieß es dann wieder die Koffer packen, denn nach dem Frühstück des nächsten Tages haben wir unsere Heimfahrt nach Schleswig- Holstein angetreten.

Aber ein schöner letzter Abend stand uns ja noch bevor, der mit einem leckeren Abendessen begann. Danach kam der Weingott Bacchus mit seinem Engel zu uns. Er hatte sich ganz offensichtlich sehr gut über uns auf der Homepage der Oldesloer Landfrauen und ihren Aktivitäten informiert und hielt auf uns eine Rede in gereimten Versen, ganz im Stil einer Büttenrede. Viele Lacher und noch mehr Applaus war ihm sicher.

Weingott Bacchus Unser aller Dank galt ihm und der gesamten Crew des Fränkischen Hofes  mit einigen Mitbringseln unserer Seits aus Bad Oldesloe. Wir haben sehr selten auf unseren Fahrten so viel Engagement der Hotelleitungen erlebt!

Nach einer sicheren und ruhigen Heimfahrt bedankten wir uns natürlich bei Herrn Pöhlsen und „unserer“ Christel für diese schöne Reise.

         

Tagesfahrt nach Bad Doberan und Kühlungsborn

Unser neues Landfrauenjahr begann am 7. September 2016 mit einer Tagesfahrt an die Ostsee. Zunächst kamen wir mit dem Bus zur Mittagszeit in Bad Doberan an, um dort gemeinschaftlich zu essen. Danach hatten wir genügend Zeit um selbstständig den Ort zu erkunden. Ein Besuch des Bad Doberaner Münsters hat sich sehr gelohnt. Bad Doberan Münster 2016Bad Doberan Kamp 2016

Zum Bahnhof war es nicht weit. Hier stiegen wir in die in die Schmalspurbahn „Molli“. Der Zug brachte uns unter Dampf gemütlich in das Seebad Kühlungsborn. Bei schönem Wetter hatte jeder die Möglichkeit entweder am Strand zu flanieren oder in irgendeinem Café den Nachmittag ausklingen zu lassen, um dann am Spätnachmittag wieder die Heimfahrt anzutreten.

Molli 2016          

Unsere Tagestour in die nähere Umgebung am 24. Mai 2016

Da wir in einer landschaftlich sehr reizvollen Gegend leben, haben wir uns gedacht, doch einmal die interessanten Angebote in der näheren Umgebung unserer Heimatorte zu erkunden. Dieses stieß auf sehr großes Interesse bei den Damen unseres Vereins. 68 Damen hatten sich angemeldet, sodass wir einen Doppeldeckerbus bestellen mussten.

Zunächst war eine Fahrt von Ratzeburg über den See bis zum Anleger in Rotenhusen geplant. Pünktlich um 10.30 Uhr legte das Schiff ab.

Eine Tasse Kaffee an Bord tat allen sehr gut, denn der Morgen an diesem Tag war doch noch sehr frisch. In Rotenhusen wartete der Bus schon, um uns dann nach Absalonshorst, eine schöne Gaststätte sehr idyllisch an der Wakenitz gelegen, zu fahren. Dort wurden wir zum Mittagessen erwartet.

Alter Kaufmannsladen2016 Nach der wohltuenden Mittagspause ging es weiter nach Steinhorst zum Museum für vergessene alte Handwerke. Eine sehr interessante Ausstellung alter Dinge und Handwerkskunst wie zum Beispiel: Bürstenherstellung, Schuhhandwerk und Klöppeln. Alles wurde uns anschaulich vor Ort vorgeführt. Alte Kaffeemühlen 2016

Viele alte Gebrauchsgegenstände werden ausgestellt und von den ehrenamtlichen Mitarbeitern erklärt. Wohnzimmer. Schlafzimmereinrichtungen oder Küchen, so, wie es früher war, sind ausgestellt. Ein alter Kaufmannsladen weckte bei vielen Damen alte Erinnerungen aus der Kindheit wieder zum Leben und wurden untereinander ausgetauscht.

Auch ein altes Klassenzimmer haben wir vorgefunden oder alte Kutschen. Eine Feuerwehrsammlung und vieles mehr. Alle diese Dinge wurden liebevoll gesammelt und ausgestellt in einer alten Scheune der Staatsdomäne in Steinhorst.

Zur Erhaltung und Pflege ist die ehrenamtliche Mannschaft natürlich auf Spenden angewiesen. Wir waren der Meinung, dass dieses Engagement unterstützenswert ist. Ein Eintritt wurde nicht verlangt, deshalb wurde die Spardose von uns gefüttert. Wahrscheinlich konnten wir in der Kürze der Zeit gar nicht alles Sehenswerte erkunden.

Druckerei 2016 Da lohnt sich bestimmt ein zweiter Besuch. So jedenfalls war die Resonanz bei den Damen. Alte Feuerwehr 2016

Als krönenden Abschluss fuhren wir dann zum Kaffeetrinken nach Bergrade. Dort wird ein Bauernhof- Cafe´ mit einem angeschlossenen Swinggolfplatz betrieben . Es gibt hausgebackenen Kuchen und Torten in einer großen Vielfalt. Es war köstlich. Leider blieb keine Zeit mehr um Golf zu spielen. Das kann man sicher irgendwann einmal nachholen!

         

Der Gardasee: unsere Reise vom 19.04.- 27.04. 2016

Zeitig um 6.00 Uhr in der Frühe des 19. April 2016 fuhren wir los. Unterwegs in Behringen gab es den ersten Halt mit einer Frühstückspause. Gut gestärkt ging es weiter mit zwischenzeitlichen Pausen zu Mittag und zum Kaffee. Natürlich hatten wir selbstgebackenen Kuchen mitgebracht, den wir am Bus gleich verzehrt haben. Weiter ging es bis ins Altmühltal nach Beilngries. Hier verbrachten wir in einem sehr schönen Hotel die erste Urlaubsnacht. Viele meinten: hier könnten wir auch bleiben, so angenehm war es dort. Gefreut haben wir uns aber auf den Gardasee, dem eigentlichen Ziel unserer Reise.

Nach einem guten gemeinsamen Frühstück ging es weiter über den Brennerpass (dort lag noch Schnee), dann weiter durch die Bergwelt auf Nebenstrecken bis nach Limone am Gardasee. Es ist der größte See Italiens. Der Ausblick von den Balkonen unserer Hotelzimmer nahm uns gleich gefangen.

Gardasee 2016 Bei strahlendem Sonnenschein der Blick über den See und auf der anderen Seeseite die kleinen Ortschaften mit den dahinter liegenden Bergen, deren Kuppen noch mit Schnee bedeckt waren: einfach zauberhaft. Ebenso auch am Abend von der Hotelterrasse, wenn die Lichter der Orte über den See schienen. So kam bei allen Damen gleich eine zufriedene Urlaubsstimmung auf. Also freuten wir uns auf die kommenden Tage. Limone Gardasee 2016

Am ersten Tag unseres Aufenthalts in Limone erwartete uns ein Gästeführer (Remo), der uns die nächsten Tage begleiten sollte. Er klärte uns gleich auf, das die Ortsbezeichnung Limone nicht von den hier wachsenden Limonen- und Zitronenbäumen hergeleitet wird, sondern von dem Wort Limes (Wall) abstammt. Diese Wälle, wurden zu Zeiten der Römer als Schutzwälle errichtet.

Wir finden sie ja auch bis nach Deutschland hinein wieder. Es sollte an diesem Tag eine Rundfahrt um den Gardasee geben, um erste Eindrücke zu gewinnen. Es war Frühling und die Sonne meinte es gut mit uns. Die Fahrt führte uns auf der Uferstrasse entlang über Riva, der Halbinsel Sirmione mit der beeindruckenden Scaligerburg. Das Erkennungszeichen des Herschergeschlechts der Scaliger sind die Schwalbenschwanzzinnen auf den Burgmauern. Weiter ging es bis Malcesine. Hier hatten wir einen schönen Aufenthalt über Mittag bis zur Kaffeezeit, jeder nach Lust und Laune. Danach sind wir mit dem Schiff wieder zurück nach Limone über den See gefahren und hatten noch Zeit zum Schwimmen oder für die Happy Hour im Hotel.

Am darauffolgenden Tag war Remo zeitig vor Ort, um uns auf der angesagten Dolomiten- Rundfahrt zu begleiten. Wir fuhren durch das Grödnertal mit seinem Obstanbaugebiet und Weinanbau. Leider konnten wir nicht bis nach St. Ulrich fahren, weil auf der Autobahn ein Unfall passiert war, was wir sehr bedauert haben. Die Serpentinenfahrt durch die imposante Bergwelt der Dolomiten mit ihren noch schneebedeckten Kuppen bis auf 2239m auf das Pordoi-Joch entschädigte uns dafür. Hier legten wir eine Pause zu Mittag ein. Einige der Damen konnten die dünne Luft auf der großen Höhe nicht so gut vertragen.

Nach einem kleinen Spaziergang ging es dann doch wieder, so dass wir unsere Fahrt wieder fortsetzen konnten. Unterwegs sahen wir immer mal wieder spielende Murmeltiere auf den Wiesen. Man musste schon genau hinsehen, um sie zu erkennen, denn das Fell der Tiere glich der noch braun-grauen Farbe der Wiesen.

Murmeltiere 2016 Langsam ging es dann wieder hinunter ins Tal mit seinen schönen bunten Frühlingsfarben. Etwas Besonderes hatte uns Remo aber noch versprochen. Wir waren also sehr gespannt darauf. Es ging in einen kleinen Ort in der Weinanbauregion in eine kleine Taverne, die zwei über 80jährige Herren mit einem kleinen Weingut immer noch bewirtschaften. Hier kredenzte uns einer der Herren einen besonderen Wein, den Heiligen Wein, zusammen mit einem Stück Kuchen, der aus der hiesigen Bäckerei stammte. Gardasee Weinprobe 2015

Es ist ein süßer Wein, der durchaus zum Kuchen passte. Der Vino Santo hat im Unterschied zum Vin Santo aus der Toskana nicht nur einen Buchstaben mehr, die vom sanften Wind des Gardasees getrockneten Trauben werden nach jahrhundertealter Tradition erst in der Karwoche gepresst und begeistern durch ihre Finesse und Frische.

Er mundete uns allen und viele haben ihn daraufhin noch käuflich erworben, um ein besonderes Mitbringsel für Daheim zu haben. Danach ging es zurück nach Limone, um den Rest des Tages gemütlich in netter Gemeinschaft zu verbringen.

Die Fahrt nach Verona stand an. Da hatten wir uns alle drauf gefreut. Wieder stand Remo pünktlich am nächsten Morgen vor dem Hotel, um uns in Empfang zu nehmen.

Bevor wir in die Stadt hinein gefahren sind, leitete uns Remo auf eine Anhöhe vor Verona, damit wir vorher einen Blick auf die wunderschöne und historische alte Stadt haben sollten. Es war beeindruckend! Die Etsch schlängelt sich unter den alten Brücken hindurch und von der Anhöhe konnten wir die große Arena und das Castel Vecchio, die Burg der Scaliger, erkennen.

Verona 2016 In der Stadt angekommen sind wir dann zu Fuß über die alte Brücke zur Burg gegangen. Die gesamte Anlage wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut und ist wunderbar erhalten geblieben. Danach haben wir dann mit Remo zusammen die Stadt fußläufig erobert, von der großen Arena bis zum Haus der Julia. Die meisten unserer Damen sind in den Innenhof vorgedrungen, um sich den Balkon von der Nähe anzusehen. Gardasee 2016 Julias Balkon

Es war nicht gerade leicht, sich durch die Menschenmassen durch zu schlängeln. Der Balkon wurde, wie wir erfahren haben, erst in den Jahren 1936- 1940 dem Haus während der Renovierungszeit hinzugefügt. Ob er zu Zeiten der Capulets, der Familie der Julia in Shakespeares Roman, Romeo und Julia, schon existiert hat, ist nicht bekannt. Danach hatten wir Freizeit, um selbstständig noch einmal durch die alten Gassen mit den wunderschönen alten Häuserfassaden zu schlendern.

Natürlich konnten wir nicht einfach an den Schuh- und Handtaschenläden vorbei gehen, ohne hinein zu schauen und auch etwas zu kaufen. Italien ist ja für seine Lederwaren sehr bekannt. Wir trafen Remo wie verabredet auf dem Platz vor der großen Arena wieder und sind dann mit ihm zusammen wieder zu unserem Bus gegangen. Auf den Stufen, die zur Scaligerbrücke führen, haben wir dann unser Gruppenfoto „schießen“ können, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Limone machten. Verona ist eine sehr beeindruckende Stadt, nur leider laufen dort einfach zu viele Menschen herum. Es herrscht ein sehr großes Gedränge und man muss aufpassen, dass einem nichts „abhanden“ kommt.

Am nächsten Tag sind wir dann von Limone aus über den See bis nach Riva gefahren und konnten dort selbstständig den Ort erobern und auch „shoppen“ gehen. Wir hatten genügend Zeit, bis am Nachmittag unser Schiff nach Limone wieder ablegte.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts am Gardasee hatten wir Freizeit und konnten je nach Lust und Laune Limone kennenlernen. Es machte Spaß ohne Zeitdruck durch die netten kleinen Geschäfte zu bummeln, um für die Lieben daheim kleine Mitbringsel zu erwerben. Jedem von uns hat dieser freie Tag gut getan und am Abend mussten dann wieder Koffer gepackt werden, bevor es am nächsten Tag über die Alpen wieder gen Norden ging. Im Hotel Post am Achensee (dort lag noch Schnee) sind wir zu Mittag eingekehrt und konnten dann gut gestärkt weiter fahren, bis zu unserem Zwischenübernachtungsort Freystadt im Altmühltal. Der nächste Tag brachte dann die endgültige Heimfahrt nach unseren schönen gemeinsamen Urlaubstagen. Heil und gesund sind wir wieder in Schleswig- Holstein angekommen. Es hat uns allen sehr gefallen und wir danken unserer „Reise- Christel“ und unserem Busfahrer für die sichere Fahrt und den reibungslosen Verlauf der Gardasee- Reise. Es war wunderschön!!!

Gruppenbild Gardasee 2016          

Unser Spielenachmittag im April 2016

Wie auch in den vergangenen Jahren war die Nachfrage zum Spiele- Nachmittag wieder besonders groß.

Nach einer Tasse Kaffee und leckerem Torten- und Kuchengenuss ging es mit Spannung und Hochroten Köpfen bei den verschiedenen Spieleangeboten los. Frau Christel Stoffers hatte wie immer für Preisüberraschungen gesorgt. Es ging keine der der Damen leer aus.

Spielenachmittag April 2016Spielenachmittag April 2016Spielenachmittag April 2016Spielenachmittag April 2016          

Veranstaltung mit John Langley im März 2016

Auf diesen Termin haben sich sehr viele Damen unseres Vereins gefreut. Hatten sie doch spezielle Fragen zur Frühjahrsgestaltung ihrer Gärten im Gepäck. 90 Landfrauen und Gäste waren zur Freude des Vorstandes und auch von John Langley im Saal bei Familie Bern in Mollhagen anwesend. Vortrag mit John Langley 2016

Er ist zeitig vor Ort gewesen und hatte seine Anlage und riesige Leinwand schon aufgebaut bevor alle Damen eintrudelten. Es konnte also pünktlich losgehen.

In seiner humorvollen Art berichtete und zeigte er uns Bilder von verschiedenen Möglichkeiten einen Garten zu gestalten. Immer wieder wies er darauf hin, sich im Garten Ruhepole zu schaffen.

Das heißt, immer sollten auch Sitzplätze vorhanden sein, die zur Erholung dienen. Besonders ging er auch auf seine Bekanntschaft mit seiner ehemaligen Lehrerin Frau Hannelore Schmidt ein. Ihr Wirken zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Blumen und Pflanzen hob er besonders hervor.

Nach gut 45 Minuten gab es eine Kaffeepause, zu der wir John (so durften wir ihn nennen) natürlich eingeladen hatten.

Nach dieser kleinen Erholungsphase ging John dann auf die Fragen der Landfrauen ein. Wie zum Beispiel: die Behandlung und Rückschnitt uralter Rosenstöcke oder auch : was macht man mit stark vermoostem Rasen, die Behandlung von Buchsbäumen und vieles mehr.

Jutta Behnk und John Langley 2016 Mit Witz und genauen Ausführungen hat er alles erklärt. Es gab viel zu lachen an diesem Nachmittag, sodass die Damen am Schluss meinten, Herr Langley dürfte gerne wieder kommen!          

Jahreshauptversammlung am 11.02.2016 mit Wahlen

Am Donnerstag, 11.02.2016 hatten sich gut 100 Damen zu unserer Jahreshauptversammlung angemeldet.

Unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk begrüßte alle Anwesenden und bat zunächst um eine Gedenkminute für unsere verstorbenen Mitglieder Frau Inge Bielfeld und Frau Magdalene Machinek. Wir werden beide in guter Erinnerung behalten. Danach berichtete unsere Schriftführerin Frau Christel Stoffers von unseren vielen schönen Veranstaltungen und Reisen, die im Jahr 2015 stattgefunden haben. Zur Bestätigung gab es einen Applaus von der Versammlung.

Der Kassenbericht von unserer Kassenwartin Frau Traute Donner folgte dann, wie immer, akribisch genau und exakt nachvollziehbar. Die Kassenprüferinnen konnten die Genauigkeit der Unterlagen bestätigten und beantragten die Entlastung der Kasse und des Vorstandes bei der Versammlung. Dies geschah einstimmig. Da eine Kassenprüferin turnusgemäß ausschied, stellte sich eine neue Dame für dieses Amt zur Verfügung.

Nun standen Neuwahlen an:
Zur 1.Vorsitzenden stellte sich die bisherige Frau Jutta Behnk wieder zur Verfügung. Sie wurde einstimmig im Amt bestätigt.
Zur 2. Vorsitzenden stellte sich die bisherige Frau Ilse Spiering zur Wiederwahl. Auch sie wurde einstimmig wieder gewählt.

Verabschiedung T. Donner 2016 Da unsere bisherige Kassenwartin Frau Traute Donner nach 20 jähriger erfolgreicher Tätigkeit ihr Amt im Vorstand abgab, brauchten wir eine Neue. Frau Heike Tjarks, die bereits von Frau Donner eingearbeitet wurde, stellte sich für dieses Amt zur Verfügung und auch sie wurde einstimmig gewählt. Die 1. Vorsitzende unseres Kreises Frau Kristina Wendt hat die Wahl geleitet. Alle Wahlvorschläge wurden fristgerecht bei ihr eingereicht.

Leider stellte sich für den frei gewordenen Posten als Besitzerin niemand zur Wahl. Eine Dame möchte aber zunächst einmal für ein Jahr in die Vorstandsarbeit rein schnuppern. Wir hoffen, dass wir ihr die Freude an der Vorstandsarbeit vermitteln können.

Spenden 2016

Anschließend trug Ilse Spiering den abschließenden Kassenbericht vom Adventsmarkt 2015 vor. Durch die Arbeit (kochen, backen und helfen) von sehr vielen Landfrauen ist eine schöne Summe zusammen gekommen. Sie ermöglichte es uns die Gesamtsumme von 2000,00 Euro zu spenden. Davon gingen 800,- Euro an die Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Notarzt Dr. Salamon, 700,- Euro an die Kinderkrebshilfe Lübeck und 500,- Euro an das Kinderheim St. Josef Stift in Bad Oldesloe. Hier werden unter anderen Kindern auch Flüchtlingskinder aus Syrien betreut, die auf der Flucht von ihren Eltern getrennt wurden. - Es ist ein schönes Gefühl helfen zu können war das Credo von allen Beteiligten!

Unter Punkt Verschiedenes haben wir uns bei unserer Ehrenvorsitzenden Frau Magret Radtke mit einer Blume bedankt. Sie hatte für unseren Verein die Aufgabe eine Biene für die in diesem Jahr stattfindende Landesgartenschau in Eutin zu basteln, übernommen. Die Biene heißt „Willi“ und ähnelt dem gleichnamigen Freund von Biene „Maja“. Alle waren begeistert!

BBiene Willi 2016 Nun hatten wir nur noch die Aufgabe unsere bisherige Kassenwartin Frau Traute Donner von ihrem Amt zu entbinden. Frau Behnk hielt eine kleine Rede ihr zu Ehren, in der sie die akribisch genaue Haushaltung und Kassenführung von Frau Donner würdigte. Als Zeichen unserer Dankbarkeit bekam sie die Silberne Biene mit den Schleswig Holstein Farben verliehen und wurde zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Außerdem bekam sie im Nachtrag einen kleinen gehäkelten Fuchs überreicht, der scherzhaft auf ihre manchmal auftretende Pfennigfuchserei hinweisen sollte. Der Ehemann der Landfrau, die den Fuchs gebastelt hatte, taufte ihn auf den Namen „Donner- Lüttchen“. Erstens, weil sie Donner heißt und zweitens ist Frau Donner eine von ihrer Figur her betrachtet, eine lüttsche Person.- Donner Luetchen 2016

Das führte natürlich zum Lacher der gesamten Versammlung. Frau Donner nahm es freudig zur Kenntnis und bedankte sich bei allen Anwesenden!

Im Anschluss daran konnte Frau Behnk noch die 10 neuen Mitglieder, die im Jahr 2015 in den Verein eingetreten sind, vorstellen und begrüßen.

Nun gab es die wohlverdiente Kaffeepause und im Anschluss daran hatten wir Besuch von Herrn Martim dos Reis. Ein junger Mann aus der Gemeinde Steinburg, dessen Frau auch im Landfrauenverein ist und sich für unsere Arbeit interessiert. Er hielt uns einen Powerpoint Vortrag über die neuen Medien wie „Facebook, Twitter & Co., was ist Social Media und wie verändert es unsere Gesellschaft im Internetzeitalter?“ Einige Fragen kamen auf, die er uns beantworten konnte. So wurde es ein kurzweiliger und interessanter Nachmittag für alle Beteiligten!

         

Veranstaltung „Zickenkrieg“ Januar 2016

Da uns der Vortrag von Frau Bibi Maaß im Vorjahr so gut gefallen hatte, haben wir sie auch in diesem Jahr wieder zu unserer Januarveranstaltung eingeladen. Das Thema. „Zickenkrieg“. Wir alle waren gespannt darauf, was auf uns zu kommen würde.

Vortrag Zickenkrieg 2016

Die Diele bei Frau Hasselmann in Schachts Gasthof hatte sich schnell gefüllt. Nach den vielen Festtagen im Dezember freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit hoffentlich viel Spaß. Doch zunächst gab es in gewohnter Weise Kaffee und ein leckeres Torten- und Kuchenbüfett.

Danach traf Frau Bibi Maaß dann ein. Es erwartete uns ganz etwas Anderes als im Vorjahr. In gewohnt spritziger Art, wie es ihr zu eigen ist, hatte sie den Vortrag vorbereitet. Es gab viele Lacher, aber auch Nachdenkliches. Den in den vielen Charakteren, die sie beschrieb konnte sich wohl jede der Damen ein bisschen wieder erkennen. Der krönende Abschluss war ein sehr humorvolles Gedicht über den Mümmelmann. Ein großer Beifall unsererseits war ihr sicher! Man kann sich auf neue Vorträge von Frau Maaß sicher freuen.          

Veranstaltungen im Dezember 2015

Gleich nach dem 1. Advent haben wir gemeinschaftlich unsere Weihnachtsfeier mit 110 Damen und zwei Herren in der Gaststätte von Frau Bern in Mollhagen begangen.
Dazu hatten wir Herrn Harry Heldt mit Akkordeon und Hammondorgel zur musikalischen Begleitung und Herrn Joachim Stapelfeld mit weihnachtlichen Geschichten, die er uns in plattdeutscher Mundart vorgetragen hat, eingeladen. Es war ein sehr stimmungsvoller Nachmittag. Adventsmarkt 2015

Nach diesem für uns alle schönem Ereignis, mussten wir uns auf das 2. Adventswochenende, dem Adventsmarkt in und um die Stormarnhalle in Bad Oldesloe vorbereiten. Für das kulinarische Zelt draußen und das Landfrauen- Cafe´ in der Halle hatten wieder zahlreiche Damen des Vereins gekocht und gebacken. Es war wieder ein voller Erfolg!

Der finanzielle Erlös aus diesem Event ermöglicht es uns wieder Gutes zu tun und den Jahresbeitrag für unsere Mitglieder stabil zu halten.

Trotz dieses großen Kraftaufwandes hat es allen Spaß gemacht gemeinschaftlich für einen guten Zweck zu arbeiten.

In der Woche darauf fuhren wir dann mit einem voll besetzten Bus in die Hansestadt Bremen, um dort in aller Gemütlichkeit den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Bevor wir aber auf eigene Faust alles erkundet haben, hatten wir noch eine fachkundige Stadtführung in zwei Gruppen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen zu lernen. Der zweite Tag führte uns nach Bremerhaven. Leider war dort der Weihnachtsmarkt nicht so interessant, wie wir es uns erhofft hatten. Es bestand aber die Möglichkeit das Auswanderermuseum und das Klimahaus zu besuchen.

Bremer Stadtmusikanten 2015 Dies wurde von vielen Damen auch genutzt, bevor wir am späten Nachmittag unsere Heimfahrt angetreten haben. Bremen 2015

Unser Dank galt dem Busfahrer und Frau Stoffers, die auch in diesem Jahr wieder als Nikolaus tätig war und für jede der Damen ein kleines Überraschungspräsent bereit hatte. Wir verabschiedeten uns von einander mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und damit wir uns hoffentlich im Jahr 2016 zu dann wieder neuen Veranstaltungen in alter Frische weiterhin treffen können!

         

Mittagsveranstaltung Wildgerichte

Zu dieser Veranstaltung hatten wir den Jäger Hans- Jürgen Höppner, den Jagdpächter eines hiesigen Jagdreviers eingeladen. Gehörn 2015

Er sollte uns Wissenswertes über die Jägerei vermitteln. Was er, wie er uns sagte auch gerne tat. Als Anschauungsmaterial hatte er uns Gehörn der verschiedenen Wildarten mitgebracht.

Unsere heimischen Wildtierarten untergliedern sich in:
Schalenwild: Damwild, Rotwild und Rehwild.
Niederhaarwild: Hasen, Kaninchen.
Raubhaarwild: Wildkatze, Fuchs, Marderarten, Marderhund und neuerdings auch der Wolf.
Federwild: Fasane, Rebhühner, Enten und Gänse
Schwarzwild: Wildschweine
Zu den Hochgebirgsarten gehört Gams- und Muffelwild und auch das Murmeltier.

Zu allen diesen Tiergattungen hatte er Erklärungen und interessante Geschichten parat. Er konnte gar kein Ende finden in seinen Erläuterungen. Nur der köstliche Duft aus der Küche stoppte seinen Redefluss, denn wir wollten ja im Anschluss an seinen Vortrag alle gemeinsam leckere Wildgerichte, die Frau Bern für uns zubereitet hatte genießen.

Jäger Höppner 2015 Hierzu hatten wir Herrn Höppner natürlich eingeladen. Auch die 80 Landfrauen, die sich eingefunden hatten, freuten sich auf die Mahlzeit, da ja das Wildbret als das gesündeste Fleisch mit viel Eiweiß und wenig Fett bekannt ist.
Wir bedankten uns mit einem herzlichen Applaus und einer Flasche mit einem guten Kräuterschnaps bei Herrn Höppner, die er gerne annahm.

Auf dem Büffet wurden angerichtet: Rehrücken, Wildschweinbraten, Damhirschbraten und Rehragout. Dazu Rotkohl, Rosenkohl, Speckbohnen, Kartoffeln Kroketten, Pfirsiche mit Preiselbeeren und Apfelmus. Zum Nachtisch Himbeerbaiser- Speise, Eis und Rote Grütze.

Alles wie immer sehr lecker!

         

Erntedank- Nachmittag der Oldesloer Landfrauen 2015

Am Montag, d. 05.10 2015 hatten wir vom Landfrauenverein Bad Oldesloe und Umgebung unseren Erntedank- Nachmittag. Da wir möglichst jedes Jahr in einer anderen Kirche sind, hatten wir uns diesmal die frisch renovierte Kapelle in Grabau ausgesucht. Sie ist der Kirche in Sülfeld angeschlossen. Da dort auch ein neuer noch sehr junger Pastor die Pfarrstelle übernommen hat, waren wir doch sehr gespannt darauf, wie er den Gottesdienst abhalten würde. Pastor Paar 2015

Es hatten sich 83 Damen angemeldet und alle waren pünktlich um 14.00 Uhr vor Ort. Auch der Pastor. Er kam sehr sportlich mit dem Fahrrad daher und stellte sich schwungvoll vor. Aus Pastor Poos, wie er noch nach unserem ersten Kontakt hieß, war inzwischen Pastor Paar geworden. Er hatte zwischenzeitlich geheiratet und den Namen seines Partners angenommen.

Die Landfrauen aus Grabau hatten die Kapelle extra für unseren Nachmittag noch sehr schön mit den Früchten der Felder und Gärten geschmückt. Es sah sehr schön aus und Pastor Paar ging sehr ausführlich und fröhlich in seiner Predigt darauf ein. Unterstrichen wurde die Predigt mit dem Singen der Lieder wie: „Danke für…, In einem kleinen Apfel….., Laudato si…. und Nun danket alle Gott…“. So engagiert wie der Pastor gepredigt hat, spielte er auch auf der Orgel für uns. Alle waren hellauf begeistert. Das brachte auch Frau Jutta Behnk, unsere 1. Vorsitzende zum Ausdruck, als sie sich bei ihm bedankte. Schließlich hatte er seinen „Pastorensonntag“ für uns geopfert. Natürlich galt der Dank auch den fleißigen Damen aus Grabau.

Zur gemeinsamen Kaffeestunde waren wir in Neversdorf im Gasthof „Waidmanns Ruh“ angemeldet. Dort erwartete uns ein phantastisches Torten- und Kuchenbüfett. Hierzu hatten wir Frau Sabine Tiedtke und Begleitung vom „Förderverein Lebensweg- Stationäres Hospiz für Jung und Alt- e.V. eingeladen.

Frau Behnk und Frau Tiedtke 2015 Nachdem wir dem Verein 1.250 Euro aus dem Erlös unserer Tätigkeit auf dem vorjährigen Adventsmarkt in der Bad Oldesloer Stormarnhalle gespendet haben versprach Frau Tiedtke uns noch einmal wieder zu kommen und ihren neu gegründeten Verein den Landfrauen vorzustellen. Während ihres Vortrags konnten wir merken, mit wie viel Enthusiasmus und Herzblut sie und ihre Mitarbeiter sich der Sache widmen. In den Berichten der hiesigen Zeitungen konnte man ja auch schon lesen, dass der Bau eines Hauses geplant ist und es nun doch nach einigen ersten Schwierigkeiten vorangeht. Natürlich wird dafür viel Geld nötig sein und so haben die anwesenden Landfrauen die Spendenbüchse bei einer Sammlung vor Ort mit 352,80 Euro gefüllt und Frau Tiedtke übergeben.

Sicher trägt es mit dazu bei, einige Bausteine für das geplante Gebäude zu erstehen.- Wir wünschen dem Verein viel Glück und Geschick bei dieser schweren Aufgabe.

         

Tagesfahrt am 02.09.2015 nach Celle

Herr Berner, Beamter beim Landgestüt Celle führte uns über das Gelände (insgesamt 7,5 ha), durch die Ställe, Reithalle und Remisen:

Das Landgestüt Celle wurde 1735 von Georg II gegründet. Damals standen 13 holsteinische Hengste den niedersächsischen Pferdebesitzern für wenig Geld zur Verfügung, sie sollten den Nachwuchs edler und eleganter machen und damit besser geeignet als Militärreitpferd.

1960, zur Blüte der Pferdehaltung waren auf den niedersächsischen Hengstdepots 600 Hengste stationiert. Heute stehen 125 Hengste, hauptsächlich Hannoveraner, Halbblüter und Vollblüter, sowie ein Oldenburger Kaltbluthengst den Stutenhaltern auf 7 Besamungsstationen von Februar bis Ende Juli zur Verfügung.

Kutsche 2015

In der Remise konnten wir die vielen Kutschen, zum Teil vergoldet und mit rotem Samt ausgeschlagen bewundern.

Während und hauptsächlich nach der Decksaison wird mit den Hengsten täglich gearbeitet, vor der Kutsche oder unter dem Sattel.  Ein Höhepunkt im Jahr sind immer die Celler Hengstparaden, auf denen sich die Hengste in Höchstform zeigen.

Herr Berner zeigte uns den Oldenburger Hengst Sao Paulo, der mit 28 Jahren topfit ist und als Verlasspferd zur Celler Hengstparade den 10-Zug anführt. Auch den Hengst Montesquieu, auf dem unsere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Aachen in die Soers einritt, konnten wir bewundern.

Die Hengste verhielten sich total entspannt mit uns Landfrauen auf der Stallgasse und ließen sich von uns streicheln.

Nach dem Mittagessen in den historischen Ratskeller konnten wir die Celler Innenstadt mit seinen vielen Fachwerkfassaden und das Schloss erkunden.

Hengst Sao Paulo 2015 Im Orchideen Zentrum Wichmann konnten wir auf 650 m2 über 40 exklusive, zum Teil selbst gezüchtete Orchideenarten bestaunen und kaufen, die sich deutlich von der „Baumarktware“ abhob. Der Frauenschuh und die Phalaenopsis sind die bekanntesten Arten. 8 Jahre braucht es von der Befruchtung bis zur Blüte und der Züchter erkennt, ob die neue Sorte seinen Erwartungen entspricht.

Alle 2-3 Jahre sollte die Phalaenopsis umgetopft werden, die Spezialerde, hauptsächlich aus Kiefernrinde bestehend, weicht man 2 Tage vorher in Wasser ein und die gesunden Luftwurzeln kommen mit in den neuen durchsichtigen Topf.

Orchideen 2015

Gedüngt wird alle 3 Wochen und der Standort sollte sehr hell, aber nicht in der prallen Sonne am Südfenster sein. Gegossen wird immer erst, wenn der Topf sehr leicht ist.

Die Kaffeetafel wartete im Müllers Waldcafe auf uns und danach ging es nach einem kurzweiligen Tag bei schönem Wetter zurück nach Bad Oldesloe.

         

Unsere Reise in die Städte des Westfälischen Friedens vom 04.06.- 07.06.2015

Der erste Termin unserer Reise stand schon auf unserer Hinfahrt zu unserem eigentlichen Aufenthaltsort Münster auf unserem Programm: Osnabrück. Osnabrück Rathaus 2015

In diesen beiden Städten wurde der Westfälische Frieden im Jahr 1648 nach 30 Jahren Krieg in Europa endlich unterzeichnet.

Im evangelischen Osnabrück zunächst zwischen Kaiser Friedrich III und Christina von Schweden und dann im katholischen Münster zwischen Kaiser, dem französischen König Ludwig XIV und der schwedischen Königin.

In Osnabrück kamen wir nach einer reibungslosen Anfahrt am späten Vormittag an und wurden dort von 2 Gästeführerinnen auf dem Domvorplatz in Empfang genommen. Von dort ging es durch die Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern bis zum geschichtsträchtigen Rathaus.

Hier wurden wir in den großen Saal geführt, wo die Friedensurkunden nach dem 30jährigen Krieg unterzeichnet wurden. In einem extra dafür eingerichteten Raum konnten wir den hölzernen Nachbau der Stadt in ihrer Entwicklung vom Mittelalter her bewundern.

Naturagart 2015 Über die Mittagszeit konnte jeder auf eigene Faust durch die Altstadt bummeln bevor es weiterging nach Ibbenbüren in die Gärten der „naturagart“. Hier hatten wir eine Führung durch eine Teichanlagenlandschaft mit wunderschön angelegten Gärten, die zu den Teichen passten. Naturagart Fisch 2015

Unter Anderem kamen wir durch eine Grotte in der man durch große Scheiben die Unterwasserwelt der Teichanlagen mit ihren verschiedenen Fischarten erleben kann.

Von z.B. Moderlieschen über Goldfische bis hin zu über 2 Meter langen Stören konnten wir alles bestaunen. Das war sehr beeindruckend! Nach dieser Führung konnten wir uns im Seerosencafe der Anlage bei Kaffee und Kuchen erholen, bevor wir uns auf die Weiterfahrt zu unserem Aufenthaltsort Münster machten.

Am 1. Tag unseres Aufenthalts fuhren wir zum Schloß Hülshoff.

Hier wurde die Dichterin Anette von Droste Hülshoff 1797 geboren. Zunächst aber hatten wir eine Führung im Rüsch- Haus, wo sie seit 1820 nach einer von ihrer Familie verbotenen Liebesbeziehung zu einem Studenten, mit ihrer Schwester gelebt hat.

Ruesch-Haus 2015 Das Haus liegt unweit ihres elterlichen Schlosses in einer Heide- und Moorlandschaft bei Münster in Westfalen. Hier schrieb sie ihre vielen Gedichte, wie z.B. „Der Knabe im Moor“; an das sich wohl jeder erinnern kann. Schloss Huelshoff 2015

„O, schaurig ist`s übers Moor zu gehen,
wenn es wimmelt vom Heidestrauche,
sich wie Phantome die Dünste drehen
und die Ranke häkelt vom Strauche………“

Nach der Veröffentlichung von einigen Gedichtbänden, hatte sie genügend Geld zusammen, um sich ein Haus in Meersburg am Bodensee zu kaufen. Dort ist sie 1848 nach mehreren Krankheiten gestorben. Nach dieser Führung ging es dann weiter zum Schloss ihrer Eltern, wo wir zu Mittag gegessen haben und einen Spaziergang durch den wunderschönen Park machen konnten. - Ganz zauberhaft!

Es ging zurück nach Münster. Hier hatten wir noch eine geführte Stadtrundfahrt mit einem kleinen Aufenthalt am Fürstbischöflichen Schloss, dass seit dem Jahr 1954 der Wilhelms- Universität angegliedert ist und am Hafen. Nach dem Abendessen führte uns ein Student fußläufig durch die schöne Radfahrerstadt Münster mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Park Huelshoff 2015 Bei abendlichen Temperaturen sehr angenehm und von dem Studenten in einem gemächlich Tempo geführt. Er ist sehr informativ und für alle verständlich auf unsere Fragen eingegangen. Es war ein schöner Abendspaziergang durch den alten Stadtkern. Dr. Oetker Werk 2015

Am nächsten Vormittag ging es nach Bielefeld zum Mutterhaus vom Dr. Oetker- Werk. Eine sehr gepflegte Anlage der Häuser und Gartenrabatten rund herum. Unter Anderem ein Beet in Form eines Blattes, wo verschiedene Sorten Getreide hinein gesät werden. Im Haus wurden wir sehr nett von 2 Gästeführerinnen in Empfang genommen und mit kleinen Kopfhörern ausgestattet, um nur für uns hörbar, von den Damen über die Geschichte des Werkes mit seinen Anfängen unterrichtet zu werden.

Während der Führung wurden wir mit Pudding, Müsli, diversen Pizzen und ausreichend Getränken bestens versorgt. Ausserdem fand eine Verlosung statt, die eine Landfrau von unserer Reisegruppe gewonnen hat: In der Probierküche neue Rezepte zu entwickeln und auszuprobieren.— Wir sind alle sehr gespannt auf die Ergebnisse! Wer wollte, konnte im Anschluss an die Führung im hauseigenen Laden einkaufen und bevor wir uns verabschiedeten, gab es für jede Dame eine Probiertüte mit nach Hause. Nun ging es wie geplant weiter zum Outletcenter von Gerry Weber. Hier konnte sich jeder nach Herzenslust und Geldbeutel mit neuer Bekleidung eindecken.

Am folgenden Tag war schon unsere Heimreise angesagt. Aber auch an diesem Tag war noch einiges geplant. Unser Weg führte uns am Vormittag zum Landgestüt Nordrhein- Westfalens, nach Warendorf mit seiner 180 jährigen Geschichte. Der Verwalter des Gestüts und eine Pferdewirtin begrüßten uns und führten uns mit ausführlichen Erläuterungen durch die schönen Stallungen und Reitanlagen. Anhand des Pferdestandbildes wurde uns die Anatomie eines Pferdes erklärt. Sehr interessant! Wie wir erfuhren, sollten an diesem Tag noch einige Vorführungen stattfinden. Leider hatten wir keine Zeit noch länger zu bleiben, denn es sollte ja wieder nach Hause gehen. Es sollte aber noch einen Zwischenstopp in dem kleinen Ort Schale geben, wo wir auch zu Mittag essen wollten. Es liegt im nördlichsten Zipfel von Nordrhein- Westfalen und grenzt an Niedersachsen. Nach längerem Suchen hat unser Busfahrer ihn doch noch gefunden und nach Anfrage seinerseits beim hiesigen Wirt des Dorfgasthofs „Zur alten Post“ wurde für alle ein sehr zufrieden stellendes leckeres Essen gezaubert. Hier sollen auch schon der„alte Fritz“ und Napoleon genächtigt haben. Das Dorf wurde zum ersten Mal im Jahr 890 n.Chr. urkundlich erwähnt und beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den 2. Platz gewonnen. Sehr beachtlich!

Nun aber ging es doch in die Heimat zurück, wo uns Herr Pöhlsen wieder heil abgeliefert hat. Wir danken ihm und unserer „Reise- Christel“ ganz herzlich und freuen uns auf die kommende Reise!

Gruppenbild 2015          

Tagestour nach Hannover- Herrenhausen

Das Interesse an einer Fahrt zu den Herrenhäuser Gärten war groß und so konnten wir mit 50 Landfrauen am 21.05.15 morgens um 7.30 Uhr in Bad Oldesloe starten. Marienburg 2015

Auf der Fahrt dort hin stand zunächst ein Besuch des im neugotischen Stil errichteten Welfen-Schlosses Marienburg, dem sogenannten „Neuschwanstein des Nordens“, auf unserem Programm. Es liegt auf dem 135m hohen Marienberg im Calenberger Land südlich von Hannover. Ein Geschenk von Georg V König von Hannover (1819- 1878) an seine Frau Marie zu ihrem 39. Geburtstag.

Unter ihrer Leitung wurde das Schloss in nur 9 Jahren als Sommerresidenz erbaut und eingerichtet. Wie wir während der in 2 Gruppen eingeteilten Führung durch die prunkvollen Räume erfuhren, war sie besonders stolz auf die zu der Zeit schon sehr modern eingerichtete Küche mit einem Herd, der die Warmwasserversorgung für eine Fußbodenheizung sicherstellte.

Besonders schön sind die in jedem Raum anders verlegten Parkettböden. Eine andere Besonderheit ist das versilberte Mobiliar, welches komplett erhalten ist. Oder auch das sehr aufwendig bemalte und mit Blattgold verzierte Schirmgewölbe in der Bibliothek. Leider hat König Georg sein Schloss nie gesehen, da er seit seiner Kindheit blind war. Heute befindet sich das Schloss im Besitz des Welfen-Chefs Prinz Ernst August von Hannover. Wird aber nicht mehr als Wohnsitz der Familie genutzt.

Marienburg 2015 Nach der interessanten Führung konnten wir uns in der heute als Restaurant genutzten Pferdestallung und Remise zu Mittag stärken. Herrenhausen 2015

Nach der erholsamen Pause führte uns die Weiterfahrt nach Hannover zu den Herrenhäuser Gärten und zum neu errichteten Schloss Herrenhausen  mit seiner klassizistischen Fassade. Es wurde im 2. Weltkrieg zerstört und in den Jahren 2009- 2013 wieder aufgebaut.

Bevor aber unsere Führung um 16.00 Uhr begann hatten wir noch genügend Zeit zum Kaffeetrinken.

Auf dem Weg in die Gärten mussten wir durch die ehemalige Grotte gehen. Da sie sehr zerfallen war, wurde sie neugestaltet. Und zwar glaubt man in einem Spiegelsaal zu stehen, der in drei Räume eingeteilt ist. Entworfen wurde die Neugestaltung kurz vor ihrem Tod von der durch ihre üppigen und sehr bunten Frauenplastiken bekannten Künstlerin Niki Saint Phalle.

Herrenhausen 2015 Diese Figuren sind auch in die mit Glas- und Spiegelmosaiken versehenen- Wände der Grotte eingearbeitet worden. Es ist sehr besonders und durchaus beeindruckend!

Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und von einem sehr engagierten jungen Ehepaar durch die wunderschön angelegten Barockgärten mit ihren frisch mit Sommerblumen bepflanzten Rabatten geführt.

Herrenhausen 2015

Als da sind: der Große Garten, ein ursprünglicher Küchengarten, der später von der Kurfürstin Sophie umgestaltet wurde, der Berggarten, der Georgen Garten und der Welfengarten.

Immer wieder auch die sehr schönen Wasserspiele, die in jedem Garten zu sehen sind. Wie z.B. im Großen Garten die Glocken- Fontaine oder aber die Große Fontaine, die um 1700 gebaut wurde. Ihre ursprüngliche Höhe im Jahr 1721 betrug 35m und konnte später auf eine Höhe von 35m gebracht werden. Alles nur durch Wasserkraft. Die Wasserspiele werden alle aus dem Leine- Fluss gespeist.

Da haben die Wasserbau-Ingenieure eine sehr beeindruckende Arbeit geleistet. Ein „Open Air-Theater“ mit vergoldeten Statuen beeindruckte uns sehr. Bei dem schönen Sonnenschein, der uns den ganzen Tag begleitet hat, glänzten sie besonders.

Ein abschließender Blick von der höher gelegenen Freitreppe in die Gärten war das Finale. Danach ging es wieder nach Bad Oldesloe zurück-

Herrenhausen 2015          

Spielenachmittag im April 2015

Spielenachmittag April 2015

Auf diesen Nachmittag freuten sich 60 Damen unseres Vereins. Natürlich auch auf die Kaffeestunde, die der „Zockerei“ voraus ging.

Schnell wurden die Tische abgedeckt, nachdem der letzte Schluck Kaffee getrunken war.

Es bildeten sich danach die einzelnen Gruppen, zu den verschiedenen Spielen, wie z.B. Mensch ärgere Dich nicht, Rummykub, Skat, 66 usw.

Spannung lag in der Luft, wer wohl die besten Ergebnisse erreichen würde.

An vor Aufregung hochroten Köpfen konnte man es erkennen. Einige Gruppen wollten gar kein Ende finden.

Wie immer hatte Frau Christel Stoffers dafür gesorgt, dass für jede Spielerin ein Gewinn bereit lag und Niemand leer ausging.

Spielenachmittag April 2015          

Märzveranstaltung- „Die 5 Sprachen der Liebe“ ein Vortrag von Udo Bader

Nach einer gemütlichen Kaffeestunde stellte sich Herr Bader vor:

Er ist 67 Jahre alt, pensionierter Polizeibeamter, in zweiter Ehe verheiratet und hat 4 Kinder.

5 Sprachen der Liebe

Nach seiner Pensionierung hat er sich Themen aus unterschiedlichsten Lebenslagen angenommen. Unter anderen das zuvor genannte. Er sagt: Jeder von uns hat eine sogenannte Hauptsprache. Diese zu erkennen und anzuwenden ist das Geheimnis zu wenig Konflikten und mehr Harmonie untereinander.


  1. Lob und Anerkennung:
    Menschen mit dieser Beziehungssprache loben die Personen in ihrem Umfeld für diverse Handlungen, sei es im Beruf, Schule oder Privates.
  2. Zweisamkeit:
    Menschen dieser Sprache fühlen sich geliebt und respektiert bei absoluter Zweisamkeit. Es geht um die Zeit, die man bewusst gemeinsam verbringt.
  3. Geschenke:
    Sie zeigen durch kleine Geschenke oder Aufmerksamkeiten den Menschen, die sie lieben, ihre Wertschätzung.
  4. Hilfsbereitschaft:
    Sie helfen aus Leidenschaft und drücken ihre Liebe vornehmlich durch Taten aus.
  5. Zärtlichkeit:
    Umarmungen und Streicheleinheiten für den Partner geben diesen Menschen ein sehr gutes Gefühl.
Jeden dieser Punkte hat Herr Bader ausführlich durch Beispiele erläutert. Kleine spaßige Witze zwischendurch erheiterten die Damen, sodass alle fröhlich den Heimweg angetreten haben.          

Jahreshauptversammlung 2015 und „Vor dem Fall- Sturzpräventionon im Alter“

Der Nachmittag in Mollhagen begann mit unserer Jahreshauptversammlung. Die Gaststätte Bern war mit knapp 100 interessierten Landfrauen wieder voll besetzt. Denn nach der Versammlung, die schnell und reibungslos abgehandelt war, weil in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, hatten wir Herrn Dr. Ove Schröder mit dem Thema „Vor dem Fall - Sturzprävention im Alter“ bei uns zu Gast. Dr. Ove Schröder - Sturzprävention im Alter

Er ist Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Nordfriesland in Husum und hat in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Schleswig- Holstein, des UKSH und des LandesLandFrauenVerbandes Schleswig- Holstein diese Gesundheitskampagne ausgearbeitet.

Anhand einer Powerpoint- Präsentation zeigte er uns sehr lebendig auf, welche Gefahren im Haushalt und in der Öffentlichkeit auf uns lauern.

Wo es zu Stürzen und deren Folgen kommen kann. Dr. Schröder hatte viele „Ersatzteile“, wie z.B. Hüft- oder Kniegelenke, oder auch Titanschienen, die bei Knochenbrüchen zum Einsatz kommen als Anschauungsmaterial mitgebracht. Viele Fragen wurden von Damen gestellt, die selbst schon mit Ersatzteilen versorgt worden sind.
Jede der anwesenden Damen bekam ein kleines Handprospekt mit, in dem erklärt wird, wie Sturzunfälle zu vermeiden sind. Außerdem bat er uns, einen Fragebogen über unsere häuslichen Verhältnisse in Punkto Sicherheit und persönliche gesundheitliche Befindlichkeiten auszufüllen und an ihn zurück zu schicken.

         

Januarveranstaltung 2015 „Botox ist auch keine Lösung“

Wir hatten Frau Bibi Maaß zu uns eingeladen. Sie kam mit dem Thema „50+ Botox ist auch keine Lösung“. Botox ist auch keine Lösung 2015

Leider haben viele Damen bei diesem Thema an einen Medizinischen Vortrag gedacht, so, das sich nur gut 50 Damen für diese Veranstaltung angemeldet hatten. Diese Damen haben aber einen  richtig spaßigen Nachmittag erlebt.

Frau Maaß hat das Leben von einer jungen Frau bis zur älteren Dame mit allen Auswirkungen in ihrem persönlichen Leben geschildert. – Ob erdacht oder wahr, auf jeden Fall war es wie aus dem richtigen Leben. –

Der Vortrag dauerte insgesamt 90 Minuten. Nach der ersten Halbzeit gab es eine Kaffeepause, in der unsere Lachmuskeln sich wieder erholen konnten.

Nach dieser leckeren Pause folgten noch einmal 45 Minuten mit einem bravourös  und sehr lebendig vorgetragenen Einkauf eines Mieders für eine in die Jahre gekommene Dame, die zu einer Festlichkeit noch einmal ihr schönes Abendkleid anziehen möchte.

Ein riesiger Lacherfolg für Frau Maaß!

Botox ist auch keine Lösung 2015 Wir freuen uns schon auf ihren nächsten Vortrag bei uns im kommenden Jahr mit dem Titel „Zickenkrieg“.           

Unsere Dezemberveranstaltungen 2014

IWie schon im Jahr 2013, wurden wir von der Stadt Bad Oldesloe gefragt, ob wir uns wieder an der Veranstaltung des Adventsmarktes in und um die Stormarnhalle beteiligen würden. Es wäre das 10jährige Bestehen. Auch das Betreiben des Cafe's wurde uns angedient.
Nach der Befragung unserer Mitlandfrauen, ob sehr viele bereit wären zu helfen, konnten wir der Stadt zusagen. Da war dann eine gute Planung angesagt. Das zweite Adventswochenende war also gut verplant. Weihnachtsmarkt 2014

Gekocht wurde an beiden Tagen: Fliederbeersuppe mit Griesklößen, Kohlrouladen und Rinderrouladen mit Rotkohl. Alles wurde verkauft. Leider viel zu schnell, da wir uns nach den Verkaufszahlen des vergangenen Jahres gerichtet haben. –Auch das Café lief bombastisch dank der vielen Landfrauen, die die ganzen Torten gebacken und geliefert hatten.

Es war ein schöner Erfolg für uns, dank der vielen fleißigen Hände, deren dazugehörige Namen hier gar nicht aufgezählt werden können!

So können wir sicherlich auch wieder eine schöne Summe an karikative Vereine spenden!

Nach dieser großen Anstrengung haben wir dann am 10. Dezember unsere Vereins- Weihnachtsfeier in gemütlicher und feierlicher Atmosphäre  mit über 100 Damen in Berns Bahnhofsgaststätte in Mollhagen begangen. Jede der Damen bekam eine kleine Bastelei versehen mit einer Süßigkeit, die Frau Christel Stoffers im Laufe des Jahres angefertigt hatte.

Martinsgansessen 2014 Die bekannten deutschen Weihnachtslieder, einige Gedichte und nette aber auch nachdenkliche Geschichten, die vorgetragen wurden, rundeten den Nachmittag ab. Weihnachtsmarkt 2014

Nun freuten wir uns auf die geplante Adventsreise zu den Märkten in Rostock und Schwerin. Am Morgen des 16.12. ging es um 8.00 Uhr ab ZOB Bad Oldesloe los. Zunächst war Rostock auf unserem Plan. Dort sind wir am späten Vormittag nach einer zwischendurch gehaltenen Frühstückspause angekommen und jeder konnte nach Lust und Laune den Weihnachtsmarkt erobern. Der Markt erstreckt sich über die ganze Altstadt.

Hier steht auch die Weltgrößte begehbare Pyramide, in der sich eine kleine Gaststätte befindet. Einige der Damen haben dort zu Mittag gegessen. Von dort hat man einen guten Überblick über einen Teil des Marktes. Am Spätnachmittag ging es in unser Hotel nach Bentwisch. Nach einem leckeren Abendessen hatte die Hotelleitung für einen lustigen und geselligen Abend gesorgt. Auch hier hatte eine Nikoläusin zur Freude Aller, kleine Überraschungen auf den Tischen bereit gestellt.

Auf der Rückreise machten wir Station in der schönen Landeshauptstadt von MV, Schwerin, und besuchten den dortigen Weihnachtsmarkt. Er ist im Ganzen etwas beschaulicher in seiner Art gehalten, aber mindestens genau so schön wie in Rostock.

Auch hier konnten wir eine sehr schöne Pyramide sehen und eine wunderschöne lebensgroß dargestellte Krippe. Der Duft von gebrannten Mandeln, gerösteten Bratwürsten und diversen Punschsorten lag  in der Luft. An diesen Köstlichkeiten konnten wir nicht einfach vorbei gehen, dass musste probiert werden.

Weihnachtspyramide 2014 Leider fing es am Nachmittag an zu regnen, was aber nicht so schlimm war, denn es ging ja wieder nach Hause.

Sicher und wohlbehalten kamen wir wieder in Bad Oldesloe an und wünschten uns gegenseitig ein schönes Weihnachtsfest und ein interessantes neues Jahr 2015 mit neuen Landfrauenterminen!

         

Martinsgansessen am 12.11.2014

In diesem Jahr fiel unsere Mittagsveranstaltung auf den 12. November. Martinsgansessen 2014

Da das Datum dicht am Martinstag liegt, lag der Gedanke nahe, ein Martinsgansessen zu veranstalten. Der Gastwirtschaft „Mäcki“ in Rethwischfeld passte es vom Datum her auch und so trafen sich 73 Landfrauen unseres Vereins zu diesem köstlichen Mittagsmahl.

Frau Ilse Spiering hatte einige Recherchen  zu diesem Datum angestellt und über die historische Geschichte des Heiligen Martins vorab berichtet.

Tatsächlich hat der Brauch des Martinsgansessens seine Wurzeln auch mit dem Verlauf des Bauern- und Kirchenjahres zutun. ----Am 11. November beginnt die 40 tägige Fastenzeit vor Weihnachten, in der fettes Essen tabu war.

Da ließ man sich vorher eine fette Gans besonders gut schmecken. Außerdem waren am 11. November im Mittelalter die bäuerlichen Pachtzahlungen fällig, die nicht selten mit der Lieferung einer Gans einhergingen. Auch Hoppediz  Erwachen wurde nicht vergessen, denn es ist ja auch der Beginn der Karnevalszeit. Auf Lateinisch: „Carne, vale“, „Fleisch, leb wohl“.

Martinsgansessen 2014 --Ein langes plattdeutsches Gedicht „öber dat Leven vun een Goos“ von Boy Lornsen verkürzte die Wartezeit auf das köstliche Essen.

Blankgeputzte Teller deuteten darauf hin, dass es allen sehr gut geschmeckt hat!

Der Tenor war: so eine Veranstaltung können wir gerne wiederholen!  

         

Erntedankveranstaltung am 06.10.2014

Da wir unsere Erntedankveranstaltung jedes Jahr in einer anderen Kirche um Bad Oldesloe herum begehen, war in diesem Jahr die Christuskirche in Rethwischdorf auf unserer Wunschliste. Erntedankfeier 2014

Frau Pastorin Rincke hatte sich bereit erklärt für uns die Erntedankandacht zu halten, obwohl der Montag eigentlich der Pastorensonntag ist.

Die Kirche war noch sehr schön mit der Erntekrone und den geernteten Gemüse- und Obstsorten  aus den Gärten der Gemeinde geschmückt. Blumen rundeten das Gesamtbild vor dem Altar ab. Mit 100 Damen unseres Vereins war die Kirche sehr gut gefüllt.

Nach dem sehr lebendig gestalteten Gottesdienst und den gesungenen Liedern: „Wir pflügen und wir streuen…… und das Danke- Lied“ bedankten wir uns bei Pastorin Rincke mit dem Stormarnkochbuch der Landfrauen und einer Spende für die Kirchenarbeit in der Gemeinde.

Danach fuhren wir alle zur gemeinsamen Kaffeetafel nach Mollhagen in die Bahnhofsgaststätte Bern. Hier erwartete uns schon Herr Dr. Denker in Begleitung seiner Frau, der die Initiative „Praxis ohne Grenzen“ ins Leben gerufen hat. Wir hatten ihn gebeten doch einmal den Umfang seiner Arbeit vorzustellen. Hierzu brachte er uns einen Film mit, der vom NDR gedreht worden ist.

Dr. Denker von Praxis ohne Grenzen Den hat er uns dann unterstützt mit Erzählungen von persönlichen Erlebnissen nach der gemeinsamen Kaffeestunde vorgeführt. Es werden in der Praxis Patienten behandelt, die sich keine Krankenkasse leisten können. Die Behandlung und Medikamente werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Eine bewundernswerte Leistung, die dort von Dr. Denker, der unterstützt wird von seiner Frau und einer Krankenschwester, erbracht wird. Anfang dieses Jahres konnten wir seine Arbeit schon mit einer Geldspende unterstützen. Und auch dieses Mal ging er nicht mit leeren Händen zurück zu seiner Arbeit. Wir wünschen ihm, dass er weiterhin erfolgreich tätig sein kann und selber gesund bleibt!              

Reise in den Westerwald vom 16.09. - 20.09.2014

16.09. Dienstag
Oh du schöner Westerwald….... Mit diesem Lied stimmen sich 44 Landfrauen auf ein paar schöne Tage im Westerwald ein. Bei Sonnenschein und ruhiger Verkehrslage fährt uns Herr Pöhlsen Richtung  Hotel "Westerwald Treff”. Unterwegs gibt es eine Frühstückspause in Behringen, die zur guten Stimmung beiträgt. Wir kommen um 16:00 Uhr im Hotel an, schnell werden die Zimmer bezogen, das Schwimmbad ausprobiert und dann das leckere Abendbüfett gestürmt. Es folgt ein unterhaltsamer Abend mit “Bingo”, einem Würfelglücksspiel.

17.09. Mittwoch
Der Wecker klingelt rechtzeitig. Nach einem reichhaltigen Frühstück kommt "Karlheinz ", unser heutiger Begleiter. Wir fahren zur Zisterzienserabtei Marienstatt. Die Geschichte der Abtei beginnt im Jahre 1212, heute hat sie ein eigenes Brauhaus, ein Gästehaus, ein privates Gymnasium und einen gepflegten Klostergarten.

Nach kurzer Freizeit fahren wir nach Hachenburg. Wir parken am Barockschloss, wo früher die Grafen von Sayn über mehrere Jahrhunderte residierten. Heute befindet sich darin eine Fachhochschule der Deutschen Bank. Wir gehen zum Marktplatz mit dem Löwenbrunnen. Viele prächtig restaurierte Fachwerkhäuser mit Läden und Restaurants umrahmen den Platz. Die katholische Pfarrkirche ist direkt Wand an Wand zwischen zwei Wohnhäuser gebaut, Das historische Rathaus befindet sich in einer kleinen Nebengasse. Hachenburg ist ein hübscher Ort zum Einkehren und Shoppen.

Weiter geht die Fahrt durch die Westerwälder Seenplatte, links und rechts der Straße sehen wir Wiesen und Wälder und kleine Ortschaften mit schmucken Schiefer gedeckten Häusern.

Im Westerwald gibt es Schiefer, Basalt, Eisen und Ton. Der Ton wird heute noch aus drei bis 10 m Tiefe abgebaut. Die Keramikherstellung mit der blaugrauen Lasur ist weltbekannt, z.B. die Bierkrüge im Münchener Hofbräuhaus werden hier hergestellt. Einige ehemalige Förderanlagen des Erzbergbaus sind als Museum erhalten und können besichtigt werden.

Unser nächstes Ziel ist die Kreisstadt Montabaur. Das große, gelbe Barockschloss thront hoch über der Stadt und ist heute Eigentum der Akademie Deutscher Genossenschaften. Es wird für Tagungen und Schulungen genutzt. Wir bleiben in der Stadt und gehen in die Fußgängerzone zum großen Markt mit dem beeindruckenden Rathaus von 1870. Auch hier laden viele Cafes und Restaurants zum Verweilen ein und Leute gucken bringt Spaß.

Herr Pöhlsen holt uns außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer wieder ab und wir fahren über die Raiffeisen Straße zurück nach Oberlahr. Hier erwartet uns heute Abend "Adi” zum Tanzabend. Wir nehmen das Angebot an und tanzen ausgelassen bis Mitternacht.

18.09. Donnerstag
Wir fahren heute Richtung Neustadt an der Wied. Die Straße steigt mit 10% in Richtung St. Katharinen und hat 13% Gefälle bis ins Rheintal, wo wir Linz, die “bunte Stadt am Rhein”, erreichen. Wir kommen dort an uhd sehen die Linzer Rheinfähre, die für die Einheimischen und Gäste ein beliebtes Transportmittel ist.

Fritz, unser heutiger Stadtführer begrüßt uns am Rheintor. Im Verlauf seiner Führung erweist er sich als humorvolle, kenntnisreiche Person.

Durch das Rheintor sind früher Händler und Handwerker gekommen, nun steht es für alle weit offen. Zahlreiche Wasserstandsmarkierungen zeugen von meterhohen Überflutungen der Stadt, die immer wieder auftreten können. Die Einwohner räumen dann schnell das Erdgeschoss aus und leben in der ersten Etage, bis das Wasser fällt und die Schäden wieder behoben werden können. Wir sind einer Meinung: das ist nichts für uns. Im unteren Teil der Stadt wurde die Burg 1365 errichtet. Sie beherbergt heute Ausstellungen und eine historische Gastronomie. Auch hier haben die Fachwerkhäuser Tradition. Am mittelalterlichen Marktplatz steht das Rathaus. Darin befindet sich ein Glockenspiel, das dreimal täglich unterschiedliche Melodien spielt. Nur am Karfreitag, wenn alle Kirchenglocken läuten, wird das Glockenspiel nicht angeschaltet, dann ist der Tag der Klapperjungen. Sie tragen ein Holztablett, auf das sie mit einem Holzklöppel schlagen. Ein Klapperjungen-Denkmal vor dem Neutor weist auf diesen Brauch hin, der heutzutage wieder gepflegt wird. Der Ratsbrunnen vor dem Rathaus symbolisiert, dass die wählenden Bürger mit Lob und Tadel immer über den Ratsherren stehen.

Unser Rundgang endet am Neutor oberhalb des Ortes. Hier bietet Fritz noch den Aufstieg zur Pfarrkirche St. Martin an. Einige nehmen teil und nach einer Freizeit geht es mit dem Bus weiter nach Königswinter, bekannt durch das Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg - heute eine Einrichtung für Schulungen und andere Veranstaltungen. Wir stürmen das Lokomobil für eine Stadtrundfahrt, andere nehmen die Drachenfelsbahn und haben einen tollen Blick vom Drachenfels auf den Rhein.

Es stört uns, dass hier die Hauptstrasse und auch der Schienenverkehr mitten durch den Ort geführt werden und direkt an der Uferpromenade die Straßenbahn fährt. Wir möchten hier keinen Urlaub machen.

Herr Pöhlsen bringt uns anschließend zügig ins Hotel, denn Kaffee und Kuchen warten auf uns. Heute Abend findet der beliebte Spieleabend mit Karten, Würfeln und Dominosteinen statt.

19.09. Freitag
Nachts hat es kräftig geregnet. Wir starten bei Sonnenschein Richtung Köln. Vor Ort steigt eine Stadtführerin zu, die uns auf unserer Stadtrundfahrt begleitet und uns die Sehenswürdigkeiten erklärt: Kölns Karnevals Hochburg “Der Gürzenich”, das Rathaus, das 4711 Kölnisch Wasser Haus, das Schokoladenmuseum, das Senfmuseum, den Rheinpark, die Kölner Messe, den Hauptbahnhof und den Kölner Dom mit einer Grundfläche von 8000 m² und Platz für 20.000 Personen. Weitere 12 romanische Kirchen und acht Brücken machen das Stadtbild aus.

In der Freizeit besteht für uns die Möglichkeit zum Shoppen, in Ruhe “Kölsch” zu genießen oder den Dom zu besichtigen und danach eine Schifffahrt auf dem Rhein zu machen. Wir entschließen uns für die Dombesichtigung und eine einstündige Schifffahrt bis Rodenkirchen. So haben wir einen schönen Blick auf die Stadt, ihren Uferpromenaden und den auffälligen neuen Wohnblocks, die als Winkel über den Rhein zeigen und nur den Reichen und Schönen offenstehen.

Gegen 16:00 Uhr fängt es an zu gießen, es gewittert und beendet abrupt den Aufenthalt in dieser großen Stadt, in der viele Menschen unterschiedlicher Nationalität leben.

Im Hotel ist für den Abend ein Oktoberfest angekündigt  Vorher müssen aber noch die Koffer für die Abreise vorbereitet werden. Es wird ein lustiger und schwungvoller Abend mit Gesang und Tanz.

20.09. Sonnabend

Um 8:00 Uhr hat Herr Pöhlsen die Koffer verstaut und alle Landfrauen sitzen pünktlich im Bus. Die schöne Zeit geht zuende. Wir wurden in dem Hotel aufmerksam und gut versorgt, die Schwimmer sind auf ihre Kosten gekommen und Spaß hatten wir auch.

Bei trockenem und sonnigem Wetter erreichen wir um 15:30 Uhr die Raststätte Buddikate, essen den restlichen Kuchen und sind um 16:30 Uhr am ZOB in Bad Oldesloe.

Wir danken unserer Reisefrau Christel Stoffers und dem zuverlässigen Busfahrer Herrn Pöhlsen für die schöne Reise in den Westerwald.

         

Kochen in der Ida- Ehre- Schule

Einige Tage vor unserer mehrtägigen Fahrt in den Westerwald vom 16.09.- 20.09.2014, erhielten wir eine Anfrage der Schule, ob wir mit 16 Achtklässlern im Rahmen einer Projektwoche kochen würden. Der Termin: 24. und 25.09.2014. Kochen mit Schülern der Ida-Ehre-Schule 2014

Kochen mit Schülern der Ida-Ehre-Schule 2014

Natürlich waren wir dazu bereit. Erfahrungen dahin gehend hatten wir ja schon mit Grundschülern von anderen Bad Oldesloer Schulen gemacht. Mit Schülern der 8. Klassen war eine neue Erfahrung.

Nach Absprache mit den Lehrerinnen, was gekocht und gebacken werden sollte, haben die Schülerinnen und Schüler eingekauft. Wir leisteten Hilfestellung und gaben Ratschläge wie man am Besten vorgeht. Alle waren sehr interessiert und zeigten sich sehr anstellig. Nette Dialoge fanden statt.

Wir hatten Spaß miteinander und die guten Ergebnisse der Aktion wurden gemeinsam verspeist.

Kochen mit Schülern der Ida-Ehre-Schule 2014 Da die Schülerinnen und Schüler in 4 Gruppen eingeteilt wurden, brauchten wir auch nur 4 Landfrauen als Aufsichtspersonen. Es waren: Anke und Simona Bern von der Bahnhofsgaststätte Bern in Mollhagen, Ilse Spiering und Jutta Behnk. Wir wurden sehr nett verabschiedet und jede der Damen erhielt zum Dank von den Jugendlichen eine Herbstaster.          

Tagesausflug nach Ratzeburg und zur gläsernen Meierei

Nach unserer Sommerpause freuten wir uns alle auf ein Wiedersehen. Unser erster Programmpunkt war ein Tagesausflug am 03. September dieses Jahres.

Ratzeburger Dom

Es war ein sonniger Spätsommertag und alle Damen brachten gute Laune mit. Zunächst stand ein Besuch in Ratzeburg an. Dort hatten wir eine sehr informative Führung in dem von Heinrich dem Löwen gestiftetem Dom.

Er ist einer der vier sogenannten „Löwendome“. Die anderen drei befinden sich in Lübeck, Schwerin und Braunschweig.

Ein Abguss des Braunschweiger Löwen sahen wir im Domhof. Der Dom ist eine dreischiffige Basilika mit dem ältesten Chorgestühl Norddeutschlands. Ihr Geläut besteht seit 2001 aus 6 Glocken (Sterbe-, Bet-, Abendmahls-, Tauf-, Gottesdienst- und Friedensglocke).

Vor dem 1. Weltkrieg gab es nur 4 Bronzeglocken, die im Jahr 1917 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurden.

Sie wurden im Jahr 1927 durch Eisenglocken ersetzt. Abschließend sind wir durch den Kreuzgang gewandelt. Hier sahen wir dann die Skulptur des „Bettlers“ von Ernst Barlach. Es ist ein Nachguss.

Ernst Barlachs Bettler Weiter ging es danach an den Schaalsee zum Mittagessen im Gasthaus „Maräne“. Alle waren begeistert vom leckeren Essen und der gemütlichen Mittagspause.

Am Nachmittag hatten wir dann einen Aufenthalt in der „Gläsernen Meierei“ in Dechow, die auch in der Schaalseeregion liegt. Hierher bringen Biobauern aus Nord- und Ostdeutschland ihre Milch.

Gläserne Meierei

Durch einen gläsernen Besuchergang konnten wir die Herstellung der verschiedenen Bioprodukte wie Milch, Butter, Buttermilch, Joghurt, Käse und Quark verfolgen. Anschließend gab es eine Verkostung der verschiedenen Käse- und Milchsorten. Wer wollte, konnte sich noch einige Produkte im Hofladen kaufen. Abschließend gab es Kaffee und Kuchen, bevor es wieder nach Hause ging. 

         

Tagestour nach Eutin

Nach der Renovierung des Eutiner Schlosses in den Jahren zwischen 1986 und 2006 hatten wir uns vorgenommen einmal einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen.

In diesem Jahr hat es nun endlich in unsere Jahresplanung gepasst und so ging es dann mit 58 Landfrauen am 21.05. in die schöne Holsteinische Schweiz. Da wir auf Landstraßen fuhren, kamen wir bei sommerlichen Temperaturen durch schöne Ortschaften, die inmitten der sanft hügeligen Landschaft liegen. Das noch frische Grün der Laubbäume und blühenden Knickgehölzen mit den dazwischen liegenden Feldern mit dem jungen Saatgetreide in den verschiedenen Grüntönen, ist immer wieder schön anzusehen. Leider war die Rapsblüte schon fast vorbei, so, das nur noch ein leichter Gelbschimmer zu sehen war.

Eutiner Schloss

In Eutin angekommen, „eroberten“ wir das dortige Barock-Schloss. Zwei Gästeführerinnen übernahmen uns und führten uns durch die sehr schön, nach originalem Vorbild, restaurierten Räumlichkeiten. Wir erfuhren, dass das Schloß zunächst die Residenz der Fürstbischöfe von Lübeck war und später als Wohnschloss der Grossherzöge von Oldenburg fungierte.

In der umfangreichen Ahnengalrie der Herzöglichen Familie konnten wir auch die Portraits der Zarin Katharina ll. von Russland und des Zaren Peter dem Großen entdecken. Aus der Ahnengalerie ging außerdem hervor, dass die Großherzöge von Oldenburg mit fast allen Fürsten- und Königshäusern Europas verwandt sind.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden im Schloss sehr viele Flüchtlingsfamilien untergebracht. Leider ist es in der Zeit sehr verwohnt worden. Es wurde von der Herzogsfamilie zwar etwas renoviert, war aber dann doch einsturzgefährdet und musste für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Daraufhin gab der Großherzog das Schloss in eine Stiftung ein und so konnte es zwischen 1986 und 2006 in Abständen je nach Finanzlage umfangreich saniert werden und somit der Öffentlichkeit wieder in seiner alten Pracht gezeigt werden. Auch wir konnten nun davon profitieren.

Anschließend an die Führung im Schloss haben wir zu Mittag gegessen und nach einem kleinen Spaziergang zum Eutiner See, haben wir das Ausflugsschiff am Anlieger bestiegen und eine Rundfahrt auf dem Wasser genossen.

Nach dieser ruhigen Stunde auf dem Wasser brachte uns der Bus in den Kreis Plön nach Moorhörn zum Himbeer- Cafe`von Frau Helga Klindt, der ehemaligen Landesvorsitzenden der LandFrauenVereine des Landes Schleswig- Holstein. Hier wurden wir sehr herzlich begrüßt und nach dem wir die leckere Himbeertorte und Buttermilchkuchen verspeist hatten, gab Frau Klindt uns einen Einblick über die Entwicklung ihrer Idee für das Cafe` und den Anbau der verschiedenen Beerenfrüchte.

Außer Himbeersträuchern findet man auch Johannisbeersorten und Stachelbeerbüsche, die, wie uns Frau Klindt erklärte, eine Renaissance erfahren. All diese Früchte werden an Selbstpflücker vergeben oder auch über den Betrieb vermarktet und zu leckeren Marmeladen und Gelees verarbeitet und im Hofeigenen Laden verkauft. Auch Himbeeressig und Liköre können erworben werden.

Cafe in Eutin Anschließend konnten wir die direkt an das Cafe` anschließende sehr gepflegte Himbeerplantage besichtigen. Man konnte sehen, dass die ganze Familie von Frau Klindt hinter dem Projekt steht. Wir bedankten uns bei ihr und wünschten ihr und ihrer Familie weiterhin viel Erfolg!

Ein schöner Tag neigte sich mit unserer anschließenden Heimfahrt zu Ende. Unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk verabschiedete uns in die Sommerpause und wünschte uns allen eine schöne Zeit bis zu den neuen Terminen ab September 2014.

         

Unsere Reise an die italienische Riviera vom 08.04.- 17.04.2014

Voller Vorfreude auf einige schöne Ferientage starteten wir frühmorgens ab Bad Oldesloe. Der Bus war mit 44 Landfrauen bis auf den letzten Platz besetzt. Unser Ziel: Diano Marina an der Italienischen Blumenriviera.

Eine Zwischenübernachtung hatten wir in Langenau bei Ulm. Dort kamen wir gegen 18.00 Uhr nach einer problemlosen Fahrt an. Die Nacht brachte Erholung und nach einem guten gemeinsamen Frühstück stiegen wir um 8.00 Uhr wieder in unseren Bus. Die Sonne schien und begleitete uns durch die Bergwelt von Liechtenstein und den Schweizer Alpen. Auf dem San Bernardino Pass lag noch Schnee. Sehr viele Tunnel mussten durchfahren werden, wir konnten sie kaum zählen.- Es ist schon eine gewaltige Meisterleistung, die dort von Ingenieuren und Arbeitern vollbracht wurden, um die Durchquerung der Alpen auf kürzestem Wege zu ermöglichen. - In der Region Ligurien angekommen ging es über die Küstenautobahn von Savona Richtung Westen nach Diano Marina. Im Hotel wurden wir nett begrüßt und konnten ab 18.30 Uhr unsere Zimmer mit Balkon beziehen. Da das Hotel dicht am Strand steht, konnten wir von jeder Zimmerflucht auf das Mittelmeer sehen. Besonders schön waren die Sonnenuntergänge zu beobachten. Einige ganz mutige Damen haben im Meer gebadet, obwohl die Wassertemperatur erst 17° hatte.

Gruppenfoto in Monaco

Gleich am nächsten Morgen kam unsere Reiseleiterin Renate, eine gebürtige Dresdnerin, die einen Italiener geheiratet und dort an der Riviera mit ihm eine Familie gegründet hat. Sie spricht mehrere Sprachen und ist mit der Geschichte Liguriens bestens vertraut. Es sollte gleich am ersten Tag unseres Aufenthalts in das Fürstentum Monaco gehen, nach Monte Carlo. Die Fahrt ging dann auf der Küstenautobahn der Blumenriviera entlang über Imperia und San Remo bis Monaco. An den Berghängen, die Terrassenförmig angelegt sind, sahen wir die vielen Gewächshäuser liegen, in denen viele verschiedene Blumensorten angebaut und gezüchtet werden. In Monte Carlo angekommen, machten wir zunächst einen Spaziergang durch die Altstadt. Leider war dies Vorhaben nur eingeschränkt möglich, weil hier schon die Vorbereitungen für das jährliche Autorennen stattfanden.

Kakteengarten

Bevor wir uns den Wachwechsel vor dem Grimaldipalast angesehen haben, sind wir durch den wunderschönen exotischen Kakteengarten gewandert, der durch die Initiative der Fürstin Gracia Patricia entstanden ist. Von der Anhöhe der Anlage hatten wir den freien Blick hinunter in den Yachthafen mit den dort liegenden Schiffen der reichsten Leute dieser Welt. Nach dem Wachwechsel ging es zum Spielcasino.

Hier haben einige Damen ihr Glück versucht, mit mehr oder minderem Erfolg. Es war einer Erfahrung wert.

Den Nachmittag rundeten wir mit einer Kaffeepause im Restaurant auf dem Casinovorplatz ab. Danach nahm uns der Bus wieder auf, um zurück zum Hotel zu fahren. Dies war schon einmal ein schöner Tag!

Am darauf folgenden Tag fuhren wir auf der Küstenstraße Richtung Osten über Cervo, Laiguelia bis Alassio. Hier hatten wir einen kleinen Aufenthalt um uns die Sehenswürdigkeit des „Kleinen Mäuerchens“ anzusehen. Wie wir erfuhren, war die kleine Mauer zunächst nur als Einfassung für den Stadtpark gedacht. Wurde dann aber mit zunehmendem Tourismus in den sechziger und siebziger Jahren nach dem 2. Weltkrieg von den Bürgern der Stadt mit unregelmäßig geformten Fliesen beklebt.

Darunter sind zum Beispiel auch Portraits mit Signaturen von berühmten Künstlern, die dort ihre Urlaube verbracht haben. Die erste Fliese wurde von dem Schriftsteller Ernest Hemmingway, der sich einige Jahre in Alassio aufgehalten hat, im Jahr 1951 angebracht. Auch Fliesen von Lys Assia und Zara Leander und anderen bekannten Persönlichkeiten aus den heimischen Regionen, findet man dort.

Mauer mit Fliesen

Weiter ging es durch die Berge bis zum mittelalterlichen Städtchen Pievo di Teco mit seinen so typischen engen Gässchen, die von Rundbögen überspannt sind. Sie stützen die sich gegenüber liegenden Häuser. Der Ort liegt auf 240m über dem Meeresspiegel in der Provinz Imperia in Ligurien. Hier lebt man hauptsächlich vom Wein- und Olivenanbau. Beides konnten wir in einem kleinen Lokal mit lecker zubereiteten Pastavariationen in den Bergen bei Elvira verköstigen. Es war ein sehr schöner Aufenthalt dort. Da waren wir uns alle einig. Im Anschluss an diese Veranstaltung konnten wir bei Elvira das beste Olivenöl Italiens und auch Wein käuflich erwerben. Nebenher lief ein Film der uns die Herstellung des kalt gepressten Olivenöls zeigte.

Nach diesem schönen Erlebnis fuhren wir wieder zurück zum Hotel, um den Tag ausklingen zu lassen.

Der 5. Tag war für uns und den Busfahrer frei. Jeder konnte nach Lust und Laune den Tag für sich gestalten. Es war eine gute Gelegenheit unseren Ferienort einmal zu erkunden. Auch bis zum nächsten Ort Cervo, mit der am Hang liegenden kleinen Kirche, die wir schon vom Hotel aus sehen konnten, war es nicht weit. Über die Strandpromenade war es gut zu erreichen. Und immer wieder lockte das leckere italienische Eis! Einige ganz Mutige haben immer mal wieder gebadet. Es gab auch jemanden, der unfreiwillig gebadet hat, zur Freude der Zuschauer!

Am Tag darauf war nun Nizza auf unserem Plan. Morgens um 8.00 Uhr sind wir gestartet. Wieder sahen wir die vielen Gewächshäuser an den Hängen liegen, und vorbei ging es an Monaco, auf das wir hinunter sehen konnten. Zwischen Monaco und Nizza liegt der mittelalterliche Ort Eze- sur- Mer. Hier hatten wir die Möglichkeit in die Welt der betörenden sinnlichen Düfte einzutauchen. In der Parfümerie Fragonard (ein Ableger einer Parfümerie aus der dafür bekannten Stadt Grasse),wurden wir sehr nett begrüßt und mit zu erratenden Düften, die zu verschiedenen Bildern zugeordnet werden sollten, konfrontiert. Sehr interessant! Fast alle Damen hatten den „richtigen Riecher“. Die Herstellung von Seifen und Parfüms wurde demonstriert. Danach konnte nach Herzenslust geschnuppert und gekauft werden, um gut riechend die Weiterfahrt anzutreten. Auf ging es nach Nizza an der Cote d`Azur. Hier hatten wir eine kleine Stadtführung durch die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und danach über Mittag zur eigenen Verfügung. Natürlich interessierte uns vor allem Anderen der berühmte Blumenmarkt. Es war phantastisch, was es an verschiedenen Blumensorten zu sehen gab. Egal, ob es Pflanzen oder gebundene Sträuße waren, einfach überwältigend!

Grab Marc Chagall

Wie schade, dass man nichts mitnehmen konnte, war unsere einhellige Meinung. Aber über die Augen und Fotoapparate nahmen wir es mit nach Haus. Nach diesem schönen Aufenthalt ging es am beginnenden Nachmittag weiter. Auf der Rückfahrt hatten wir einen Aufenthalt im Künstlerdorf St. Paul de Vence, dass oberhalb der Straße wie an einen Hügel geklebt liegt. Der erste Eindruck war „grau und unscheinbar“. Aber während der Führung durch den Ort bezauberte er uns doch und Verständnis für die Künstler, die hier ihre Bilder gemalt haben, kam bei uns auf. Das Licht dort lässt alle Formen und Farben ganz besonders schön erscheinen. Unter Anderen hat dort der berühmte Maler Marc Chagall gewirkt. Auf dem Friedhof hinter der kleinen Kirche in dem Ort, befindet sich sein Grab.

Die Orte Genua, Rapollo und Portofino standen noch auf unserem Programm. Am 14. April um 8.00 Uhr ging es los, damit wir den Tag voll ausnutzen konnten. Ab Laiguelia über die uns schon bekannten Orte Alassio, Albenga und Savona erreichten wir zeitig die Hafenstadt Genua . Dieser Bereich der Küste Liguriens ist die Palmenriviera. Hier reichen die ligurischen Alpen bis auf wenige hundert Meter an die Küste heran. In Genua hatten wir einen kleinen Aufenthalt im Hafenbereich.

Hier liegt eine Nachgebaute Kogge, die für die Piratenfilme genutzt wurde. Weiter führte unsere Fahrt durch die Stadt in Richtung Rapollo. Dort  verbrachten wir unsere Mittagszeit, um am frühen Nachmittag mit der Fähre vom dortigen Hafen nach Portofino überzusetzen. Es war beeindruckend die Küstenlandschaft vom Meer aus zu betrachten. Noch dazu bei herrlichem Sonneschein. Die kleine Gemeinde mit ihren ca. 440 Einwohnern befindet sich auf 2 Quadratkilometern.

Piratenschiff in Genua

Wir hatten während unseres Aufenthalts die Gelegenheit, die im romanischen Stil erbaute Chiesa di San Georgio zu besichtigen. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe oberhalb des Ortes. Dort werden die Reliquien des heiligen Sankt Georg aufbewahrt. Leider wurde die Kapelle im 2. Weltkrieg zerstört. Sie wurde aber nach 1950 wieder rekonstruiert und neu aufgebaut. Nach dem Rundgang durch den Historischen Teil des Ortes, war die Gelegenheit ein leckeres sehr teures Eis zu essen oder einen Capuccino zu trinken, bevor wir wieder mit der Fähre zurück nach Rapollo gefahren sind. Am Spätnachmittag waren wir wieder in Diano Marina.

Am letzten Tag unseres Urlaubes an der Riviera sind wir nach Sanremo gefahren. Es ist der Hauptort der Blumenriviera. Hier werden im Umland in ca. 200 Betrieben hauptsächlich Rosen und Nelken gezüchtet. Auf unserem Weg in die Altstadt kamen wir an der berühmten Spielbank von Sanremo vorbei. Wir liefen in der Altstadt durch sehr verwinkelte Gassen, der sogenannten La Pigna. Die Häuser hier wurden zum Schutz und zur Verteidigung gegen muslimische Piraten gebaut. Außerdem erfuhren wir, dass Alfred Nobel hier bis zu seinem Tode hier gelebt und geforscht hat. Die Villa Nobel gibt es bis heute. Sanremo ist ein Kurort, in dem schon hochgestellte Persönlichkeiten wie z.B. die Kaiserin Sissy von Österreich, unser Kaiser Friedrich lll oder auch die russische Zarin gekurt haben. Natürlich interessierten wir uns für den großen Markt, auf dem alles mögliche (hauptsächlich Lederwaren und Kleidung) angeboten und verkauft wird. Am Besten, da waren wir uns alle einig, war die Markthalle. Hier werden regionale Produkte, wie Schinken, Wurst, Käse, Wein das gute ligurische Olivenöl, Obst und Gemüse, Fisch und Brot angeboten. Alles frisch und lecker. – den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung in Diano Marina, um entweder zu baden, in den Ort zu laufen oder auf der Seepromenade entlang zu schlendern, um noch einmal das leckere italienische Eis zu geniessen, bevor unsere Koffer für die Heimreise gepackt werden mussten. Ein Galadiner am Abend rundete unseren Aufenthalt in Diano Marina, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben, ab.

Am darauf folgenden Morgen starteten wir zur Heimreise, die uns bei schönstem Wetter durch die Schweizer Berg- und Seenwelt führte. Es war wunderschön! Mit einer Zwischenübernachtung in Deutschland endete am nächsten Tag unsere Reise. Wir freuen uns alle auf einen schönen gemeinsamen Abend, an dem eine Reisenachlese mit unserer Reiseleiterin Christel stattfindet. Wir können nur sagen: vielen, vielen Dank für alles!

         

Spielenachmittag am 02.04.2014

Dieser Nachmittag ist bei unseren Mitgliedern immer sehr gefragt. So war die Cafe- Diele in Schachts Gasthof in Rohlfshagen wieder voll ausgebucht. Spielenachmittag der Landfrauen Bad Oldesloe 2014

Nachdem Frau Hasselmann uns wieder gut mit Kaffee, Kuchen und leckeren Torten versorgt hatte, wurden die Tische schnell abgeräumt, um sich für die Interessensgebiete bei den verschiedenen Spielen zusammen zu finden.

Es wurde Rummykub, Mensch ärgere Dich nicht, Rommè, u.s.w., sogar für eine Skatrunde hatten sich einige Damen gefunden.

Hier ging es sehr leise zu, während es bei den anderen Spielen teilweise hoch herging.

Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht, besonders da es für jede der Damen einen netten Preis gab. Dafür hatte Frau Christel Stoffers wieder vorgesorgt.- Es war ein schöner Nachmittag!-

Spielenachmittag der Landfrauen Bad Oldesloe 2014          

Kochen mit Schülern der Klaus- Groth- Schule

Im Rahmen der Projektwoche im März dieses Jahres in der Klaus- Groth- Schule haben wir mit den Schülern der 3.-und 4.Klassen gekocht. Kochen mit Schülern der Klaus- Groth- Schule 2014

Während des Adventsmarktes in der Stormarnhalle sind wir schon von der Lehrerin Frau Ladewig darauf hin angesprochen worden. Nun rückte der Termin näher. Es hatten sich 20 Kinder für das Projekt angemeldet. Das Thema lautete: „Fastfood nein danke“.

Im Vorwege haben wir dann besprochen, was gekocht werden sollte, damit die Kinder zusammen mit den Lehrern auf dem Wochenmarkt Gemüse aus der Region und Fleisch einkaufen konnten.

Hierzu war auch ein Preisvergleich von Nöten. Alles wurde ganz prima erledigt.

Das Menue bestand aus: Gemüsesuppe, Frikadellen- Kartoffeln(Belana)- Blumenkohl in Soße und Gurkensalat. Zum Nachtisch gab es einen leckeren Obstsalat. Gebacken haben wir mit den Kindern noch Marmorkuchen , Kartoffeltorte und Apfelschnitte auf dem Blech.

Kochen mit Schülern der Klaus- Groth- Schule 2014 Den Kuchen haben die Kinder dann am nächsten Tag, am Tag der offenen Tür zu Gunsten eines guten Zwecks verkauft.

Nachdem alles gut gelungen war und alles verspeist wurde,

Kochen mit Schülern der Klaus- Groth- Schule 2014

haben die Kinder uns ganz herzlich verabschiedet und jeder Landfrau eine Priemel als kleines Dankeschön mitgegeben. Natürlich mit der Bitte, doch so einen Tag zu wiederholen. Das machen wir gerne, denn auch uns hat es großen Spaß bereitet mit den Schülern zu arbeiten.

         

Frühstücksveranstaltung März 2014 bei „Mäcki“

Nachdem im Jahr 2013 unsere Märzveranstaltung wegen widriger Schneeverhältnisse abgesagt werden musste, konnten wir uns in diesem Jahr bei schönstem Frühlingswetter treffen. Gunnar Green bei den Landfrauen Bad Oldesloe

Der Saal im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld war mit knapp 100 Damen sehr gut gefüllt. Hier konnten wir uns an einem reichhaltigen Frühstücksbüffet gut tun. Nach gut einer Stunde konnten wir unseren Referenten Herrn Gunnar Green begrüßen, der uns einen Lichtbildervortrag über die Eider- Treene- Sorge-Niederung in unserem schönen Schleswig- Holstein mitgebracht hatte.

Er ist, wie er selbst sagte ein Weltenbummler, der aber seine Heimat zwischen den Meeren nicht vergessen hat.

Während vieler Exkursionen durch das „Dreistromgebiet“ zeigte er uns Bilder, die er zu den verschiedenen Jahreszeiten aufgenommen hat. Passend zu den Aufnahmen gab es eine musikalische Untermalung und kleine Geschichten dazu, die er in sehr lebendiger Weise vorgetragen hat.

Im Anschluss an den begeisternden Vortrag, erfuhren wir von ihm, dass er nach dem Besuch bei uns gleich in den Flieger nach Indien steigen wollte.

Bildervortrag Eider-Treene-Sorge-Niederung Dort erwarten ihn bestimmt wieder neue Eindrücke und Abenteuer, von denen wir sicherlich bei einem späteren Vortrag erfahren werden. – Nach einem lang anhaltenden Applaus wünschten wir ihm eine gute Reise und dass er gesund zurück kommen möge!          

Jahreshauptversammlung 2014

Die Versammlung fand in der Bahnhofsgaststätte Bern in Mollhagen statt. Es waren 96 Landfrauen anwesend, die sich auf den anschließenden Vortrag über die Magnettherapie und der dazu gehörigen Schmuckpräsentation freuten. Dies hatte Frau Brigitte Wülfing im Vorwege schon vorbereitet. Jahreshauptversammlung 2014 Landfrauen Bad Oldesloe

Nach der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk, gedachteten wir unseres verstorbenen Mitglieds Frau Angela Werneke. Im Anschluss daran konnte Frau Christel Stoffers über ein veranstaltungs- und erfolgreiches Landfrauenjahr unseres Vereins berichten. Der Kassenbericht von Frau Traute Donner wurde von den Kasseprüferinnen auf seine Genauigkeit überprüft und für vorbildlich geführt befunden.

Eine Entlastung der Kassenführung und des Vorstandes war somit eine Formsache. Da eine Kassenprüferin ausschied, wurde rasch eine neue gefunden und einstimmig gewählt.

Nun stand die Wahl von 2 Beisitzerinnen an.- Frau Anke Bern und Frau Edith Stuhr, die dieses Amt bisher bekleideten, hatten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Da keine weiteren Vorschläge zur Wahl eingegangen waren, wurden beide Damen einstimmig von der Versammlung in ihrem Amt bestätigt.

Vorstandswahl Unter Punkt Verschiedenes las Frau Ilse Spiering einen Dankesbrief von Herrn Dr. Denker vor, dessen Organisation „Praxis ohne Grenzen“ eine Geldspende über 1000 Euro von unserem Verein bekommen hatte. Da sonst keine weiteren Anliegen vorgetragen wurden, war nun eine Kaffeestunde angesagt und genossen.

Im Anschluss daran hielt Frau Brigitte Wülfing einen kleinen Vortrag über eine Magnettherapie, die sich auf unseren Stoffwechsel sowie der Linderung von Schmerzen bei Gelenkproblemen positiv auswirken kann.

Frau Brigitte Wülfing

Viele Untersuchungen dahingehend bestätigen dies. Sie hatte eine sehr schöne Ausstellung von Magnetschmuck mitgebracht, der nicht nur alltäglich, sondern auch zu festlichen Anlässen getragen werden kann. Das Kaufinteresse seitens der Damen war groß und viele schöne Dinge, die der Gesundheit dienen sollen, wurden mit nach Hause genommen.

         

Januarveranstaltung 2014 (Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht)

In diesem Jahr begannen wir mit dem wichtigen Thema, dass uns alle irgendwann betrifft: „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und wie gestalte ich mein Testament“. Adventskochen

Herr Rechtsanwalt und Notar Stefan Dehns aus Bargteheide hatten wir eingeladen. Er hatte für uns einen Powerpointvortrag zu diesem wichtigen Thema ausgearbeitet und ihn sehr ausführlich und temperamentvoll vorgetragen. Viele Fragen seitens der 64 Landfrauen (für eine Januarveranstaltung sehr gute Beteiligung) wurden zu aller Zufriedenheit von ihm beantwortet.

Außerdem hatte er viel Informationsmaterial mitgebracht, Jede der Damen konnte es sich zum Nachlesen mit nach Hause nehmen.
Nach dem Vortrag hat er sich die Zeit genommen und mit uns die anschließende Stunde bei Kaffee und Kuchen genossen. Frau Veronika Hasselmann von „Schachts Gasthof“ in Rohlfshagen hatte wieder reichlich dafür vorgesorgt. Das rundete unseren ersten Nachmittag des Neuen Jahres in gemütlicher Runde und vielen Gesprächen ab.

         

Dezemberveranstaltungen 2013

In diesem Jahr war der Dezembermonat bei uns voll gepackt mit Aktivitäten und Veranstaltungen.

Fest geplante Veranstaltungen waren seit längerem eine 2tägige Fahrt zu den Adventsmärkten nach Hameln und Schloss Bückeburg am 05.12.13- 06.12.13 und die Adventsfeier unseres Vereins am 11.12.2013.

Plötzlich kam eine Anfrage von den Veranstaltern des Adventsmarktes,

Adventskochen

der jedes Jahr in und um die Bad Oldesloer Stormarnhalle stattfindet, ob wir Oldesloer Landfrauen an die Marktbesucher warmes Essen verkaufen würden. Er sollte am 07. und 08.12.2013 stattfinden. Da wir zu der Aktion „Dialoge in Gelb“ noch nichts unternommen hatten, passte es ganz gut, leckeres Essen unter einem gelben Sternenhimmel auszugeben.

Die Zeit war etwas knapp zwischen unserer Reise und dem Adventsmarkt bemessen. Aber Dank fleißiger Landfrauen, die zu Hause geblieben waren, haben wir alles gut geschafft. Viele nette Gespräche fanden zwischen den Gästen und uns Landfrauen statt. Wir konnten merken, dass doch ein großes Interesse an unseren Aktivitäten besteht. Ein finanzieller Erfolg blieb nicht aus, was natürlich ein sehr schöner Nebeneffekt ist!

Unsere Adventsfeier, die von den Mitgliedern selbst gestaltet wurde, fand wieder in einem festlichen Rahmen bei Familie Bern in Mollhagen statt. Herr Mörschbacher begleitete unseren Gesang auf der Heimorgel und einige Gedichte und nette Geschichten wurden vorgetragen. Es war sehr feierlich. Da wir wie in jedem Jahr eine Spende für einen gemeinnützigen Zweck erbeten haben, kam die Summe von vierhundert Euro zusammen.

Das war sehr erfreulich. Zusammen mit einem Teil des Gewinns vom Adventsmarkt können wir eine Spende von eintausend Euro an die Organisation „Praxis ohne Grenzen“ überweisen. Die übrige Summe dient dazu, den Mitgliedern eine Erhöhung des Jahresbeitrags unseres Vereins zu ersparen. Alle Damen (100), die auf der Veranstaltung waren, haben dem zugestimmt.

Nach allen diesen Veranstaltungen konnten wir uns auf die kommenden Festtage freuen und uns an die schöne Fahrt zu den Adventsmärkten in Hameln und Bückeburg erinnern.

Simona Behnk und das vegitarische Buffett Nach einem guten und gemeinsamen Frühstück und einer reibungslosen Anfahrt kamen wir um 11.30 Uhr in Hameln an. Dort wurden wir von zwei Gästeführerinnen empfangen, die uns die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt in netter Weise näher gebracht haben. Danach konnten wir den Weihnachtsmarkt mit seinen reich bestückten Buden besuchen. Leider mussten die schon sehr zeitig am Nachmittag schließen, weil sonst der Sturm „Christian“, der über das Land fegte, zu viele Schäden verursacht hätte. Ein netter Abend im Hotel rundete den ersten Tag ab.

Nach einer gemütlichen Frühstücksrunde am nächsten Morgen, ging es weiter nach Bückeburg, worauf wir uns alle schon sehr gefreut hatten. Wir bekamen den Tipp, doch zuerst die Ausstellungen im Schloss anzuschauen und erst im Anschluss daran die Zelte rund um das Schloss zu besuchen. Das war auch richtig, denn am Nachmittag füllte sich die Anlage zusehends mit Gästen. Alles war sehr hübsch dekoriert und beleuchtet. Sei es draußen oder auch im Schloss. Man konnte sich viele Anregungen für die heimische Weihnachtsdekoration holen und natürlich auch kaufen. Was aber fehlte, waren Handwerker die ihre Produkte dort anfertigten und verkauften. Es duftete überall nach Punsch, gebrannten Mandeln und frisch gebackenen Waffeln, dem wir auch zugesprochen haben.

Abfahrt war um 15.00 Uhr, das war auch gut so, denn je weiter wir gen Norden kamen, um so mehr schneite es und die Straßen wurden glatt. In Gedanken waren wir während der Fahrt schon beim Adventsmarkt, der ja am nächsten Tag stattfinden sollte. Nach mehreren Telefonaten während der Fahrt mit den Daheimgebliebenen, die sich sehr gekümmert haben, damit am nächsten Tag alles klappt und Dank der umsichtigen Fahrweise unseres Busfahrers kamen wir beruhigt und heil zu Hause an.

         

Unsere Mittagsveranstaltung „Vegetarisch“

Einmal im Jahr bieten wir eine Mittagsveranstaltung für unsere Mitglieder an. In diesem Jahr fand sie am 07. November in Berns Gasthof in Mollhagen statt. Das Thema: „Vegetarisches Essen“. Jutta Behnk und Ilse Spiering

Es hatten sich 74 Damen hierfür angemeldet.
Zu diesem Thema hatte Frau Ilse Spiering sich im Internet informiert und daraus einen kleinen Vortrag über das Für und Wider der vegetarischen Ernährung mit einer Powerpoint Präsentation vorbreitet. Hierbei stellte sich heraus, dass der griechische Philosoph Pythagoras sich schon für dieses Thema interessierte und die vegetarische Ernährung empfohlen hat.

Die Gastwirtin und Vorstandsmitglied unseres Vereines, Frau Anke Bern hatte sich bereit erklärt einige vegetarische Gerichte für uns zu zubereiten. Eine wahrlich mühevolle Aufgabe, denn es bedeute: es muss sehr viel Gemüse geschnitten werden! Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen hat sie es mit Bravour gemeistert.

Zunächst gab es am Tisch eine hervorragende Gemüsesuppe mit Grießnocken. Während diese verzehrt wurde, entstand in der Zwischenzeit ein ganz vielseitiges Büffet mit diesen Gerichten: Béchamel Kartoffeln, Gemüseauflauf mit Nudeln, Gemüse mit Eiern, ein Pilzrisotto, ein Gemüsegulasch, Bratkartoffeln, Rosmarinkartoffeln, eine Platte mit Antipasti,  Gemüsestreifen mit einem Dipp und Tomate/ Mozzarella.

Ein ganz vielseitiges Angebot also, bei dem sich jede der Damen reichlich bedienen konnte und merkte: man kann tatsächlich auch bei pflanzlicher Kost sehr gut satt werden! Denn Vegetarismus bedeutet ja nur Verzicht auf Zutaten von toten Tieren. Bestandteile wie Sahne, Butter und Eier dürfen in der Ernährung verwendet werden.

Simona Behnk und das vegitarische Buffett Als krönenden Abschluss gab es zum Nachtisch: Mousse au Chocolat, Obstsalat und Kirschgrütze mit Vanillesoße. Nach diesem Genuss verlangte es uns nach einer guten Tasse Kaffee, einem Espresso oder einem Cappuccino.          

„Erntedanknachmittag der Oldesloer Landfrauen“

In diesem Jahr sind wir in der Oldesloer Kirche zum Erntedankgottesdienst gewesen. Er wurde von Pastor i.R. Dabelstein geleitet. Im Anschluss daran hatten wir Frau Dipl. Oecotrophologin Renate Frank zu uns eingeladen. Sie brachte das Thema „Wie man gute Laune essen kann“ mit.

Pastor Dabelstein freute sich sehr darüber, 100 Landfrauen in der noch schön mit den Früchten der Felder und Gärten geschmückten Peter und Paul Kirche in Bad Oldesloe begrüßen zu dürfen.

Oldesloer Kirche Erntedankfest

Er gab zunächst eine kleine Einführung über die Geschichte der Kirche und hielt dann einen Gottesdienst mit von den Landfrauen gesungenen Dankesliedern ab. Unsere 1.Vorsitzende Frau Jutta Behnk bedankte sich bei ihm und überreichte einen kleinen Obolus für die Arbeit der Kirche verbunden mit einer Einladung zur Kaffeetafel in die Gutshofscheune in Altfresenburg.

Dort haben sich alle wieder getroffen, um die Kaffeestunde gemeinsam in aller Gemütlichkeit zu genießen, bevor die zwischenzeitlich eingetroffene Frau Frank ihren Vortrag hielt. Eigentlich sollte Frau Frank mit diesem Thema schon im März dieses Jahres zu uns kommen. Leider mussten wir ihn aber wegen widriger winterlicher Verhältnisse absagen. Nun wurde es also nachgeholt und darauf freuten sich alle.

Sie zeigte uns auf, dass die zu uns genommene Nahrung nicht nur den Appetit und das Gewicht beeinflusst, sondern auch, ob wir gute oder schlechte Laune haben. Viele Botenstoffe in unserem Gehirn sind für emotionale Stimmungsschwankungen verantwortlich. Dazu gehören das Schlafverhalten, die Konzentrationsfähigkeit und das Schmerzempfinden. Bei Stress, Ärger oder Kummer sowie einseitige Ernährung, Krankheiten und Medikamenteneinnahme kann die Zahl der Botenstoffe abnehmen. Das kann zu Vergesslichkeit und Kopfschmerzen, zu erhöhter Reizbarkeit und aggressivem Verhalten führen, oder auch zu depressiven Verstimmungen. Die bei schlechter Laune empfohlene Schokolade, die den „Glücksstoff“ Serotonin enthält, wirkt leider nicht lange anhaltend. Im Gegenteil, es verleitet nur zum erneuten Naschen. Nüsse mit Honig und Obst kombiniert wirken eher stimmungsaufhellend. Leckere frisch gebackenen „Glückskekse“ und eine Tasse Zitronenmelissentee können trübe Gedanken schnell vertreiben. Um Kopfschmerzen zu verhindern kann man zum Beispiel gut eine gegrillte Banane mit Kokosraspeln zu sich nehmen und der Tag wird wieder heller aussehen. Johannistee wirkt bei regelmäßig wiederkehrenden Depressionen oft Wunder.

Frau Franke erklärte uns, dass auch zu viele Botenstoffe zu Konzentrationsstörungen, Unruhe, wechselnden Stimmungen und Wutausbrüchen führen können. Dies geschieht häufig bei Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Nahrung hohe Mengen des Geschmacksverstärkers Glutamat und auch Phosphat zu sich nehmen. Durch diese Zusatzstoffe in Lebensmitteln kann das Aufmerksamkeits- Syndrom und Überaktivität, wie es häufig bei Kindern auftritt verstärkt werden. Auch ein hoher Verzehr von Omega-6- Fettsäuren, die in den meisten Fast Food- Produkten enthalten sind, fördern aggressives Verhalten und Gewaltbereitschaft. Farben tragen zum Beispiel auch dazu bei, ob man gut oder schlecht gelaunt ist.

Frau Behnk und Frau Frank Besonders ungünstig soll es sein, bei schlechter Laune eine grüne oder braune Speise von einem blauen Teller an einem weiß gedeckten Tisch zu essen. Die Stimmung kann wieder steigen, wenn die Farben gelb, orange oder rot am Tisch überwiegen. Die Erkenntnis daraus ist also: „Nicht nur die Augen, sondern auch die Psyche isst mit, sie muss gut „gefüttert“ werden, damit Zufriedenheit eintritt! Einige Rezepte, durch die man diesen Zustand erreichen kann, wurden von Frau Frank mitgeliefert. Wir werden sie alle ausprobieren.

Dafür unseren ganz herzlichen Dank und einen großen Applaus an Frau Renate Frank, die uns einen kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag beschert hat!

         

Almabtrieb im Pitztal- Reise vom 19.09.- 26.09.2013

Unser Ziel im Herbst war eine Reise nach Südtirol. Wir wollten den Viehabtrieb von den Almen einmal hautnah miterleben. Es ging nach St. Leonhard ins Pitztal. Dort wohnten wir im Hotel Wiese, von wo aus wir unsere täglichen Ausflüge unternahmen.

Gleich am 1.Tag (Freitag,20.09.)unseres Aufenthaltes wurden wir von Gästeführer Paul abgeholt und starteten eine Rundfahrt durch Südtirol und den Vinschgau. Nach kurzer Fahrt am Montag kamen wir zum kleinen Ort Holzgau. Hier wurde im Jahr 2012 eine Fußgängerhängebrücke über das Lechtal in 105m Höhe eingeweiht. Sie überspannt eine Länge von 200,5m. Nicht alle Damen haben sich getraut sie zu betreten, geschweige denn, sie zu überqueren, da sie auch ins Schwingen geraten kann. Trotzdem ist es doch eine schöne und beeindruckende Attraktion, die viele Touristen anlockt. Wir kamen durch die Stadt Imst. Hier ist Hermann Gmeiner begraben, der im Jahr 1949 in Imst das erste SOS Kinderdorf gebaut und begründet hat. In diesen Dörfern werden sogenannte „Sozialwaisen“ betreut, deren Eltern die Erziehung ihrer Kinder nicht wahrnehmen können.

Inzwischen gibt es diese Dörfer weltweit. Sie werden ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Auch unser Verein hat die Organisation schon unterstützt.- Im Ort Graun am Reschensee hatten wir einen kleinen Aufenthalt. Hier ragt ein einsamer Kirchturm aus dem Wasser. Der Reschensee liegt in 1450m Höhe und ist ein künstlich angelegter Staussee. Er ist 6km lang und 1km breit. Leider steckt eine unrühmliche Geschichte dahinter.- Bei der Seestauung im Jahr 1950 wurde das gesamte Dorf Graun und ein großer Teil des Ortes Reschen zerstört. 163 Häuser und 523ha fruchtbaren Bodens fielen dem zum Opfer. Ein neues Dorf wurde errichtet. Nur der Kirchturm des alten Ortes ragt noch mahnend aus dem Wasser. Der nächste Stopp war nachmittags in der kleinsten Stadt Südtirols, dem Ort Glurns.

Ca 900 Einwohner leben hier. Glurns ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben und hat einen mittelalterlichen Stadtkern. Ein leckeres Eis im Schatten am Marktbrunnen rundete unseren Gang durch den Ort ab. Außerhalb der Stadtmauer waren die Plantagen mit Apfel- und Marillenbäumen zu sehen. Eine Wiese mit schon trockenem Heu, verlockte um einmal daran zu schnuppern. Es duftete richtig nach Kräutern. Eine sehr gute Qualität, wovon die 63.000 Rinder in Südtirol 94 Mill. Liter Milch auf 12.000 Landwirtschaftlichen Betrieben produzieren. Eine beachtliche Menge!- Im Anschluss an diesen Aufenthalt sind wir über  den Ort Pfunds in eine zollfreie Enklave in die nahegelegene Schweiz gefahren. Nach Samnaun. Einige Damen haben die Gelegenheit genutzt um günstig einzukaufen. Nach dem Genuss einer Tasse Kaffee auf der Sonnenterrasse sind wir gemütlich bei Sonnenschein in den Abend hinein gefahren und pünktlich zum Abendessen im Hotel gewesen.

Am Samstagvormittag war Paul pünktlich um 9.00 Uhr vor Ort. Es sollte zum Almabtrieb (Viehscheid) nach Wiesenge gehen und vorher noch in Innsbruck Station machen um die wunderschöne Wildener Basilika zu besichtigen. Da wir aber gut in der Zeit waren, fuhren wir noch nach Pertisau am Achensee und konnten uns hier genau um12.00 Uhr das gesungene „Ave Maria“ draußen auf dem Kirchplatz anhören, welches vom Kirchturm erklang. Von diesem schönen Erlebnis gefangen fuhren wir weiter nach Innsbruck um uns dort die beeindruckende Basilika anzuschauen. Danach ging es dann weiter nach Wiesenge um beim Almabtrieb dabei zu sein. Bis es soweit war, konnten wir uns alle draußen sitzend bei zünftiger Musik und gutem Essen stärken, um das spätere Treiben gut eingestimmt zu erleben. Jedes Tier trug einen hübschen Kopfschmuck, der von den Sennern, die entweder in Dirndln oder Krachledernern gekleidet waren, hergestellt wurde. Den ganzen Tag von der Sonne verwöhnt und von den Ereignissen beeindruckt fuhren wir müde zum Hotel zurück.

Sonntag: Unser Busfahrer hatte frei. Paul hatte sich aber bereit erklärt uns zum Pitztalgletscher zu begleiten. Vom Hotel bekamen wir Freifahrtscheine für den öffentlichen Bus und vor dem Hotel eingestiegen fuhren wir dann bis hinauf nach Mittelberg. Hier stiegen wir in den Gletscherexpress, um hinauf zu fahren zum Gletscherrestaurant bis zur Schneegrenze auf 2840 m. Viele der Damen sind dann noch von dort mit der Piz-Panoramabahn bis hinauf zur Bergstation auf 3440m gefahren. Eine umwerfende Fernsicht belohnte sie dafür. Das gute Wetter verleitete uns dann von Mittelberg einige Stationen zu Fuß an der Pitz zurück zu wandern. Zurück im Hotel gab es in gemütlicher Runde Kaffee und Kuchen.

Am Montag begleitete uns Paul zum Stift Stams. Es ist ein Zisterzensierkloster und wurde im Jahr 1273 vom Tiroler Landesfürsten Meinhard dem zweiten gegründet. Heute ist es ein Internat mit angeschlossenem Realgymnasium und Gymnasium. Insgesamt ist es eine wunderschöne und gepflegte Anlage- sehr sehenswert! Besonders schön ist die Stiftskirche, die wir besichtigen konnten. Danach ging unsere Fahrt weiter durch das schöne Sellraintal bis zum höchstgelegenen Wintersportort Österreichs nach Kühtai. Hier haben wir auf der Sonnenterasse unsere Mittagsmahlzeit eingenommen. Auf der Rückfahrt von dort gab es eine kleine brenzliche Situation: Zwei Busse begegneten sich auf der engen Serpentinenstraße und mussten nun aneinander vorbei. Mit Bedacht und Vorsicht haben die beiden Chauffeure es gut gemeistert und wir sind sicher im Tal angekommen. So stand der Weiterfahrt nach Ötz nichts im Wege und eine kleine Wanderung dort konnte noch unternommen werden, bevor es zurück zu unserem Aufenthaltsort ging.

Dienstag: Wir wurden wieder von unserem Begleiter Paul abgeholt. Wir fuhren durch das Tannheimer Tal bis zum Vilsalpsee. Bevor wir aber den See erreichten, gab es eine Überraschung. Auf einem Parkplatz erwarteten uns zwei Kutschen, die mit Heu beladen waren. Die eine Hälfte der Damen wurde mit den Heukutschen zum See gefahren und die andere Hälfte mit dem Bus. Auf der Rückfahrt sollte gewechselt werden. Am See angekommen, haben wir die Zeit vor dem Mittagessen genutzt, um einen schönen Spaziergang am Wasser entlang zu unternehmen. Leider konnten wir den See nicht ganz umrunden, weil im Jahr vorher ein Murenabgang war und den Weg mit Geröll verschüttet hatte. Nach der Mittagspause fuhren wir wie angekündigt wieder mit den Kutschen im Heu sitzend zurück zum Parkplatz. Lustige Gespräche mit den Kutschern kamen zustande. Somit war es sehr kurzweilig und alle hatten Spaß.
Der darauf folgende Mittwoch war ein richtiger Urlaubstag für uns. Unser Busfahrer hatte einen freien Tag und wir auch. Jeder konnte den Tag so gestalten, wie er wollte. Da wir ja unsere Freifahrtscheine für den öffentlichen Nahverkehr hatten, haben einige von uns die Gelegenheit genutzt um nach Imst zu fahren und sich dort umzusehen oder auch zu schoppen. Andere sind noch einmal zum Gletscher hinauf gefahren um die schöne Aussicht zu genießen. Die allermeisten haben das schöne Herbstwetter genutzt, um noch einmal eine Wanderung zu unternehmen. Unterwegs sind uns nicht nur Kühe begegnet, sondern auch, man soll es kaum glauben, zu aller Verwunderung auch Lamas- Es war einfach herrlich! Nach einer Ruhepause im Hotel und einem guten Abendessen mussten schon wieder die Koffer gepackt und verladen werden, denn am nächsten Tag war schon unsere Abreise geplant. Doch bevor wir den Tag beendet haben hat der Wirt noch eine nächtliche Fackelwanderung mit uns durch den Ort unternommen. Danach waren alle nach so viel frischer Luft rechtschaffen müde und reif für das Bett.

Nach einem zeitigen Frühstück am Donnerstag verabschiedeten wir uns von den Wirtsleuten, die uns jeden Tag sehr gut betreut und versorgt hatten. Auch die Gebirgslandschaft mit ihren schneebedeckten Wipfeln grüßte uns noch einmal zum Abschied. Am Abend kamen wir Dank der umsichtigen Fahrweise unseres Busfahrers heil zu Hause an. Wir bedankten uns bei ihm und unserer lieben „Reise- Christel“ und wünschten uns noch viele schöne Reisen mit den Beiden!

           

„Besuch einer Modenschau in Hille- Oberlübbe“

Es war einmal wieder der Besuch einer Modenschau mit der Möglichkeit zum Einkauf auf der Wunschliste der Landfrauen. Diesmal ging es mit einem vollen Bus nach Hille- Oberlübbe zum Modehaus Höinghaus. Es liegt an der A2 in der Nähe von Bad Oeynhausen.

Da wir sehr früh losgefahren sind, gab es für uns ein großes Frühstück mit allerlei leckeren Sachen und Sekt vom Büffet in einem Hotel in Behringen. Das war schon einmal sehr guter Start in den Tag!

Zur Mittagszeit waren wir am Ziel. Hier wurden wir nett begrüßt und bekamen, bevor die Modenschau begann, noch Kaffee und belegte Brötchen serviert. Alle Modelle, die vorgeführt wurden, sind in dem Familienunternehmen entworfen und hergestellt worden. Es wurde im Jahr 1945 gegründet und besitzt inzwischen drei große Verkaufsfilialen.
Im Anschluss an die Vorführung hatten die Damen die Möglichkeit zum gemütlichen Einkauf. Viele schicke Kleidungsstücke wanderten über den Ladentisch.

Nach dem Einkauf ging es weiter zur Kaffeetafel, die in einer Gaststätte in der Nähe für uns gedeckt war. Nach dieser Stärkung rundete ein kleiner Spaziergang bei Sonnenschein und einem Blick auf das Wiehengebirge den Nachmittag ab, bevor wir die Heimfahrt antraten.  

         

„Besuch der Internationalen Gartenschau in Hamburg- Wilhelmsburg“

Normaler Weise hat unser Verein in den Monaten Juni, Juli und August Sommerpause. Da aber in diesem Jahr bei uns in der Nähe (Hamburg- Wilhelmsburg) die Internationale Gartenschau statt findet, haben wir dort einen Besuch unseres Vereins im Monat August eingeplant. Blumenmeer

Unser Angebot wurde sehr gut angenommen und mit einem vollen Bus ging es los. Jede der Damen konnte allein, auf eigene Faust oder zusammen in kleinen Gruppen den Garten erobern.

Viele haben das Angebot angenommen, mit der Schwebebahn über das Gelände zu fahren. Das war sehr praktisch, da während der Fahrt auch gleich die verschiedenen Anpflanzungen der einzelnen Länder erklärt wurden.

Als sehr schön haben wir empfunden, dass die angrenzenden Kleingärten in das Gartengelände integriert worden ist.

Die großen Dahlienbeete mit den vielen Sorten und Farben begeisterten uns. Interessant war die Aufstellung vieler Wasserkanister, um zu demonstrieren, wie viel Wasser gebraucht wird, um einen einzigen VW Golf zu bauen. Irritierend war ein Spiegelpark in dem man sich wiederfand. Besonders schön waren die Schaugräber in ihrer Verschiedenheit in den Bepflanzungen anzusehen.- Dies sind nur einige Bespiele der vielen Eindrücke die wir gewonnen haben.

Grabschmuck Um alles genau zu sehen, braucht man sicher nicht nur einen Tag. Es hat uns trotzdem gut gefallen, bei schönem Sonnenschein durch gepflegte Gartenanlagen zu schlendern und Anregungen mit nach Hause zu nehmen.          

„Tagesfahrt nach Hamburg am 22.05 2013“

Unser Landfrauenjahr endete mit dem Tagesausflug in die Hansestadt Hamburg.

Leider begann der Tag mit Regen. Das tat unserer Spannung auf den Tagesablaufablauf keinen Abbruch. Ein Besuch des Rathauses mit Führung und ein Ausflug ins Weltall während eines Aufenthalts im Planetarium stand auf dem Programm.

Im Rathaus, das nach dem großen Brand von 1842 in den Jahren 1886- 1897 wieder aufgebaut wurde, wartete eine Führung auf uns. Das imposante Gebäude mit seiner üppig verzierten Renaissance Fassade entspricht eigentlich nicht dem hanseatischen Stil. Es steht auf 4000 Eichenpfählen und verfügt über 647 Räumlichkeiten, durch die wir geführt wurden.

Deckenfries Hamburger Rathaus

Beginnend mit der Rathausdiele, die von 16 Sandsteinsäulen getragen wird. Sie sind mit den Portraits verdienter Hamburger Bürgerinnen und Bürger bemalt. Hier wurde zu der Zeit an den erst kürzlich verstorbenen ehemaligen Bürgermeister (1971- 1974) Peter Schulz erinnert. Wer wollte, konnte sich in eine Kondolenzliste eintragen. Von der Diele aus gelangt man nach links in den Bürgerschaftsflügel und nach rechts in den Senatsflügel.

Im Treppenhaus, das aus sardischem Marmor geschaffen wurde, wird in einem rundherum führenden Wandfries eindrucksvoll der menschliche Lebensweg von der Geburt bis zum Tod wiedergegeben.

Weiter ging es durch die prächtig ausgestalteten repräsentativen Räumlichkeiten über den Plenarsaal bis zum großen Festsaal, wo einmal im Jahr das berühmte Matthiae- Mahl abgehalten wird. Es ist das älteste Festmahl der Welt.

Im eher schlichten Raum 219, dem sogenannten Waisenzimmer, haben 80 Waisenjungen gegen Bezahlung in Wände und Türen sehr schöne Kerbholzschnitzereien angefertigt. – Wir alle waren sehr beeindruckt von der Ausstattung dieses wunderschönen Gebäudes, das auf wundersame Weise im Krieg nicht zerstört wurde.

Von diesen Eindrücken gefangen ging es weiter zum Hafen, wo wir in einem Lokal zu Mittag gegessen haben.

Kerbholzschnitzereien WaisenzimmerPlanetarium Hamburg

Nach der erholsamen Pause fuhren wir zum Planetarium. Das Gebäude ist ein ehemaliger Hamburger Wasserturm. Hier wollten wir das Weltall erkunden. Wir nahmen unter einer großen Kuppel unsere Plätze ein und sahen wie sich der Himmel über uns vom beginnenden Tag bis in die Nacht veränderte. Wir erkannten die Venus, unseren Abendstern am Himmel. Es ging durch die Milchstraße und ferne, Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien mit ihren Sternen. Wie sie starben und neue Sterne entstanden. Die Explosionen der Sonne und welche Auswirkungen diese auf unsere Erde haben, wurde uns mit musikalischer Untermalung in beeindruckender Weise und in großer Farbenpracht demonstriert.

Die Sonne schien als wir das Gebäude verließen und nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir unseren Bus, der uns zum Kaffeetrinken nach Ellerau brachte. Es war ein schöner Abschluss des Tages bevor wir wieder die Heimfahrt antraten.

         

„Die Reise des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung in die Oberlausitz“

Unsere Reiselust führte uns in diesem Frühjahr in der Zeit vom 22.04. – 26.04.2013 ins östliche Dreiländereck Deutschlands, in die Oberlausitz. Wir waren gespannt auf die Städte Görlitz, Bad Muskau, Bautzen und nicht zuletzt Zittau, wo wir zu unser aller Zufriedenheit in einem sehr schönen Hotel mit guter Bewirtung untergebracht waren.

Die Anreise bei schönem Wetter verlief reibungslos und am nächsten Morgen trafen wir unseren Reiseführer, der uns über drei Tage begleiten würde.

Schloss Muskau

Wir fuhren durch die landschaftlich sehr schöne Muskauer Heide bis in den gleichnamigen Ort

Er ist die Geburtsstadt des Fürsten Hermann von Pückler- Muskau. Bekannt war er nicht nur als genialer Landschaftsarchitekt, sondern auch als Genießer und Frauenliebhaber. Eben ein Künstler, der es verstand, dem Leben neben der Arbeit auch die schönen Seiten abzugewinnen.

Wir unternahmen zunächst einen geführten Spaziergang durch den sehr schön in den Jahren 1815- 1845 angelegten, 830 ha großen Park. Leider ist er durch die Lausitzer Neiße geteilt. Ein Drittel des Parks liegt nur im deutschen Teil, zwei Drittel davon auf der nun polnischen Seite. Eine neu aufgebaute Brücke verbindet beide Teile des Parks.

Eine besondere Attraktion im Park ist ein Kastanienbusch mit einem sehr großen Ausmaß, dessen Knospen kurz vor der Entfaltung standen. So etwas hatten wir noch nie gesehen. Nach einer kurzen Mittagspause in einem kleinen Restaurant am Schloss, das ganz wunderbar nach der Wende total im alten Stil wieder aufgebaut worden ist, hatten wir die Gelegenheit über die Grenzbrücke auf einen „Polenmarkt“ zu gehen.

Kerbholzschnitzereien Waisenzimmer

Hier haben dann einige Damen von unserer Gruppe einige günstige Dinge erwerben können. Nachmittags fuhren wir Görlitz. Seit dem Jahr 1300 hat der Ort die Stadtrechte. Hier konnten wir den alten Stadtkern besichtigen. Glücklicher Weise wurde die Stadt im 2. Weltkrieg nicht zerstört, sodass die gute Bausubstanz der Spätgotischen-, Renaissance- und Barockbürgerhäuser erhalten geblieben ist. Leider wurden die Häuser während der DDR- Zeit nicht gepflegt, sind aber nach 1989 wieder sehr gut restauriert worden. Sie glänzen wieder in alter Pracht. Sogar die Filmindustrie hat sich der Schönheit dieser Stadt bemächtigt. Es hat uns sehr beeindruckt. Görlitz ist eine geteilte Stadt.

Am letzten Kriegstag 1945 wurden alle 7 Brücken, die über die Neiße führten, gesprengt. Neue Brücken sind gebaut worden, über die man heute wieder

Goerlitzbruecke

ungehindert in den östlichen und eigenständigen polnischen Teil der Stadt Görlitz (Zgorzelec) kommen.  Auf der Rückfahrt zum Hotel kamen wir an den Braunkohlefeldern, wo im Tagebau die Kohle abgebaut wurde, vorbei, die zur Renaturierung freigegeben worden sind und später eine sehr große Seenlandschaft zur Naherholung bilden werden.

Am Vormittag des 3. Tages ging es in die historische Hauptstadt der Oberlausitz, nach Bautzen. Sie trägt auch den sorbischen Namen „Budysin“. 5- 10% der Bevölkerung sind Sorben. Die Stadt erhebt sich auf einem Hochplateau über der Spree. Von der Altstadtmauer konnten wir bei Sonnenschein in das Flusstal hinab sehen. Weiter ging es über einen Friedhof an der Ruine der Nikolai- Kirche und   vorbei an der Wasserkunst durch kleine Gassen und Straßen mit ihren nach der politischen Wende im Jahr 1989 sehr schön restaurierten alten Gebäude in die Altstadt. Natürlich kamen wir um eine Geschmacksprobe des berühmten Bautzener Senf`s nicht herum. Das musste sein! Eine kleine Pause über Mittag hatten wir zur freien Verfügung. Auf der Weiterfahrt konnten wir noch einmal die schöne Silhouette der Stadt sehen, allerdings auch das in der Ferne liegende berühmt berüchtigte Gefängnis der Stadt, das während der DDR- Herrschaft mit dem Namen „Stasi- Knast“ tituliert wurde. Hier wurden politische Gegner des Regimes unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert. Diese Art der Inhaftierungen ging nahtlos von der Nazi- Herrschaft auf die SED- Herrschaft über. - Ein unschönes deutsches Kapitel. - Weiter ging es zur Abtei St. Marienstern. Die Anlage liegt unmittelbar an der Via Regia, einer alten Handelsstraße. Dort leben und arbeiten Nonnen des Zisterzensier Ordens seit 750 Jahren. Ein dortiger Gästeführer erzählte uns, dass diese Klosteranlage vom sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft unterstützt wird. Ein großer Schul- und Kräutergarten ist in der Anlage entstanden. Hier arbeitet das Christlich- Soziale- Bildungswerk Sachsens mit den Schwestern des Ordens zusammen. Es werden dort Seminarreihen wie „Treffpunkt gesunde Ernährung“ und „Clever und kreativ kochen“ für Schülergruppen und Erwachsene angeboten. - Sehr vorbildlich, war unsere einhellige Meinung!

Am 4. und letzten Tag wollten wir nun auch unseren Aufenthaltsort Zittau erkunden. Gleich nach dem Frühstück ging es los. Auch hier sahen wir viele schöne alte Gebäude, wie z.B. dem Rathaus im Neorenaissancestil, das im späten Klassizismus erbaute Johanneum oder die im neogotischen Stil entstandene Baugewerke- Schule. Leider wurden in Zittau ca. 60% der alten Bauten abgerissen. Viele sehr schöne Brunnen stellen die Wasserversorgung der Stadt sicher.

Marsbrunnen in Zittau

Vor dem Marsbrunnen haben wir unser Gruppenfoto „geschossen“.

Der Spaziergang durch den Ort hatte sich gelohnt und endete wieder am Hotel, von wo aus wir dann zum Bahnhof gefahren wurden, um mit der Schmalspurbahn gemächlich nach Oybin ins Zittauer Gebirge zu fahren. - Der Ort liegt in einem Tal und ist von bewaldeten Sandsteinbergen umgeben.

Schon vom Bahnhof aus sahen wir ein beeindruckendes Sandsteinmassiv, den Berg Oybin. Wir meinten, er sieht ein bisschen so aus wie ein Bienenkorb. Ein kleiner Aufgang zum Berg führte uns in eine kleine im Barock- Stil erbaute Kirche. Sie ist direkt in den Bergabhang gebaut worden.

Berg Oybin

So kann man in Stufen hinab zum Altar gelangen. Die Sitzreihen sind ebenso wie in einem Theatergebäude stufenweise hinein gebaut worden. Die kleine Bergkirche ist mit sehr schönen Deckenmalereien versehen und wirklich eine Besonderheit!      
Unsere Rundreise führte uns weiter nach Obercunnersdorf, wo wir einen schönen Spaziergang durch den Ort machen konnten. Hier stehen 250 mit Schiefer eingedeckte Umgebinde- Häuser. Sie bestehen immer aus mindestens zwei Stockwerken. Hier wurde das Obergeschoss auf ein aus Holzpfeilern umbautes Untergeschoss gesetzt. Es wurde „umbunden“. Das Handwerk der Leinenweber wurde in diesen Häusern ausgeübt. Die Eingänge der Häuser sind immer mit einem sehr schön verzierten Sandsteinportal umgeben. Zu jedem Haus gehört ein wunderschöner Blumengarten.

Kloster Marienthal

Die Fahrt ging weiter zu dem auf unserem Weg zum Hotel liegenden Kloster Marienthal. Die 800 Jahre alte Anlage des Zisterzensierinnen- Klosters liegt direkt an der Neiße. Wir erfuhren, das es heute eine Stiftung bürgerlichen Rechts ist. Eine internationale Begegnungsstätte, wo Erholungssuchende immer willkommen sind.

Hier gibt es jährlich etwa 19.000  Übernachtungen von Tagungs- und Urlaubsgästen. Die Gebäude sind im Barock- Stil erbaut worden und nach dem fürchterlichen Hochwasser im August 2010 wieder sehr gut hergestellt und gereinigt wurde. Bevor es zurück zum Hotel ging, konnten wir oberhalb der Klosteranlage in einem Gartencafé sehr gemütlich eine Kaffeepause einlegen. – Ein schlesischer Abend rundete den Tag ab.

Der 5. Tag brachte nun die Heimreise. Unser Busfahrer Herr Pöhlsen fuhr mit uns über Potsdam, der Hauptstadt von Brandenburg. Nach einer kleinen Rundfahrt durch den Ort konnten wir hier unser Mittagessen einnehmen. Dies war ein sehr schöner Abschluss unserer interessanten Tour ins Zittauergebirge. Vielen Dank sagen wir unserer Reiseleiterin Christel und „unserem“ Herrn Pöhlsen!          

„Mein wunderbarer Kleiderschrank“

Endlich Frühling! Nach diesem langen Winter und dem Ausfall einer Veranstaltung wegen starken Schneefalls und schlechten Straßenverhältnissen freuten sich die Oldesloer Landfrauen auf diese Veranstaltung. Wir hatten Herrn Björn Donner, ein Frisörmeister der Salons in Bad Segeberg und Kiel führt, zu uns eingeladen. Er ist Typberater, der zum Beispiel auch Fernsehmoderatoren wie Herrn Jörg Pilawa bei seinen Bekleidungseinkäufen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ilse Spiering und Björn Donner

Der Saal im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld war mit 100 Landfrauen, die sich für dieses Thema interessierten, sehr gut gefüllt. Die Tische waren mit bunten Tulpensträußen frühlingshaft geschmückt und nach einer Kaffeepause waren alle gespannt auf die Ausführungen von Herrn Donner.

Herr Donner stellte sich vor und erwähnte, dass er zunächst eine Lehre in der Verwaltung im öffentlichen Dienst gemacht hätte, was ihn aber nicht wirklich zufrieden gestellt habe. Daraufhin beschloss er eine Ausbildung zum Frisör zu machen. Dies geschah dann in einem Salon in Bad Oldesloe.

Nun begann seine Beratung mit den Eingangsworten, dass man alle Kleidungsstücke, die man ein Jahr nicht getragen hat, aus dem Kleiderschrank verbannen sollte. Nicht alle Damen, besonders die Älteren, waren damit einverstanden. Sie meinten, dass man hochwertige und teure Kleidung länger tragen kann. Das akzeptierte Herr Donner auch und begann sich einige Damen herauszupicken, um mit bunten Seidentüchern und einer Brille in den Farben Silber und Gold den jeweiligen Typ festzustellen.

Bei Mäcki in Oldesloe

Ob es nun der Frühlingstyp mit frischen Farben, dem Sommertyp, dem pudrige Farben besser zu Gesicht stehen oder dem mit warmen Farben besser beratenen harmonischen Herbsttyp ist und der Wintertyp der starke kontrastreiche Farben wie Weiß oder Schwarz tragen kann. Gekonnt stellte Herr Donner sie in Pose und den Damen machte es sichtlich Spaß. Zwischen den einzelnen Farbberatungen benannte Herr Donner einzelne Stilikonen wie z.B. Thomas Gottschalk, einen Frühlingstyp, ein großes Kind. Den Sommertyp, der alles gern unter Kontrolle hat, den Herbsttyp mit seiner fürsorglichen Eigenschaft oder der Wintertyp wie z.B. der sehr schrill daherkommende Harald Glööckler. Da gab es dann doch Einwände seitens der Damen mit der Typbezeichnung. Mit dem Herrn würden sie sich nicht vergleichen wollen!

Im Anschluss daran ging Herr Donner durch die Reihen und stellte für jede der Damen ihren Farbtyp fest. Alle waren begeistert und mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten wir uns bei ihm und wünschten ihm weiterhin viel Erfolg.

         

„Spielenachmittag und Stintessen 2013“

Wir Oldesloer Landfrauen hatten auf Grund der starken Nachfrage unserer Mitglieder wieder diese beiden Themen in unseren Veranstaltungskalender aufgenommen. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht, sodass sie im kommenden Jahr wohl wiederholt werden.

Spielenachmittag          

„Jahreshauptversammlung 2013“

Am 13.Februar konnte unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk gut 100 Landfrauen zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Erfreut stellte sie fest, dass 15 neue Mitglieder darunter waren.

In die Schweigeminute für unsere verstorbenen Mitglieder Frau Alice Helms und Frau Ria Schorr haben wir auch den kleinen an schwerer Leukämie erkrankten und leider verstorbenen Nico mit einbezogen. (Wir hatten für seine Genesung auf unserer Weihnachtsfeier gesammelt. Es wird anderen krebskranken Kindern Zugute kommen).

Christel Stoffers und Jutta Behnk

Alle anderen Tagesordnungspunkte wie Jahresbericht der Schriftführerin Frau Christel Stoffers und der Bericht der Kassenführerin Frau Traute Donner waren schnell abgehandelt und die Kassenprüferinnen konnten die Entlastung des Vorstands und der Kasse beantragen. Dies wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt. Eine Kassenprüferin schied aus und eine neue von der Versammlung gewählt.

Der Posten der Schriftführerin stand zur Wahl und da kein neuer Wahlvorschlag abgegeben wurde, stellte sich Frau Stoffers wieder zur Verfügung und wurde einstimmig wiedergewählt.

Im Anschluss an unsere Versammlung und Kaffeestunde hatten wir Frau Dipl. Oecotrophologin Anette Röttger aus Lübeck zu uns eingeladen. Sie hielt uns einen Vortrag über das doch sehr aktuelle Thema „Tisch oder Tonne“ und zeigte uns den dazugehörigen Film.

Diesen hatten Studenten einer Hochschule gedreht und veröffentlicht. Wir alle waren entsetzt und zugleich erschüttert, was aus den Regalen der Supermärkte an Lebensmitteln herausgenommen wird, obwohl gerade das Haltbarkeitsdatum erreicht ist.

Alles landet in den Müllkontainern. Egal, ob Gemüse, Fleisch, Aufschnitt oder Brot. Ob mit oder ohne Verpackung. Eine farbige Dame wurde gezeigt, die in einem Großmarkt noch verwertbare Lebensmittel vor der Vernichtung aussortiert hatte, um es bedürftigen Menschen zukommen zu lassen. Dieser Frau wurde gekündigt, weil es nicht zulässig war, was sie dort machte. Es ist sehr schwer nachzuvollziehen im Angesicht dessen, dass es sehr viele Menschen auf unserem Erdenrund gibt, die hungern.

Tisch oder Tonne

Alle anwesenden Damen waren der Meinung, dass wieder mehr Wert in den Schulen auf Ernährungslehre gelegt werden müsste. Diese Damen haben in ihrer Kindheit nach oder auch noch während des zweiten Weltkrieges gelernt, wie kostbar ein Stückchen „altes Brot“ sein kann. Darum sollten wir unseren Kinder und Enkeln vorleben und zeigen, wie man Lebensmittel herstellt, sie behandelt und was man aus ihnen machen kann. Es sind Mittel zum Leben und nicht zum Wegschmeißen!

         

„Diabetes Vortrag Januar 2013“

Wir haben das Gesundheitsthema Diabetes des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein aufgegriffen und Herrn Dr. Bangert aus Bad Oldesloe zu uns eingeladen.
Er kam am 16.01.2013 zu uns, um uns einen Vortrag über die, ja, man kann schon beinahe Volkskrankheit Diabetes, zu halten.

Dr. Bangert

In einem sehr lebendigen Vortrag gab er uns Tipps und Verhaltensmaßregeln, die wir beachten sollten, wenn Diabetes diagnostiziert wurde. Man kann mit dieser Krankheit leben. Vorbeugend sollte man weniger Fette, weniger Zucker und kalorienarme Getränke zu sich nehmen. Mindestens 150 Min. Bewegung an der frischen Luft in der Woche trägt zum Wohlbefinden bei.

Die regelmäßige Kontrolle beim Arzt ist sehr wichtig. Bei nicht Beachten dieses Verhaltensmusters können Gefäßschäden, Gehirnschäden, Nierenschäden, Augenschäden und Nervenschäden bis hin zu Amputationen der Gliedmaßen auftreten.

Trotzdem schmeckte den 60 interessierten Damen die in der Kaffeestunde angebotenen Torten und Kuchen. Herr Dr. Bangert hatte den Genuss der Leckereien auch nicht gänzlich untersagt. Es müsse ja nicht jeden Tag so eine Völlerei sein.

         

„Adventsreise nach Rothenburg ob der Tauber 2012“

Unsere Fahrt durch das winterliche Deutschland begann am 11.12.2012 um 7.00Uhr ab Bad Oldesloe. Unsere Befürchtung, dass die Fahrt abgesagt werden würde, weil es am Tag zuvor und in der Nacht stark geschneit hatte, bestätigte sich glücklicher Weise nicht. Bei unserer Ankunft morgens in Bad Oldesloe stand der Reisebus schon zeitig parat. Unser geschätzter Busfahrer Herr Pöhlsen hatte die Nacht in weiser Voraussicht schon in Bad Oldesloe verbracht und nachdem er unsere Koffer verstaut hatte, konnte es pünktlich losgehen.

Die Fahrt verlief reibungslos, obwohl es unterwegs wieder geschneit hatte. Ganz Deutschland war ein Winterwunderland. So wie man es sich zur Weihnachtszeit wünscht.

Punsch

Da kam dann auch gleich die richtige vorfreudige Stimmung auf. Wir kamen am Nachmittag zeitig in unserem sehr guten Hotel in Rothenburg an, bezogen unsere Zimmer und machten uns dann gemeinsam mit Herrn Pöhlsen auf, um schon einmal einen kleinen Erkundungsspaziergang durch die verschneite Altstadt zu unternehmen.

Wichtig war ja auch für uns, wo wir zu Abend essen würden, denn das Abendessen gab es nicht im Hotel. Nachdem wir alles gefunden hatten, hatten wir noch genügend Zeit um schon einmal über den Weihnachtsmarkt am Rathaus zu schlendern. Die winterliche Kälte machte Appetit auf einen Glühwein und auf das spätere gemeinsame Abendessen. Im Restaurant war es sehr gemütlich und das Essen schmackhaft. So konnten wir uns nach dem Marsch zum Hotel auf eine geruhsame Nacht freuen. Doch bevor wir zur Ruhe kamen, hatte unsere Reise- Christel noch eine Überraschung parat. Sie hatte zum Spaß aller ein Julklapp vorbereitet. Es war für jede der Damen etwas dabei.

Nach einem guten gemütlichen Frühstück erwartete uns eine Gästeführerin, die mit uns einen kleinen Rundgang innerhalb der alten Stadtmauer unternahm. Es begann am Marktplatz, von wo aus wir durch die kleinen Gassen mit den hübschen alten Fachwerkhäusern gegangen sind, bis zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir auf das Taubertal mit seinen verschiedenen Wassermühlen hinab blicken konnte.

Geschenke-Bus

Wir erfuhren, dass Rothenburg am 31. März 1945 durch einen Bombenangriff zu 40% zerstört wurde. Davon ist glücklicher Weise nichts mehr zu sehen, da alles nach historischem Vorbild wieder aufgebaut wurde. An vielen Häusern hängt ein geschmiedetes Zunftzeichen. So weiß man als Fremder gleich welches Handwerk oder welcher beruf hier ausgeübt wird. Ebenso fiel uns auf, dass es keine besondere Weihnachtsbeleuchtung gibt. Dafür ist aber an fast jedem Haus eine Halterung angebracht, in der ein kleiner mit Lichtern bestückter Tannenbaum steckt, der mit Eintritt der Dunkelheit leuchtet. Wir fanden, dass es eine gute Idee ist und sehr heimelig anmutet. Erstaunlicher Weise gibt es in Rothenburg keine Arbeitslosigkeit. Die arbeitende Bevölkerung übt ihren Beruf in der Stadt aus. Unser Rundgang endete an der St. Jakobs Kirche. Hier konnten wir den von Tilmann Riemenschneider geschnitzten Heiligblut Altar bewundern. Danach hatten wir Freizeit um nach eigenem Interesse die Stadt mit ihren kleinen Geschäften rund um den Weihnachtsmarkt zu erkunden. Ein großer Anziehungspunkt war natürlich das Weihnachtshaus von Käthe Wohlfahrt mit der ganzjährigen Weihnachtsausstellung. Es ist schon sehr sehenswert und jeder von uns hat wohl ein Mitbringsel für zu Hause erstanden. Je nach Interesse der einzelnen Damen haben wir den Adventsmarkt im winterlichen Rothenburg, ob mit oder ohne Mittagspause, erkundet.
Am Abend trafen sich alle wieder in unserem Restaurant zum Aufwärmen und um in geselliger Runde ein leckeres Abendessen zu uns zu nehmen.

Adventsgruppe

Nach einem guten Frühstück und Kofferverladen brachte Herr Pöhlsen uns wieder sicher in den Norden Deutschlands. Dafür waren wir ihm sehr dankbar und brachten dies auch zum Ausdruck. Auch unsere Christel ging nicht leer aus, denn es hat mal wieder alles bestens geklappt. Unser Fazit: Es waren sehr schöne erholsame 3Tage in winterlicher Atmosphäre mit weihnachtlichem Zauber!

Alternativ hatten wir wieder eine Halbtagesfahrt in das adventliche Pronstorf zum Weihnachtsmarkt eingeladen, was auch wieder sehr gut angenommen wurde. Hier konnte jeder der sich eine mehrtägige Reise im Winter nicht zumuten wollte auch nach Herzenslust weihnachtliche Einkäufe tätigen und es sich gut gehen lassen.

         

„Adventsfeier 2012 des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung“

Bei winterlichem Wetter trafen wir uns am 05.12. zu unserer Adventsfeier in der Bahnhofsgaststätte Bern in Mollhagen. 115 Landfrauen freuten sich auf einen gemütlichen Nachmittag bei Kerzenschein in Adventlicher Stimmung. Da am nächsten Tag der Nikolaustag sein würde, fand jede der Damen auf ihrem Gedeck am Tisch einen gehäkelten Stern für den Weihnachtsbaum Daheim als kleines Präsent vor, den fleißige Hände zuvor angefertigt hatten.

Herr Mörschbacher an der Hammondorgel

Nach der Begrüßung von unserer 1. Vorsitzenden Frau Behnk erklangen dann die ersten Weihnachtslieder, die von Herrn Mörschbacher an der Hammondorgel musikalisch begleitet wurden. Außerdem hatten wir Herrn Joachim Stapelfeld eingeladen. Er unterhielt uns in gekonnter Weise mit einigen netten auf plattdeutsch vorgetragenen Geschichten.

Auch eine Landfrau trug mit einer Geschichte dazu bei, damit es ein gelungener Nachmittag wurde.

Zwischen den Vorträgen und Liedern hielten wir unsere Kaffeestunde mit netten Gesprächen ab. Die Damen Bern hatten wieder für Köstlichkeiten vorgesorgt. Außerdem wurde wie in jedem Jahr während der Kaffeestunde eine Sammlung durchgeführt, die Frau Behnk zuvor angekündigt hatte. In diesem Jahr, da waren wir uns alle einig, sollte die Spende in der hiesigen Region bleiben. Es kam eine stolze Summe von 500 Euro zusammen die wir auf das Spendenkonto für den kleinen an schwerer Leukämie erkrankten Nico in Reinfeld überweisen werden.
Wir hoffen alle, dass die Summe zur Heilung dieser schlimmen Krankheit dazu beiträgt, damit Nico und dadurch auch seine Familie wieder Freude am Leben haben können! Unsere besten Wünsche begleiten sie!

Frau Behnk bedankte sich bei den Landfrauen für ihre Spendenbereitschaft und mit dem Weihnachtslied „O Du Fröhliche…“ endete unser Adventsnachmittag.

Allen Lesern unserer Homepage wünschen wir eine schöne restliche Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und natürlich alles Gute im Neuen Jahr. Möge es ein gutes Jahr 2013 werden!

Es grüßen ganz herzlich Frau Jutta Behnk und der Vorstand des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung!

         

„Vortrag über die Reise zum Nordlicht am 15.11.2012“

Zu diesem Vortrag hatten wir Herrn Gunnar Green zu uns eingeladen. Er stellte sich vor und erzählte uns, dass er gelernter Landwirt sei mit dem Abschluss der Höheren Landbauschule. Seine Heimatort ist Sollerup an der Treene. Leider musste er den Beruf des Landwirts aufgeben, weil sein Hof, wie es bei so vielen Landwirten der Fall ist, zu klein geworden war. Da seine Passion aber immer schon das Reisen und die Fotografie war und auf Entdeckungstouren zu gehen, machte er sein Hobby zum Beruf.

Frühstücksbufett

Gut 60 Landfrauen hatten sich für diesen Vortrag, zu dem wir uns im Gasthof „Mäcki“ getroffen haben, angemeldet. Hier wurden wir, bevor der Vortrag begann, von den Wirtsleuten mit einem sehr leckeren Frühstücksbuffet verwöhnt. Auch Herr Green hat es sehr genossen. Und danach begann für uns eine Bilderreise mit eindrucksvollen Naturaufnahmen, die Herr Green sehr unterhaltsam kommentierte.

Da das Nordlicht erst ab dem 60. Breitengrad, in Höhe der Lofoten, zu sehen ist, machte er sich also auf die Suche nach unbeschreiblichen Momenten mit dem Namen Aurora Borealis (Nordlicht).

Diese mystischen Himmelserscheinungen sind in Jahren mit starken Sonnenexplosionen und Magnetstürmen am häufigsten zu sehen. Diese finden im 11 jährigen Rhythmus statt. Um die zu erleben, begann die Reise in Norwegen Teils mit einem Postschiff der Hurtigruten  und auch zu Fuß im Schneesturm bis zum Nordkap.

Hier hat Herr Green es auf sich genommen die Nächte in einem Zelt zu verbringen, um von diesem fantastischen Licht in frostklaren Nächten unter dem Sternenhimmel schöne Aufnahmen machen zu können. Das ist ihm wahrlich sehr gut gelungen und mit schöner Musik untermalt, hat es uns sehr beeindruckt! Ein begeisterter Applaus unsererseits im Anschluss an den lebendigen Vortrag hatte er sich wirklich verdient.

Nordlicht

Da Herr Green auch in Asien, im Himalaja, in den Tropen, Ost- und Nordeuropa, aber auch in Schleswig- Holstein unterwegs war, wird er uns sicher noch einmal mit einem Thema besuchen.- Wir sind gespannt darauf!

         

„Oktoberfest 2012“

Zu unserem Oktoberfest hatten sich 60 Landfrauen angemeldet und  alle  sind pünktlich vor Ort in unserem Vereinslokal in Mollhagen bei Familie Bern erschienen. Alle  Damen hatten sich passend zum Thema, entweder mit Dirndlkleidern oder Mode im Landhausstil gekleidet.

Oktoberfest

Nach der Begrüßung durch Frau Jutta Behnk hielt Frau Ilse Spiering einen kleinen informativen Vortrag über die Entstehung des Oktoberfestes im Jahre 1810 bis heute. Im Hintergrund wurden auf einer Leinwand Bilder von der Historie des Oktoberfestes mit den verschiedenen Themen und den wunderschön ausgestatteten Festumzügen mit diversen  Brauereigespannen und Trachtengruppen gezeigt.

Um 12.00 Uhr kam dann das lecker angerichtete Mittagsbüfett, das die Damen Bern üppig ausgestattet hatten, zum Einsatz. Auch die Juniorchefin, Simona Bern, hatte sich mit einem sehr feschen Dirndlkleid, passend zum Thema, gekleidet.

Es gab: Weißwurst, natürlich mit süßem Senf- Leberkäse- Haxen- Schweinebraten- Kartoffelpüree- Kartoffelsalat- Wurstsalat- geschmortes Sauerkraut und nicht zu vergessen die obligatorischen Brezen.  Auch das Dessert war sehr lecker. Zur Auswahl standen: Bayrische Creme- Mousse o Chokolat und Rote Grütze mit Vanillesoße. Alle Damen waren sehr angetan von dem leckeren Essen und ließen dann die Veranstaltung mit einer anschließend genossenen Tasse Kaffee ausklingen.

 

         

„Erntedank der Oldesloer Landfrauen 2012“

Nachdem in diesem Jahr in Schleswig- Holstein an zwei unterschiedlichen Terminen (30.09.und 07.10.) Erntedank gefeiert wurde, haben wir uns entschlossen unsere Feier auf den 02.10. zu legen. Da wir immer gern die Kirchen in der näheren Umgebung von Bad Oldesloe besuchen, um sie kennen zu lernen und dort einen Erntedankgottesdienst zu erleben, waren wir in diesem Jahr in Leezen.

Erntedankkranz

Die dortige Kirche (von 1870- 1872 erbaut) liegt auf einer kleinen Anhöhe. Sie ist sehr schlicht gehalten aber mit einem sehr schönen farbenfrohen und gut restaurierten Barockaltar und einem Kreuz mit der gekreuzigten Jesusfigur ausgestattet. Außerdem wurde der über viele Jahre verschwundene Taufengel wiederentdeckt und über dem Taufbecken aufgehängt.

Nach einer kleinen Andacht und dem Singen von zwei Liedern sind wir dann in die unmittelbar neben der Kirche liegende Gastwirtschaft gegangen um dort unsere Kaffeestunde in gemütlicher Atmosphäre und hausgebackenen Torten und Kuchen zu genießen.

Danach kommentierte und zeigte uns der Hausherr viele Bilder vom 130 jährigen Jubiläum des Leezener Vogelschießens, das in diesem Jahr stattfand. Viele sehr schön geschmückte Wagen der verschiedenen Vereine des Ortes hatten sich zu einem langen Umzug zusammen gefunden. Der Umzug stand dem der Rheinischen Karnevalshochburgen in nichts nach! Auch die Wirtsleute hatten In diesem Jahr einen Grund zu feiern: Ihre Gastwirtschaft besteht seit 100 Jahren. Hierzu gratulierten wir natürlich und ein kräftiger Applaus war ihnen sicher. Anschließend haben wir uns noch einmal den Film von der Modenschau anlässlich der Feier zum 60 jährigen Bestehen unseres Vereins angesehen, um den Damen die neu im Verein sind, zu zeigen, das auch wir in der Lage sind sehr schön zu feiern.

Altar

 

         

Unsere Reise in den Bayrischen Wald vom 18.09.12 bis 23.09.12“

Alle 42 Landfrauen, die diese Reise gebucht hatten, standen morgens um 6.00 Uhr In Bad Oldesloe am Bahnhof, damit, nachdem unser Busfahrer Herr Pöhlsen das Reisegepäck verstaut hatte, es pünktlich losgehen konnte. Es nieselte etwas bei der Abfahrt aber das tat unserer guten Laune und der Vorfreude auf einige schöne gemeinsame Tage keinen Abbruch. Das Wetter wurde mit zunehmender Entfernung von unserem Heimatort immer besser und so kamen wir nach einer reibungslosen Fahrt am Spätnachmittag in unserem Urlaubsort Bodenmais an. Schnell waren die Zimmer im Rothbacher Hof verteilt und bezogen. Zum Abendessen trafen wir uns wieder, um gestärkt nach der langen Anreise den Tag ausklingen zu lassen.

Nach einer durchregneten Nacht  fuhren wir, nachdem wir vom reichhaltigen Frühstück gut gestärkt waren, um 9.00Uhr ab, um nach Regensburg zu fahren. Es ging zum Schloss derer von Thurn und Taxis. Hier wurden wir von zwei Gästeführerinnen empfangen und in zwei Gruppen eingeteilt, um durch das Schloss geführt zu werden.

Walhalla

Das ehemalige Benediktinerkloster bekam die fürstliche Familie als Ausgleich für den Verlust des bayrischen Postmonopols und befindet sich seit 1812 in ihrem Besitz. Ab 1816 wurde es zur prachtvollen Residenz umgebaut. Sehr beeindruckend für uns waren das aus Marmor gebaute Treppenhaus und die vielen Prunkräume wie z.B. der Gelbe Salon, der Silbersalon oder der zweigeschossige Ballsaal.

Der in gold-weiß gehaltene Thronsaal und die kleine Hauskapelle, die ursprünglich das Schlaf- und Sterbezimmer der Erbprinzessin Helene war. Helene war die Schwester der Kaiserin Sisi von Österreich. Die fürstliche Schatzkammer mit dem ausgestellten Tafelsilber war beeindruckend. Beim Gang durch die Ahnengalerie zwinkerten uns die Portraits der fürstlichen Familie zu unserem Erstaunen freundlich zu. Die Besichtigung des Kreuzganges und der Gruftkapelle schloss unseren Besuch der Residenz ab.- Es war sehr interessant!-

Nach einer kleinen Mittagspause ging es weiter nach Donaustauf zur Walhalla. Es ist eine Ruhmes- und Ehrenhalle, die sich auf einer Anhöhe von 405 m oberhalb der Donau erhebt. Nach einem kleinen Aufstieg vom Busparkplatz her trafen wir wieder zwei Gästeführerinnen. Wiederum in zwei Gruppen eingeteilt betraten wir die heilige Halle. Der spätere König  Ludwig I. von Bayern ließ sie noch während seiner Kronprinzenzeit planen. Am 18.Oktober 1842 fand dann nach 12 jähriger Bauzeit die Eröffnung statt. Ludwig war zu der Zeit schon 17 Jahre König. Da er sehr der Antike zugetan war ließ er die Halle im Stil der griechischen Tempel erbauen. Zu Ehren von berühmten Persönlichkeiten (Männer und Frauen) Deutscher Sprache. Bis heute befinden sich 130 Büsten und Gedenktafeln dieser Persönlichkeiten in der Halle mit der Innenausstattung aus Marmor, weißem Stuck und einer wunderschönen hölzernen Kassettendecke. Hier findet man z.B. die Büsten von Kaiser Barbarossa, General Blücher, Mozart, Kaiserin Maria Theresia, Katharina die Große, Hildegard von Bingen, Dr. Martin Luther, Rubens, Richard Wagner, Joh.S. Bach, Albert Einstein, Konrad Adenauer und nicht zuletzt  Sophie Scholl, der Widerstandskämpferin während des Naziregimes, um nur einige zu nennen. Über allem wacht König Ludwig I.- Es ist beeindruckend was hier geschaffen wurde! Nach der Besichtigung konnten wir draußen von den Stufen die wunderschöne Aussicht in das Donautal genießen.-

Nun ging es wieder ins Hotel zurück, um uns verwöhnen zu lassen. Nach dem Abendessen wurden wir musikalisch von der Seniorchefin mit ihrem Akkordeon unterhalten.

Am nächsten Tag führte unsere Fahrt nach Deggendorf. Hier bestiegen wir ein Flussschiff, das uns auf der Donau bis zur Dreiflüssestadt Passau brachte.

Es war eine geruhsame Fahrt durch die schöne Donaulandschaft, die wir vom Oberdeck bei Sonnenschein sehr genossen haben. Nachdem wir vor der Kachletschleuse kurz vor Passau in einen Stau gerieten, kamen wir noch in den Genuss eines Mittagessens an Bord, bevor wir ab dem frühen Nachmittag die Bischofsstadt Passau auf eigene Faust erkunden konnten.

Befreiungshalle

Wie wir feststellen konnten, lohnt es sich immer wieder in den wunderschönen Dom zu besichtigen. Nach ausgiebigem Schlendern durch die Altstadt und Kaffeetrinken ging es wieder ins Hotel, um den Abend in lustiger Runde ausklingen zu lassen. Herr Pöhlsen fuhr uns am 4.Tag durch die schöne Landschaft des Altmühltals nach Kehlheim zur Befreiungshalle. Auch sie ließ König Ludwig erbauen, zur Erinnerung an die Einigung aller deutschen Stämme nach dem endgültigen Sieg über Napoleon. Es ist ein monumentaler Rundbau, den Ludwig am Zusammenfluss von Altmühl und Donau auf dem Michelsberg wieder im griechischen Stil errichten ließ. In der Halle befinden sich in einem Rund 34 Siegesgöttinnen aus weißem Marmor, die sich die Hände reichen. Zwischen ihnen befinden sich gegossene Schilde aus erbeuteter Geschützbronze auf deren Vorderseiten die siegreichen Kämpfe der Befreiungskriege verzeichnet sind. Hoch über den Siegesgöttinnen befinden sich über den Rundbögen aus Granit Tafeln, die mit den Namen der siegreichen Feldherren wie Blücher, Gneisenau, Scharnhorst oder Radetzky versehen sind. Und hoch über einem Säulengang erhebt sich eine große Kuppel mit Rosetten und Trophäen bis zu einer 8 m breiten und 6 m hohen Glaslaterne, die einzige Lichtquelle, die die Halle gleichmäßig erhellt.

Boden der Befreiungshalle

In dem wunderschönen Marmorfußboden mit seinen Einlegearbeiten steht der Satz:“ Möchten die Teutschen nie vergessen was den Befreiungskampf nothwendig machte und wodurch sie gesiegt“.- Wir waren der Meinung, dass man dies alles einmal im Leben gesehen haben müsste! 

In Kehlheim hatten wir noch genügend Zeit für einen Bummel durch die schöne Altstadt und um dort ein Mittagessen, bevor es weiter ging, zu uns zu nehmen.

Noch von diesen Eindrücken gefangen, führte unsere Fahrt weiter  in die Stadt Riedenburg, der Perle des Altmühltals. Hier konnten wir eine historische Stadtführung mit dem Bürgermeister, der als Burggraf Heinrich der III. kostümiert war, erleben. Heinrich der III. und einer seiner Söhne kamen als Minnesänger zu Ruhm. Im Jahr 1196 starb das Geschlecht der Grafen von Riedenburg aus. Das Erbe wurde dann von den Wittelsbachern übernommen. Die Stadt Riedenburg hat ihren Minnesängern eine lebensgroße Bronzestatue als Denkmal unmittelbar am Main- Donau- Kanal errichtet. Heute ist Riedenburg ein Luftkurort. Nach diesem Rundgang fuhren wir zurück nach Bodenmais, um den Tag bei gutem Essen und Hausmusik zu beenden.

Der letzte Ferientag, bevor wir am nächsten Tag die Heimreise antraten, führte uns nach Zwiesel in eine Glasmanufaktur. Hier steht vor dem Eingang auf dem Hofplatz eine im Mai 2007 errichtete Pyramide. Sie besteht aus 93.665 Kristallgläsern auf 65 Ebenen und ist 8,06 m hoch und 4,60 m breit.- Beeindruckend – Im Haus mit integriertem Verkaufsraum wurden wir nett empfangen und konnten uns vor Ort die Kunst der Glasbläserei zeigen lassen.

Gruppenfoto auf einer Bank

Danach konnten wir nach Herzenslust stöbern und wer wollte, auch kaufen. Im Ort selber konnten wir noch durch die Geschäfte bummeln und zu Mittag essen. Außerdem ist  hier an die Geschäfte mit Glaskunst ein sehr schön angelegter Park entstanden, der unter Anderem mit Glasskulpturen ausgestattet ist.-Sehr sehenswert- war unsere einhellige Meinung. Nun ging es wieder langsam durch die schon herbstlich angehauchte Landschaft zurück ins Hotel, um in Ruhe die Koffer zu packen und den letzten gemeinsamen Abend zu genießen. Von unserer Wirtin, die uns die Abende mit Akkordeon und Hammondorgel unterhalten hatte, haben wir uns besonders herzlich mit einem Präsent aus unserer Heimatstadt Bad Oldesloe verabschiedet, mit dem Resümee, das es sich gelohnt hat, die Region rund um Bodenmais zu erkunden.

Unser Dank ging natürlich auch an unsere Reiseleiterin Christel, die wie immer alles bestens organisiert hatte und besonders an unseren Busfahrer Herrn Pöhlsen, der uns wieder sicher durch die Lande gefahren und zur Freude unserer Familien, heil nach Hause gebracht hat!

         

„Tagesausflug nach Flensburg und Glücksburg am 05.09.2012

Das Ziel der Oldesloer Landfrauen am 05.09.12 liegt im Norden von Schleswig Holstein. Über die beiden Städte Flensburg und Glücksburg wollten wir Wissenswertes erfahren.

Zunächst stand eine geführte Besichtigung der Flensburger Brauerei auf unserem Programm. Nach der Begrüßung durch zwei Empfangsdamen wurde uns erst einmal ein Film über die Herstellung des Bieres gezeigt. Dann wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und mit Kopfhörern ausgestattet um eine gute Übermittlung der Erklärungen durch die Führung zu gewährleisten. Das war eine sehr gute Sache. Wir konnten trotz des Lärmes in den einzelnen Hallen den Ausführungen der beiden Damen sehr gut folgen.- Das Bier wird nach dem „Deutschen Reinheitsgebot“ nach alter Tradition hergestellt. Pro angesetztem Sud von 6 Tonnen Gerste, werden 30000 Liter Wasser, aus hauseigener Quelle, benötigt. Der dazugehörige Hopfen wird gekocht und auf 13° herunter gekühlt, bevor die Hefe dem Gebräu zugesetzt wird. Die Gärzeit beträgt insgesamt 1 Woche, bevor es dann zur Weiterverarbeitung und Abfüllung geht. Alle Stationen konnten wir sehr gut verfolgen. Nach der Besichtigung bekamen wir einen kleinen Imbiss in der hauseigenen Kantine verbunden mit der Verkostung einiger Biersorten.  

Im Anschluss daran machten wir eine Stadtrundfahrt durch Flensburg bis zum Hafen, von wo aus wir dann von der Fähre nach Glücksburg gebracht wurden. Vom Anleger wurden wir zum Schloss gebracht. Hier erwartete uns eine Führung.

 

Nachdem wir das in den Jahren von 1582 bis 1587 unter Herzog Johann d. J. zu Schleswig- Holstein- Sonderburg auf dem Gelände des ehemaligen Rüdeklosters von Außen gesehen hatten, wurden wir wiederum in zwei Gruppen eingeteilt um durch das Schloss geführt zu werden. Was man nicht unbedingt von dem kühlen Äußeren durch das strahlende Weiß der Fassaden des Schlosses, vermutet, wirkt das Schlossinnere sehr anheimelnd und warm. Alles konnte besichtigt werden, von der Kapelle im Keller, über drei Stockwerke mit den privaten Wohnräumen der Herrschaften, der Räume für die Festlichkeiten, Kinder- und Spielzimmer, bis in die Bodenräume, wo die früheren Bediensteten ihre Räumlichkeiten hatten. Sogar ein Badezimmer, wenn auch etwas altertümlich anmutend, ist schon vorhanden. Zum Abschluss stand der gruselige Folterkeller auf dem Besichtigungsprogramm, der aber natürlich heute nicht mehr benutzt wird!

Wir alle waren begeistert von dem schönen alten Wasserschloss, das nicht wie bei sonstigen Wasserschlössern auf Holzpfählen gebaut wurde, sondern auf einem 2,5m hohen Granitsockel steht. Der See um das Schloss wurde aufgestaut und für den Fischfang zur Selbstversorgung genutzt. Erstaunt waren wir über die Aussage, dass dieses Schloss die Wiege der europäischen Königshäuser genannt wird. Nachdem die ältere Linie der regierenden Herzöge ausgestorben war, fiel das Schloss an die dänische Krone. König Christian IX. von Dänemark  wurde auch vom Volksmund als Schwiegervater Europas betitelt, weil vier seiner Kinder in die Königshäuser von Schweden, England und Russland einheirateten. Ein Sohn und ein Enkel wurden Könige von Griechenland und Norwegen. Daher ist die Schleswig- Holstein-Glücksburg- Sonderburg- Linie mit fast allen europäischen Dynastien verwandt.

Auf der Wappentafel des Hauses über dem Eingangsportal steht der Wahlspruch GgGmF, gleichbedeutend mit „Gott gebe Glück mit Frieden“. Möge es für alle Zeiten so bleiben!

Im Anschluss an diesen informativen Rundgang konnten wir Landfrauen im gemütlichen Café des Rosariums bei leckeren Torten und aufmunterndem Kaffee uns erholen und die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen, bevor wir unsere Heimfahrt angetreten haben.

         

„Reise nach Rügen vom 01. - 05. Juni 2012“

Das erste Reiseziel der Bad Oldesloer Landfrauen war in diesem Jahr die größte Ostseeinsel Deutschlands, die Insel Rügen.

Nach einer durchregneten Nacht sind wir bei schönstem Sonnenschein in Bad Oldesloe  losgefahren.- Der erste Stopp war die alte Hansestadt Rostock mit ihren schönen alten, wieder gut restaurierten Giebelhäusern. Es war Markttag und somit war die Stadt sehr belebt. Ein Bummel durch die Fußgängerzone mit den einzelnen Marktständen und Geschäften lud uns da geradezu ein. Eine Rostocker Bratwurst zur Mittagszeit war angesagt. Abschließend auf dem Weg zu unserem Bus stand noch ein Blick in die Marienkirche, die gerade im Inneren restauriert wird, auf dem Programm.

Die Fischerkirche in Vitt

Weiter ging die Reise auf der alten Transitstraße, der B 105, vorbei an großen Erdbeerplantagen auf die Halbinsel Fischland- Darß bis nach Zingst mit der schönen Seebrücke. Es war ein sehr stürmischer Nachmittag und die Ostsee war sehr unruhig mit weißen Schaumkämmen auf den Wellen. Beim Betreten der Seebrücke wurde man fast umgeweht.

Zur Kaffeestunde, gut geschützt hinter einer Glaswand, konnten wir dem stürmischen Spektakel auf dem Wasser zusehen.- Die Fahrt führte uns weiter zum Strälersund und über die neuerbaute sehr beeindruckende Rügenbrücke auf die Insel zu unserem Zielort Sellin. Wir bezogen unsere Zimmer und nach einem guten Abendessen rundete ein Erkundungsspaziergang durch den Ort den Tag ab.

Am nächsten Morgen, Samstag, d.02.06., traf unsere Reiseleiterin Wilma pünktlich um 9.00 Uhr am Hotel ein, um uns an diesem Tag durch den südöstlichen Teil der Insel, das Mönchgut, zu begleiten. Leider regnete es an diesem Morgen. Zunächst sollten wir das Jagdschloss Granitz der Grafen zu Putbus besichtigen. Es liegt auf dem Tempelberg, ist ein verputzter Backsteinbau und wurde zwischen 1837 bis 1851 errichtet. Imposant ist der beeindruckende große runde Turm in der Mitte des Gebäudes mit seinen 154 durchbrochenen gusseisernen Stufen. Einige der Damen haben es geschafft,  ihn zu erklimmen. Oben angekommen, rissen die Regenwolken auf und die atemberaubende Aussicht über die Insel belohnte die Damen für die Mühe des Aufstiegs.
Oben auf der Plattform befindet man sich 144 Meter über dem Meeresspiegel. Heil unten wieder angekommen , war noch genügend Zeit, um auch noch das hübsche Forsthaus zu besichtigen, in dem sich eine kleine Ausstellung mit Informationen über die Natur im Mönchgut befindet. Nun bestiegen wir wieder die kleine Bahn, die uns auch schon auf die Anhöhe gebracht hatte, um wieder zum Busparkplatz zu gelangen. Weiter ging es über Baabe und Göhren, wo in der Ostsee der Buskam, ein großer Granitfelsen liegt. Hier wird einmal im Jahr zu einer Fischerhochzeit der Fischertanz aufgeführt.

Unser Weg führte uns noch bis zu den Thiessower Klinken zum Südperd, um dann schließlich am Nachmittag in Middelhagen in einer kleinen privaten Hofbrennerei einzukehren. Hier erklärte uns der Chef des Hauses wie man aus reifen Früchten gute Schnäpse destilliert. Um eine Verkostung kamen wir natürlich nicht herum. Dies verführte dann zum Kauf einiger Flaschen, deren Inhalt besonders gut mundete.

Die Passage im Rathaus Stralsund

Auf der Rückfahrt nach Sellin querten wir immer wieder die kleine Schmalspurbahn, den rasenden Roland. Sie wurde 1898 gegründet und fuhr damals über 90 km. Heute sind es nur noch 28 km, von Göhren bis Binz.

Am Sonntag, d.03.06., begleitete uns Wilma durch den nördlichen Teil Rügens. Nach dem gemütlichen Frühstück fuhren wir durch das Seebad Binz über Prora nach Sassnitz, wo wir ausgestiegen sind, um bis zum Hafen zu gehen, von wo aus die Fähren Richtung Schweden ablegen. Bei Sonnenschein und stürmischem Wind ging es weiter zum Nationalpark Jasmund mit dem Kreidefelsen, dem Königsstuhl.

Von der Viktoriasicht konnten wir die herrliche Aussicht auf die Kreidefelsen und die Ostsee genießen. Die wärmende Sonne lud uns dort zum längeren Verweilen ein und wir erinnerten uns an das Bild von Caspar David Friedrich mit den Kreidefelsen. Er sagte einmal: „Der Maler soll nicht bloß malen, was er sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht.“

Das Stralsunder Rathaus

Nach dieser geruhsamen Pause ging es wieder weiter über die Schaabe, einem schmalen Landstrich zwischen Jasmund und der Halbinsel Wittow, zum Kap Arkona. Es ist die nördlichste Spitze Rügens, mit seinen beiden Leuchttürmen. Von dort war es nicht weit bis zur kleinen Seemannskirche  vom Fischerdörfchen Vitt, die wir besichtigen konnten.

Der kleine Ort Vitt mit seinen reetgedeckten Häusern ist eigentlich nur noch ein Museumsdorf. Hier wohnen nur noch wenige Leute, die hauptsächlich vom Tourismus und weiniger vom Fischfang leben. Nach dem Genuss von einem Stück Räucherfisch zur Mittagszeit  führte uns der Weg wieder zurück über das Seebad Prora mit seinen 8 baugleichen aneinander gereihten Häuserblocks. Sie wurden zur Zeit des Nationalsozialismus in den Jahren 1935 bis 1939 von der Organisation „Kraft durch Freude“ gebaut und nicht vollendet. Diese zusammen hängende Häuserfront erstreckt  sich über eine Länge von 4,5 km. In den Häusern sollten sich 20 000 Menschen zeitgleich für 2 Wochen im Jahr erholen können. Heute befinden sich in dem „Koloss von Prora“ eine Jugendherberge und ein kleines Museum. Weiter fuhren wir wieder über Binz bis Putbus. Hier beeindruckte uns der „Circus“ der Kulturhauptstadt Rügens. Es ist ein Rundling mit einem Ensemble von 16 klassizistischen weißen Gebäuden, in dessen Mitte ein 19 Meter hoher Obelisk steht. Dieser Teil des Ortes wurde vom Fürsten Malte zu Putbus in Auftrag gegeben. Ebenso das sehr hübsche kleine Theater. Leider steht das Schloss der Fürsten zu Putbus nicht mehr. Es wurde in den Jahren 1962 bis 1964 aus finanziellen und ideologischen Gründen abgerissen. Die Orangerie und der Marstall existieren noch. Nun ging es weiter durch die etwas hügelige Landschaft rund um Putbus wieder zurück zu unserem Ferienort Sellin.

Am Montag, 04.06.12 stand dann die kleine Insel Hiddensee auf unserem Programm. Wir fuhren durch die abwechslungsreiche Landschaft Rügens über die Inselhauptstadt Bergen nach Schaprode. Von hieraus brachte uns die Fähre auf das „Seute Läneken“, wo Gerhard Hauptmann sich zu Hause fühlte. In dem Ort Kloster besuchten wir seine Grabstelle an der Kirche.

Zunächst bestiegen wir aber alle in Vitte  zwei Kutschen, die uns in gemächlichem Tempo durch die Insellandschaft bis nach Kloster brachte. Hier hatten wir dann einen Aufenthalt über die Mittagszeit und konnten eigene Erkundigungen anstellen, bevor es dann am Nachmittag wieder auf die Insel Rügen zurück ging. In Sellin angekommen hatten wir dann noch Freizeit um den Ort zu erkunden und uns auf der wunderschönen Seebrücke aufzuhalten. Es war ein herrlicher Tag!

Der Bismarckhering

Am 5. Tag begann nun unsere Heimfahrt. Wir verabschiedeten uns von der Insel und fuhren über die imposante Rügenbrücke nach Stralsund. Hier nahm uns noch einmal Wilma in Empfang, um mit uns eine Stadtführung in der alten Hansestadt zu unternehmen. Es ist bewundernswert, wie gut alles restauriert worden ist. Besonders das schöne alte Rathaus ist sehr sehenswert. Natürlich haben wir auch den originalen Bismarckhering kosten können und es wurde uns die Geschichte seiner Entstehung nahegebracht.- Die Rezeptur für den frischen entgräteten Ostseehering, der in einem sauren Sud eingelegt wird, erfand die Hausfrau Karoline Wiechmann. Da ihr Mann ein Verehrer Otto von Bismarcks war , schickte er ihm zum Geburtstag und auch zur Reichsgründung 1871 ein Fässchen mit diesen sauer eingelegten Heringen. Seit der Zeit durfte Herr Wiechmann seine Ware  offiziell „Bismarckhering“ nennen.- Wir verabschiedeten uns von Wilma, die uns viel Wissenswertes während unseres Aufenthaltes vermittelt hat und bedankten uns bei ihr mit einem Produkt aus unserer Heimatstadt Bad Oldesloe. Ein Aufenthalt zur Kaffeezeit auf einem großen Erdbeerhof rundete unsere Heimreise ab, bevor wir dann heil, gesund und voll mit vielen Informationen und Eindrücken wieder in Bad Oldesloe ankamen.

         

„Tagesausflug der Oldesloer Landfrauen nach Ohlsdorf am 09.05.2012

Der Ohlsdorfer Friedhof ist ein Stadtteil für sich in der Millionenstadt Hamburg. Eine Riesige Parkanlage von ca. 400 ha. Gegründet und angelegt wurde sie 1877 von Wilhelm Cordes als Landschaftspark. Er war der erste Friedhofsdirektor der Anlage. Es sollte nach seiner Idee nicht nur eine Beisetzungsanlage der Bürger Hamburgs sein, sondern auch ein Erholungsraum für Angehörige der Verstorbenen und sonstigen Besuchern.

Hans Albers Grabmal

Ein Straßennetz von 17 km erschließt die Anlage in der seit der Gründung bis heute ca. 1,5 Mio. Beisetzungen stattgefunden haben.

Viele prominente Bürger Hamburgs sind hier bestattet worden. Wie z.B. Carl Hagenbeck, Albert Ballin, Ida Ehre, Gustav Gründgens, Inge Meysel, Richard Ohnsorg, der Begründer des nach ihm benannten Theaters, oder auch der Schriftsteller Wolfgang Borchert (Draußen vor der Tür…).

Mit einer Führung haben die Oldesloer Landfrauen diesen schönen Park und Ruhepol mit dem Bus erkundet und sind immer wieder angehalten, um die verschiedenen Grabstellen zu besuchen, wie die von Hans Albers, Heinz Erhardt und Hannelore (Loki) Schmidt.  

Es war ein wunderschöner Vormittag, denn die Sonne, die uns auf unserer Besichtigungstour begleitete, schien durch die mit ihren noch zarten jungen Blättern begrünten verschiedenen Baumarten und die großen, schon teilweise erblühten Rhododendronbüsche. Die üppige Knospenpracht ließ erahnen, wie wunderschön die Blüte in kurzer Zeit sein wird.

Der Ohlsdorfer Friedhof ist eine Begräbnisanlage für alle Religionen. Außerdem findet man Urnenhaine für anonyme Beisetzungen, einen Ruheforst, Kolumbarien für oberirdische Urnenbeisetzungen, in die wir zur Besichtigung hinein konnten.

Heinz Erhardt Grabmal

An Kriegsgräberanlagen der beiden Weltkriege, die sehr gut gepflegt werden, sind wir vorbeigefahren. Eine besonders schöne  Anlage ist die der gefallenen englischen Soldaten, die von Gärtnern der britischen Botschaft gepflegt wird.

Loki Schmidt Grabmal

Auch Anlagen zum Gedenken an jüdische Opfer, Gräber von sowjetischen Kriegsgefangenen, Polen und Niederländern, sowie Massengräber der fürchterlichen Bombenangriffe auf Hamburg sind vorhanden. Viele schöne alte Grabmale haben wir gesehen, die jetzt nach und nach gesäubert und renoviert werden. Darunter sind auch Mausoleen, von denen keine Nachfahren mehr da sind. Für diese kann man die Patenschaft für eine Restaurierung übernehmen, was auch ganz oft geschieht. Mit diesen vielen Eindrücken und gespickt mit Informationen, haben wir dann den Friedhof verlassen, um unsere Mittagspause zu genießen.

Am Nachmittag stand noch eine Alsterrundfahrt auf unserem Programm, die wir bei dem schönen Wetter sehr genossen haben. Unter anderen vielen schönen Gebäuden und Gärten, sahen wir vom Schiff aus das „ Kleine Weiße Haus“, es ist das Konsulatsgebäude der USA in Hamburg.

Eine Tasse Kaffee und ein Stück Butterkuchen schlossen den Tagesausflug ab. Mit diesem Ausflug geht auch unser Landfrauenjahr zu Ende. Mit der Hoffnung auf einen schönen Sommer verabschiedeten wir uns voneinander bis wir uns im September zu neuen monatlichen Veranstaltungen wiedersehen.

 

         

„Veranstaltung „Mut zum Hut“ am 18. April 2012“

Nun können wir Oldesloer Landfrauen gut „behütet“ in den Sommer starten. Damit das auch klappt, hatten wir die Modistin und Hutmachermeisterin Frau Dorothea Pries aus Kiel zu uns eingeladen.

Frau Dorothea Pries aus Kiel

Nach der Begrüßung durch Frau Behnk und einer gemeinsamen Kaffeestunde in Rohlfshagen bei Frau Veronika Hasselmann, stellte sie sich vor. Über viele Jahre war Frau Pries selbstständig und hat in der Zeit einige Lehrlinge ausgebildet. Heute hat sie ihr Geschäft bereits an ihre Tochter abgegeben und hat somit Zeit ihre Handwerkskunst in Vereinen wie z.B. bei den Landfrauen zu demonstrieren.
Frau Pries hatte uns eine reichhaltige Auswahl an Hüten mitgebracht, die sie, bevor die Veranstaltung begann, schon dekoriert hatte.

Ebenso konnten wir ihr gesamtes Handwerkszeug, das sie zur Herstellung der Hüte benötigt, begutachten.
Während Frau Pries uns einen interessanten Vortrag über den Beginn und der Bedeutung der Hutmode hielt, demonstrierte sie das Formen von Rohlingen aus Filz, oder Sisal und deren Weiterverarbeitung. Zutaten wie Blüten, Schleifen oder Nadeln dafür hatte sie mitgebracht.

Im Anschluss daran durften die Damen Hüte aller Farben und Formen ansehen und aufprobieren. Dies machte großen Spaß und es kam mitunter auch viel Gelächter über komische Situationen auf.

Mut zum Hut

So wurde es ein fröhlicher Nachmittag und eine ganze Menge von Hüten fand eine neue Besitzerin. Mit dem Spruch „Charme triumphiert über alle Moden, aber ein schöner Hut kann den Charme seiner Trägerin noch beträchtlich erhöhen“, verabschiedete sich Frau Pries von uns und wir wünschten ihr, das sie noch viele solcher Vorführungen dieses schönen alten Handwerks demonstrieren kann.

Mut zum HutMut zum Hut          

„Osterveranstaltung am 27. März 2012“

Zu unserer Osterveranstaltung konnten wir in diesem Jahr einen Floristen (Herr Fiedler von Buxus und Hedera) aus Bad Oldesloe gewinnen. Er sollte uns einige Variationen von Tischschmuck zur Osterdekoration zeigen und vorführen.

Herr Fiedler

Um 14.00 Uhr waren 82 angemeldete Landfrauen und Damen, die sich für unseren Verein mit den verschiedenen monatlichen Veranstaltungsthemen interessieren, in unserem Vereinslokal der „Bahnhofsgaststätte Bern“ in Mollhagen vor Ort.

Unsere 1. Vorsitzende begrüßte alle Damen und Herrn Fiedler, der zunächst dann mit uns allen die Kaffeestunde genossen hat.

Im Anschluss daran stellte er sich vor und zeigte uns, wie man mit einfachen Mitteln schönen österlichen Tischschmuck und sonstige Dekorationen aus Frühlingsblühern und Dekomaterial  zusammenstellt.

Nach seinen Vorführungen konnten die Damen sich einige Tische, die von Herrn Fiedler schon am Abend zuvor dekoriert wurden ansehen. Alles konnte käuflich von ihm erworben werden. Dies wurde von den allermeisten Damen auch genutzt, zur Freude für sich selbst und für ihre Familien zum Osterfest.

Tischschmuck          

„Stintessen am 14.03.2012

Unser Angebot zu einer Abendveranstaltung mit einem saisonalen Essen wurde sehr gut angenommen. In diesem Jahr war es ein Stintessen.
Hierfür hatten sich 54 Damen angemeldet und freuten sich auf ein leckeres Abendessen. Wir trafen uns am 14.März um 18.00 Uhr im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld, wo uns der lecker zubereitete Fisch serviert wurde.

Die Tische im Saal waren sehr schön maritim geschmückt, was allein schon das Auge erfreute. Es gab Stint satt und alle haben kräftig zugelangt. Ein Zeichen dafür, wie gut es den Damen gemundet hat. Nach einem Schnaps zur Verdauung , den uns die Wirtin spendiert hat, freuten wir uns auf den von unserer neuen 1. Vorsitzenden Frau Jutta Behnk angekündigten Film von unserer Jubiläumsfeier. Der Film lief, doch plötzlich ging das Licht aus und wir saßen bei Kerzenlicht im Schummern. Da der Strom eineinhalb Stunden weg war, konnten wir den Film leider nicht mehr sehen, da es sonst zu spät geworden wäre. Unser Wirt aber, Herr Bernd Drews hielt uns bei Laune und holte sein Akkordeon auf dem er dann einige Stimmungslieder spielte, zu denen wir mitgesungen haben. So wurde es doch ein sehr netter Abend und wir konnten vergnügt unseren Heimweg antreten.   Stintessen 2012          

„Spiele- Nachmittag vom 01.03.2012

Unser Spiele- Nachmittag erfreut sich steigender Beliebtheit. In diesem Jahr hatten sich 60 Damen dazu angemeldet.

Ab 14.00 Uhr gab es zunächst Kaffee und ein großes Torten- und Kuchenbuffet, für das Frau Veronika Hasselmann in Schachts Gasthof in Rohlfshagen wieder vortrefflich gesorgt hatte.

Danach wurden rasch die Tische vom Geschirr befreit und die verschiedenen Spiele und Teilnehmerinnen dazu gruppiert. Wie immer ging es eifrig zur Sache. Eigentlich gab es keine Verlierer, denn für jede Teilnehmerin gab es einen schönen Preis zum Aussuchen. Unsere Vorstandsdamen Frau Christel Stoffers und Frau Edith Stuhr hatten gut vorgesorgt. So ging also niemand mit leeren Händen nach Hause.

Es war ein lustiger Nachmittag, den alle Teilnehmerinnen sehr genossen haben.

         

„Jahreshauptversammlung der Oldesloer Landfrauen vom 15.02.2012

Am 15.02.2012 trafen sich die Oldesloer Landfrauen in der Bahnhofsgaststätte Bern  in Mollhagen zur Jahreshauptversammlung. Es standen unter Anderem 4 Wahlen auf der Tagesordnung. Der Hauptwahlgang war der zur neuen 1. Vorsitzenden, denn Frau Magret Radtke, unsere bisherige 1. Vorsitzende hatte ihren Rückzug aus der Vorstandsarbeit angekündigt. Sie ist seit 40 Jahren Mitglied in dem Verein, 20Jahre davon im Vorstand (2 Jahre Beisitzerin, 2 Jahre Kassiererin, 4 Jahre 2. Vorsitzende und 12 Jahre 1. Vorsitzende).

In gewohnter Weise begrüßte Frau Radtke um 14.00 Uhr 107 anwesende Mitglieder (alle wahlberechtigt) und bittet die Versammlung um eine Gedenkminute für unser verstorbenes Mitglied Frau Ingeborg Knorr.

Ehrengaeste

Es folgten der Jahresbericht von der Schriftführerin Frau Christel Stoffers und der Kassenbericht von Frau Traute Donner. Die Kassenprüferinnen Frau Hannelore Steding und Frau Waltraut Mebes bestätigten Frau Donner eine vorbildlich geführte Kasse und  Frau Mebes bat die Versammlung um Entlastung des Vorstandes. Dies erfolgte einstimmig.

Da Frau Steding turnusgemäß ausschied, stellte sich Frau Cordula Peters als zweite Kassenprüferin zur Verfügung.

Nun standen die Wahlen an. Hierzu begrüßte Frau Radtke die KLF Vorsitzende von Stormarn Frau Kristina Wendt. Sie sollte die Wahlen leiten. Fristgerecht waren bei ihr 2 Vorschläge zur 1. Vorsitzenden eingegangen. Frau Jutta Behnk, die bisherige 2. Vorsitzende und Frau Ilse Spiering, Beisitzerin. Nachdem sich beide  vorgestellt hatten, verzichtete Frau Spiering auf den 1.Vorsitz.

Frau Behnk wurde mit 87 ja Stimmen, 2 ungültigen, 7 nein und 11 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an.
Frau Spiering war auch zur 2. Vorsitzenden vorgeschlagen worden und stellte sich dafür zur Verfügung. Sie wurde mit 102 ja Stimmen und 5 ungültigen gewählt und nahm die Wahl an.

Der neu gewählte Vorstand!

Die Kassenwartin Frau Traute Donner stellte sich wieder zur Verfügung und wurde von der Versammlung mit 99 ja und 8 nein Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Auch sie nahm die Wahl an.

Überreichung der Urkunde

Zur Wahl einer neuen Beisitzerin waren 2 Vorschläge eingegangen: Frau Heike Tjarks aus Sühlen und Frau Ingrid Hildebrandt aus Eichede. Beide stellten sich vor und auch zur Verfügung. Frau Hildebrandt erhielt 47 Stimmen und Frau Tjarks 55 Stimmen bei 5 Enthaltungen von der Versammlung. Frau Tjarks nahm die Wahl an und freute sich auf die Vorstandsarbeit.

Da unter Punkt Verschiedenes nichts anfiel, konnte Frau Radtke die Versammlung um 15.00 Uhr schließen, bedankte sich bei Frau Wendt für den reibungslosen Ablauf der Wahlen und übergab ihr Amt mit Glückwünschen an die neue 1. Vorsitzende und den frisch gewählten Vorstand. Es wurden Blumen übereicht und Fotos gemacht.

Nun ging es zum gemütlichen Teil des Nachmittags über. Frau Kristina Wendt verlas eine Urkunde des Schleswig- Holsteinischen LandFrauenVereins und überreichte Frau Frau Radtke eine silberne Biene mit den Landesfarben Schleswig Holsteins. Frau  Behnk begrüßte dann die hereingebetenen geladenen Ehrengäste, die Weggefährtinnen von Frau Radtke. Von den Kreislandfrauen die Ehrenvorsitzenden Frau Brigitte Hinselmann und Frau Anke Stoffers. Von den Ortsvereinen Reinfeld die 1. Vorsitzende Frau Gerda Salome und die Ehrenvorsitzende Frau Irma Hoppenstedt, von Bargteheide die 1. Vorsitzende Frau Kirsten Steinmatz, von Tangstedt die 2. Vorsitzende Frau Ingrid Hagemann und vom Ortsverein Südstormarn die frisch verabschiedete 1. Vorsitzende Frau Helga Eggers.

Sie alle begrüßten Frau Radtke, jede mit einer Rose und mit einem gemeinsamen Präsent.

Eine gemeinsame Kaffeestunde mit Klönschnack war jetzt von allen Anwesenden redlich verdient. Familie Bern hatte wieder vortrefflich dafür gesorgt!    

Neue erste Vorsitzende und alte erste Vorsitzende!

Kurz vor Ende der Kaffeestunde  hielt Frau Radtke eine kleine Rede und wünschte Frau Behnk und dem neuen Vorstand viel Glück bei allen Vorhaben.

Das Huhn

Hierfür überreichte sie jedem Vorstandsmitglied eine kleine bestickte Tasche mit dem jeweiligen Namen drauf, in den sie symbolisch ihre guten Wünsche hinein packte.

Im Anschluss daran hatten die Vorstandsdamen noch einige Überraschungen für Frau Radtke parat: Mit dem Erklingen des Liedes „ Ich wollt ich wär ein Huhn…..“ erschien Ilse Spiering mit dem von Frau Radtke selbstgebasteltem Huhn des Oldesloer Vereins für die Landesgartenschau in Norderstedt auf dem Saal. Die Überraschung war perfekt, denn Frau Radtke hätte es gerne für sich selber zurück ersteigert. Nur leider hatte sie am Tag der Versteigerung keine Zeit.

Also erklärten Frau Behnk und Frau Spiering sich bereit die Aufgabe zu übernehmen.

Frau Radtke hatte den Damen aber ein finanzielles Limit gesetzt, das aber durch die humorvollen Umschreibungen Carlo von Thiedemanns schnell gesprengt wurde. Da die Damen aber wussten, dass Frau Radtke ihren Posten als 1. Vorsitzende abgeben wollte, ersteigerten sie es als Abschiedsgeschenk für Frau Radtke vom Verein. Leider musste es nun sehr lange geheim gehalten werden, was gar nicht so einfach war. Nun war die Überraschung und Freude darüber aber doppelt so groß. Zusätzlich bekam Frau Radtke eine kleine Bildersammlung über ihr Wirken im Verein übereicht.

Als Schlusspunkt erhielt sie aus den Händen von Frau Behnk eine Urkunde überreicht, die sie zur Ehrenvorsitzenden des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung ernannte, in der Hoffnung, dass Frau Radtke den Verein auch weiterhin wohlwollend begleitet.- Viele nette Gespräche rundeten den Nachmittag ab.-

Der neue Vorstand!

 

         

„Die Welt der Farben…..“

Die Oldesloer Landfrauen trafen sich am 12. Januar diesen Jahres in Rohlfshagen in Schachts Gasthof. Es war ein ganz grauer und stürmischer Tag. Die Sonne ließ sich überhaupt nicht blicken und deshalb freuten sich alle auf einen schönen Nachmittag.

Frau Michaelis vom LandFrauenVerband Schleswig- Holstein war bei uns zu Gast. Sie brachte das Thema „Die Welt der Farben- ohne sie wäre alles grau“ mit.

Gerade das Richtige, um so einen trüben Tag zu erhellen. Nach einer gemütlichen Kaffeepause stellte sie sich vor und begann mit ihrem Lichtbildervortrag.

Es begann mit 12 Farbfeldern:
Blau- Gelb- Rot, sind die Grundfarben. Violett- Orange- Grün die Mischfarben.

Farbenvortrag Frau Michaelis

Jeweils die Farben Violett und Gelb, Grün und Rot, und Blau und Orange nennt man die Komplementärfarben, sie liegen sich im Farbkreis gegenüber. Das war schon einmal sehr bunt.

Erstaunt über die Aussage waren die Damen, als sie hörten, dass das menschliche Auge 30.000 Farbvarianten erkennen kann, darunter sind 1026 Pastellfarbtöne. -Kaum vorstellbar!-

Immer wieder lockte Frau Michaelis die Damen aus der Reserve und beteiligte alle mit Fragen, wie z.B.: Welche Lebewesen in der Natur sind sehr farbig ausgestattet? Vögel, Insekten und Fische, die oft in schillernden Farben daher kommen.
Auch die Fragen, wofür steht die Farbe Rot? (Liebe, Wut, Hitze, Wärme, Verbote, Warnung oder auch Alarm) Im Besonderen aber für die oberste Instanz (die Roben der Richter des Bundesverfassungsgerichtes) und die Macht.
Blau steht für Kälte, Stille, Ruhe, Ferne und Weite.
Gelb ist bezeichnend für Optimismus, Lebensfreude, das Licht, Reife, aber auch für Neid und Missgunst.
Grün ist die Farbe für das Leben, die Natur, Unreife, Zuversicht und den Frühling.
Außerdem stellt sie die heilige Farbe des Islam dar.
Orange steht für fruchtig und erfrischend, Energie, als Sicherheits- und Signalfarbe.
Violett ist die Farbe der Frauenbewegung und der Kirche. Sie steht für extravagant und dekadent. Außerdem für die Gleichberechtigung der Geschlechter.
Auch die Uniformfarben der verschiedenen Staaten wie z.B. Englisch- Rot, Russisch- Grün oder Preußisch- Blau, kamen zur Sprache. Oder wie wirkt sich die Farbgestaltung auf Bildern bei beginnender  Erblindung des Malers aus.

Die 7 Spektralfarben- Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau, Indigoblau und Violett- bilden den Regenbogen. Sie entstehen, wenn das weiße Licht der Sonne sich in den Tautropfen oder der noch feuchten Luft nach einem Gewitter bricht.

Mit dem Regenbogen, von dem man niemals den Anfang oder das Ende erreichen kann, beendete Frau Michaelis ihren sehr lebendigen Vortrag. Der begeisterte Applaus der Landfrauen kam aus vollen Herzen.

Blumenübergabe Frau Radtke an Frau Michaelis

Ein bunter Blumenstrauß, den unsere 1. Vorsitzende Frau Magret Radtke ihr als Dankeschön überreichte, konnte dies nur unterstreichen.

         

Weihnachtsfeier der Oldesloer Landfrauen vom 06.12.2011

In diesem Jahr hatten wir zu unserer Weihnachtsfeier offenes Wetter ohne Schnee. So konnten alle angemeldeten Damen ohne winterliche Hindernisse auf den Straßen in die Bahnhofsgaststätte von Frau Anke Bern in Mollhagen kommen.

Hier erwartete uns nach der Begrüßung durch Frau Magret Radtke wieder ein sehr leckeres Torten- und Kuchenbüfett, welches Simona Bern für uns gezaubert hatte. Sehr, sehr lecker! Tortenbuefett Wir hatten einen Gast, der uns auf der Hammondorgel instrumental zu unseren Gesängen begleiten sollte. So erklangen die bekannten deutschen Weihnachtslieder doch insgesamt etwas voller.

Zwischen den einzelnen Liedern wurden kleine Gedichte und Geschichten von verschiedenen Mitgliedern unseres Vereins vorgetragen. So kam eine sehr schöne vorweihnachtliche Stimmung in dem wunderschön geschmückten Saal auf. Alle Damen bestätigten dem Vorstand, dass so eine selbst gestaltete Weihnachtsfeier mit eigenen Aktivitäten viel schöner sei, als wenn alles vorgespielt wird. Es ist für uns ein Zeichen dafür, dies weiterhin so zu handhaben.

Weihnachtsfeier 2011Weihnachtsfeier 2011

So ging ein schöner adventlicher Nachmittag für uns zu Ende und wir verabschiedeten uns mit gegenseitigen guten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und das kommende Neue Jahr und freuen uns auf neue schöne interessante Veranstaltungen.

         

Unsere Fahrt zum Adventsmarkt nach Dobersdorf

Da im vorigen Jahr unser Angebot eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt sehr gut angenommen wurde, stand in diesem Jahr wieder eine solche in der Adventszeit in unserem Programm. Es sollte am 02.12.11 nach Dobersdorf gehen.
Es ist ein großer Gutsbetrieb, mit einem sehr schönen Herrenhaus und großen Nebengebäuden, in denen die Aussteller  ihre Verkaufsstände aufgebaut hatten. Alles war sehr schön weihnachtlich geschmückt, egal ob draußen oder in den Gebäuden. Leider fehlte in diesem Jahr der Schnee, der sicher für noch mehr vorweihnachtliche Stimmung gesorgt hätte.

Adventsmarkt 2011Adventsmarkt 2011

Bevor wir aber alles genau ansehen konnten, wurden wir im Cafe´ vom hiesigen Landfrauenverein mit leckeren Torten und Kaffee und Kuchen bestens versorgt! Danach konnte jede der Damen je nach Herzenslust und Laune durch die Gebäude schlendern und sich die angebotenen Waren anschauen oder auch erwerben. Viele schöne Dinge wanderten über die Ladentische, die sicher als Präsente unter dem Tannenbaum liegen werden.

Mit gut gefüllten Einkaufstüten ging es wieder heimwärts mit der Vorfreude auf die noch anstehende Adventsfeier in unserem Verein!

         

Unsere Mittagsveranstaltung (Fischessen und Vortrag) vom 09.11.2011

Nachdem wir in den Vorjahren schon einmal Spargel, Kartoffeln und Kohl in unserem Programm hatten, kam der Vorschlag aus den eigenen Reihen, doch einmal etwas mit Fisch zu machen. Wir haben das Thema gern aufgegriffen und Frau Bern erklärte sich bereit, zu kochen und Ilse Spiering erklärte sich bereit  einen Vortrag über Fisch auszuarbeiten und zu halten.
Es waren 86 Damen anwesend, um sich verwöhnen zu lassen.

Die Tische auf dem Saal in der Bahnhofsgaststätte in Mollhagen waren sehr schön maritim geschmückt. Das war schon einmal eine Augenweide. Nachdem Fischvortrag von Frau Spiering gab es zunächst einen kleinen Aperitif, um den Magen anzuregen und die Zunge zu lockern, denn die Damen sollten, bevor es das Essen gab ein Lied singen: das alte Kinderlied „In einen Harung jung und stramm…..“. Ilse Spiering am PultTischdeko

Das von den Damen Bern gezauberte leckere Fischbüfett bestand aus: Lachs auf Spinat mit Salzkartoffeln, gebratenes Seelachsfilet, Matjes mit verschiedenen Soßen, frischem und sauer eingelegtem Brathering mit Bratkartoffeln, zwei großen Platten mit diversen Räucherfischvariationen mit Brot und Butter, frische grüne Salate und Kartoffelsalat. Als Nachspeise dann Schokoladenpudding mit Vanillesoße und Baiser- Himbeer- Sahne- Speise.

Für die Damen, die keinen Fisch essen und trotzdem mit dabei sein wollten, hatte Frau Bern Fleisch vorbereitet. So war für jeden etwas dabei, und es mundete uns allen vortrefflich! Wir sind gespannt, was für das kommende Jahr vorgeschlagen wird. FischbuffetFischbuffet          

Erntedank 2011

Zu unserem Erntedanknachmittag haben wir Oldesloer Landfrauen uns in diesem Jahr am 04.10.11 in der Rohlfshagener Kupfermühle getroffen. Es hatten sich 100 Frauen angemeldet und punkt 14.00 Uhr war der Saal gefüllt. Erntedankfest 2011Erntedankfest 2011

Die Bühne hatten wir Landfrauen mit Blumen und den Früchten des Feldes und der Gärten sehr schön ausgeschmückt. Frau Radtke, unsere 1. Vorsitzende, begrüßte alle Damen mit einem herbstlichen Gedicht und übergab dann das Wort an Frau Pastorin Rinke aus Rethwischdorf. Sie hat für uns alle einen kleinen Erntedankgottesdienst mit musikalischer Begleitung auf dem Flügel, abgehalten.

Es war mal etwas ganz Anderes, zu einem Erntedankgottesdienst nicht in der Kirche zu sein. Da aber der Saal schön geschmückt war, hatte es doch eine sehr schöne Atmosphäre und uns allen doch sehr gut gefallen!

Anschließend fand dann ein gemeinsames Kaffeetrinken in gemütlicher Runde statt. Danach hielt Frau Radtke noch einen kleinen Bericht über das vergangene Erntejahr. Natürlich mit der Hoffnung, dass der Wettergott es im nächsten Jahr zur Ernte besser mit uns meinen möge!          

Tagesausflug nach Bremerhaven

Nach der Sommerpause trafen wir Oldesloer Landfrauen uns das erste mal wieder zu unserem Tagesausflug. Es sollte nach Bremerhaven gehen. Der Bus war nach wenigen Tagen ausgebucht, so groß war das Interesse daran. Wie vereinbart, ging es am 27.09.11 pünktlich um 6.30 Uhr bei zunächst dunstiger Witterung los. Der Bus fuhr mit uns um Hamburg herum bis nach Glückstadt/ Wischhafen, von wo aus wir dann mit der Fähre auf die andere Seite der Elbe übergesetzt sind. Dort wurde eine kleine Pause eingelegt, damit jede der Damen ihr mitgebrachtes „Hasenbrot“ bei einer Tasse Kaffee verzehren konnte. Inzwischen hatte die Sonne den Nebel vertrieben und unsere Fahrt ging weiter. Um 10.30 Uhr kamen wir in Bremerhaven vor dem Auswanderermuseum an.

Register der 7 Millionen

Hier bekamen wir einige Erläuterungen zur Geschichte und wurden dann in zwei Gruppen durch die einzelnen Räume geführt ( Wartehalle, an der Kaje vor den Schiffen, die Galerie der 7 Millionen, die Überfahrt in den einzelnen Klassen, in New York angekommen auf Ellis Island, in denen eindrucksvoll die Abläufe der einzelnen Auswandererschicksale nachempfunden  werden konnte. Dazu bekam jede der Damen einen kleinen Ausweis mit dem Namen eines Auswanderers und konnte dann anhand einer Chipkarte die Geschichte dieser Person bis zu seinem Zielort in dem so genannten „gelobten Land Amerika“ nach verfolgen. Ob und wann sie dort ankam und ob noch Nachkommen davon existieren.

Den Menschen, insgesamt sind es seit 1830 bis heute 7 Millionen, die in Europa oder auch speziell hier in Deutschland keine Zukunft für sich sahen, wurde sehr verheißungsvoll die „Neue Welt“ jenseits des Atlantiks angepriesen. Das aber die Überfahrt dorthin  besonders der Passagiere der 2. und 3. Klasse meistens nicht sehr rosig aussah, wurde ihnen nicht vermittelt. Die Unterbringung unter Deck war oft menschenunwürdig, was uns anhand der nachgestellten Szenen in den einzelnen Kajüten wirkungsvoll gezeigt wurde. Wer sich die erste Klasse leisten konnte, dem erging es sehr viel besser.

Im Raum der Nachfahren konnte wer wollte und der von ausgewanderten Verwandten wusste, Nachforschungen per Computer über diese Personen anstellen. Einige der Damen sind fündig geworden. Es war ein sehr interessanter Rundgang durch die Auswanderergeschichte! Anschließend gab es im hauseigenen Restaurant ein sehr leckeres Mittagessen.

Unterbringung in der dritten KlasseHafenrundfahrt

Nach der Mittagspause ging es dann direkt zum Schiffsanleger, denn wir sollten ja noch eine Hafenrundfahrt haben.

Der Schiffseigner erklärte uns während der Fahrt die einzelnen Objekte. So groß hatten wir uns den Hafen nicht vorgestellt. Wieder an Land gab es Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt und mit vielen interessanten Eindrücken versehen, traten wir um 17.30 Uhr unsere Heimfahrt an. Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder heil aber auch müde von dem langen informationsreichen Tag in Bad Oldesloe.          

Unsere Reise nach Wien vom 15.09.11- 21.09. 2011

Nach vielen Wochen schlechten Wetters mit großen Niederschlägen freuten wir  Landfrauen uns auf einen schönen Urlaub in Österreichs Bundeshauptstadt Wien.
Herr Pöhlsen, unser Busfahrer, war pünktlich in Bad Oldesloe am ZOB und nach dem Verladen der vielen Koffer, denn die Reise war mit 42 Damen ausgebucht, ging unsere Reise um 8.00Uhr los.

Nach einer Stauumfahrung landeten wir schließlich auf der A7 und fuhren gen Süden. Alles klappte gut, die Sonne begleitete uns auf der Fahrt und nach einigen Pausen kamen wir in Freystadt, unserem ersten Übernachtungsort, am Spätnachmittag an. Es ist eine sehr hübsche und saubere Kleinstadt mit einer großen Basilika, die sofort ins Auge fiel als wir in den Ort hinein kamen. Basilika in Freystadt

Leider blieb keine Zeit um sie zu besichtigen. Ein Foto, das im morgendlichen Sonnenlicht des nächsten Tages entstand, nahmen wir zur Erinnerung mit, denn nach dem Frühstück ging unsere Fahrt weiter über Passau. Hier hatten wir einen sehr schönen Aufenthalt zur Mittagszeit, in der jeder seinen eigenen Interessen nachgehen konnte. Weiterging es am Nachmittag Richtung Wien zu unserem Hotel in Eichgraben. Nach der Zimmerverteilung und erster Eingewöhnungsphase gab es Abendessen.

Für den 3. Tag war schon gleich eine Stadtrundfahrt mit Führung geplant. Nach dem Frühstück ging es los und in Wien stieg dann unsere angekündigte Reiseleitung zu uns in den Bus.- Eine Dame- Leider ist mir ihr Name entfallen, zeigte uns zunächst vom Bus aus alle historischen Gebäude und Sehenswürdigkeiten, wie den Stephans Dom, die Hofburg, Burgtheater, vorbei am Stadtpark, in dem sonst das Johann Strauß Denkmal steht (der Bursche war gerade zur Reinigung und Überholung), an der Staatsoper vorbei zum Albertina Platz.

Hier stiegen wir aus und machten noch einen informativen Rundgang mit ihr bis zur Hofburg. Wir hatten das Glück die Lipizzaner Pferde zu sehen, die gerade mit ihren Reitern von der Trainingstunde zurück in die Stallungen geführt wurden. Weiter ging es dann am Burggarten vorbei bis zum Albertinaplatz (es ist ein kunsthistorisches Museum im Erzherzog Albert Palais) mit dem gegenüberliegenden Holocaustdenkmal. Hier verließ uns die Gästeführerin und wir hatten noch etwas Zeit um eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir uns wieder am Bus trafen, um zum Schloss Schönbrunn zu fahren. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir dort an. Herr Pöhlsen kaufte die Eintrittskarten für alle und dann hatten wir eine Führung durch das imposante  Schloss Maria Theresias. LipizzanerGruppenfoto Landfrauen vor Schönbrunn Im Anschluss daran war noch genügend Zeit um im Schlosspark bei einem Spaziergang frische Luft zu schnappen und eine kleine Verschnaufpause auf der Parkbank einzulegen. In aller Ruhe schlenderten wir zum Bus zurück und dann ging es zum „Heurigen“, worauf wir uns schon gefreut hatten. Es war ein typisches Restaurant im Heurigenviertel, indem wir zum Abendessen angemeldet waren.

Alles war sehr lecker und der Wein mundete uns. Ein älterer Herr begleitete uns während des Essens mit Akkordeonmusik und Gesang. Nach vom Weingenuss gelöster Zunge sangen wir natürlich mit. Auch auf der späteren Rückfahrt zum Hotel ging es dementsprechend lustig zu.

Nachdem wir ausgeschlafen und gut gefrühstückt hatten fuhren wir am 4.Tag nach Eisenstadt um dort das Schloss Esterházy zu besichtigen. Dort hatten wir eine Führung durch die Prunkräume des Schlosses. Leider konnten wir in den berühmten „Haydnsaal“ nicht hinein, weil zu dem Zeitpunkt ein Konzert der Wiener Sängerknaben gegeben wurde. Im Hintergrund bekam man etwas davon mit. Als Ersatz, weil wir nicht in den Saal hinein konnten, durften wir alle auf den großen Balkon des Schlosses und hatten von dort aus einen wunderschönen Ausblick bei herrlichem Sonnenschein über den Ort. Am Nachmittag stand eine Schifffahrt auf dem Neusiedler See an. Also ging die Fahrt weiter durch das schöne Burgenland nach Mörbisch. Hier bestiegen wir das Schiff um eine Fahrt auf dem See zu machen. Bei dem sonnigen Wetter konnten wir alle auf dem Oberdeck sitzen und die Fahrt genießen. Unter Deck gab es für alle Kaffee und Kuchen. Der Kapitän informierte uns über alle wichtigen Detailes und die Geschichte des Sees. Er ist zum UNESCO- Weltkulturerbe ernannt worden. Bevor wir wieder in Mörbisch anlandeten, kamen wir an der Seebühne vorbei, worauf genau wie bei uns in Eutin in jedem Jahr Theateraufführungen stattfinden. In aller Ruhe ging es zurück zum Hotel. Während der Fahrt konnten wir die schöne Landschaft genießen. Im Hotel angekommen, war noch genügend Zeit vor dem Abendessen um sich auszuruhen oder in die schöne Schwimmhalle zu gehen und einige Runden im Wasser zu drehen. In der Hotelbar klang dann der Abend für alle aus.

Ruhestätte Kaiser Franz und Sissy und Sohn RudolphTafelsilber Hofburg Wien

Am Montag, 19.09.11 hatten wir einen Tag zur freien Verfügung. Ein Bus aus Wien war von unserem Busunternehmen gechartert worden um uns nach Wien zu bringen.
Da wir uns Stadtpläne gekauft hatten, war es für uns ein leichtes je nach Interessenlage Wien noch einmal zu Fuß zu erkunden. So standen zum Beispiel  der Stephansdom, die Kaisergruft in der seit 1633 bis heute 138 Habsburger bestattet wurden und die Hofburg auf unserem Wunschzettel. Die Hofburg, eigentlich ein Stadtteil für sich, lohnte sich besonders anzuschauen. Die Sissyausstellung, die Räumlichkeiten der Kaiserlichen Familie und die Porzellanausstellung mit dem Tafelsilber oder besser gesagt - Gold, waren imposant.

Nach diesem Augenschmaus, hatten wir uns einen Gaumenschmaus verdient. Alle wollten natürlich ein echtes Wiener Schnitzel essen. Das hat auch geklappt und nach dieser Pause gönnten wir uns eine Fiakerfahrt im Konvoi zurück zum Busparkplatz, wo unser Bus alle Damen wieder eingesammelt hat. Das war für uns ein besonderes Vergnügen, von dem wir sicher noch lange zehren werden. Fiakerfahrt Wien

Unsere Heimreise begann am 6. Tag. Es hieß Koffer verladen und ein kleines Gepäck für die Zwischenübernachtung bereithalten. Leider hatte eine Dame versehentlich ihren großen Koffer im Hotel stehen lassen, der aber dann freundlicher Weise per Post nachgeschickt wurde. Das Handgepäck war ja dabei, so war alles gar nicht so schlimm. Die Fahrt führte uns entlang der Donau zum Benediktiner Stift Melk, das oberhalb der Donau auf einem Felsen 1089 bezugsfertig wurde. Es ist das Wahrzeichen der Wachau und gilt als UNESCO Weltkulturerbe. Hier findet man die älteste Schule Österreichs, das Stiftsgymnasium, wo bis heute unterrichtet wird. Mit einer sehr netten Führung durchliefen wir den 4 seitigen Prälatenhof, wo an den Giebeln die vier Kardinaltugenden in Fresken dargestellt sind (Gerechtigkeit, Tapferkeit, Weisheit und Mäßigung). Weiterging es in das Barockgebäude hinein, durch die Museumsräume mit seinen verschiedenen Themen. In die Kaiserräume durften wir nicht hinein. Die Bücherei mit ihren 100 000 Bänden war imposant. Auch der riesige Marmorsaal beeindruckte uns. Als Schlusslicht kam dann der Gang durch die mit wunderschönen Fresken ausgemalte Kirche. Vor dem Gang in die Kirche konnten wir einen Blick über das Donautal erhaschen. Leider war es schon sehr kühl aber nach unserer Besichtigung waren wir ja zum Mittagessen im Klosterrestaurant angemeldet, wo wir uns bei einer heißen Suppe oder anderen Köstlichkeiten wieder aufwärmen konnten. Unsere Reise ging danach weiter nach Freystadt zu dem netten kleinen Familiengeführten Hotel, wo wir wieder sehr freundlich aufgenommen wurden und verbrachten dort unseren letzten gemeinsamen Abend in geselliger Runde.

Der 7. Tag brachte nun unsere endgültige Heimreise. Alles verlief ruhig und wir hingen noch in Gedanken den vielen Erlebnissen nach. Herr Pöhlsen brachte uns in seiner umsichtigen und besonnenen Fahrweise heil und gesund wieder nach Bad Oldesloe. Wir bedankten uns bei ihm und unserer Christel Stoffers, die alles wieder sehr gut gelenkt hat und freuen uns auf einen schönen Bildernachmittag bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde!

         

Unsere Reise ins „Sagenhafte Weserbergland“

Für diese Reise hatten sich 25 Landfrauen angemeldet und alle standen pünktlich um 8.00 Uhr am Donnerstag, den 12.05.2011 am ZOB in Bad Oldesloe und freuten sich auf einige interessante Urlaubstage. Herr Pöhlsen, unser beliebtester Busfahrer, hatte ruckzuck unsere Koffer verladen und die Reise konnte losgehen.

Da wir mit dem Hotel abgemacht hatten, erst gegen 17.00 Uhr in Oberweser- Oedelsheim zu sein, konnten wir uns genügend Zeit lassen und die Stadt Hameln an der Weser , die eigentlich erst am 4. Tag auf unserem Programm stand, auf unserer Hintour schon zu besuchen. Wir waren um 11.15 Uhr in Hameln und trafen am Bürgergarten nahe der Altstadt um 11.30 Uhr unsere Gästeführerin. Nun hatten wir eineinhalb Stunden Zeit um mit ihr die Stadt zu erkunden. Hameln war von 1426 bis 1572 Mitglied der Hanse und unter der Herrschaft der Welfen eine Festungsstadt.

Einige Teile der Festungsmauern und 2 Stadttore sind noch vorhanden. Es ging durch die Altstadt mit seinen hübschen gut erhaltenen Giebelhäusern im Baustil der Weser- Renainessance. Hier sind nur einige der bekanntesten zu nennen, wie: das Leisthaus mit der Lukrezia im Giebelerker, das Stiftsherrenhaus mit seinen schönen Fachwerkmustern, es ist eines der wenigen Häuser, an dem das Fachwerk nicht an der Giebelseite sondern an der Traufseite zu sehen ist.   Hameln

Außerdem das Rattenfängerhaus, das Dempterhaus mit der so genannten „Utlucht“ und dem darüber befindlichem Fachwerk und dem Bürgerhus mit Adam und Eva an den Hausecken. Das große Hochzeitshaus mit seinem Glockenspiel und dem Rattenfängerumlauf im Giebel, steht neben der St. Nicolaikirche. Hier spielen 80 Hamelner Bürger in historischen Kostümen im Sommer die Sage vom Rattenfänger nach. Ein weiteres musikalisches Highlight im Sommer ist die Aufführung des Musicals „Rats“ im Bürgergarten. Damit wir einmal einen Blick in eines der schönen Fachwerkhäuser tun konnten, ging unsere Gästeführerin mit uns in die Gaststätte „Pfannkuchen“. Hier konnten wir sehen, wie liebevoll dieses Haus restauriert wurde und für die Nachwelt erhalten wird. Nach dieser interessanten Führung hatten wir noch bis 16.30 Uhr Zeit genug um noch einmal selbst die Stadt zu erkunden. Weiter ging es dann in unseren Aufenthaltsort Oberweser- Oedelsheim. Der Kronenhof, unser Urlaubsdomizil, ist ein „märchenhaftes Hotel“. Dort sind alle Zimmer mit den Titeln der Märchen von den Brüdern Grimm bezeichnet. Leider war das Hotel zu dem Zeitpunkt etwas im Umbau begriffen, was unseren Aufenthalt dort aber nicht unbedingt beeinträchtigt hat. Wir wurden zu jeder Zeit zuvorkommend bewirtet! Mit einem leckeren Abendessen und gemütlichem Beisammensein klang der Abend aus.

2. Tag: Heute sollte es zum Schloss Fürstenberg in die Porzellanmanufaktur und nach Höxter gehen.

Unser Gästeführer Freddy war nachdem wir ein sehr gutes und reichhaltiges Frühstück eingenommen hatten, pünktlich um 9.30 Uhr bei uns im Bus und die Fahrt konnte losgehen. Die Sonne begleitete uns auf unserer Fahrt durch das Weserbergland. Bevor wir zum Schloss Fürstenberg kamen, hatten wir einen kleinen Aufenthalt am Schloss Corvey .

Schloss corvey  

Es beinhaltet ein Benediktinerkloster, mit einer sehr großen Bibliothek. Hier arbeitete von 1860 bis zu seinem Tod 1874 der Dichter unseres Deutschlandliedes Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar. Leider sind wir nicht hineingegangen, weil unsere Zeit dafür nicht ausreichte. Eine Besonderheit findet man am Eingangsportal zur Schlossanlage: Die steinernen Wächter zeigen dem Besucher beim Eintritt eine grimmige Mimik und beim Verlassen ein freundliches Gesicht. - Die ankommenden Gäste waren also nicht immer willkommen.

Weiter ging es durch eine wunderschöne Blutbuchenallee zum Schloss Fürstenberg mit seiner Porzellanmanufaktur . Hier konnten wir uns zuerst einmal einen Film ansehen, der uns die Herstellung des Porzellans vermittelte. Danach standen uns alle Ausstellungsräume, in denen die verschiedenen Muster und Dekore der Fürstenberger Manufaktur zu besichtigen sind, offen. Es ging über mehrere Stockwerke. Voll von diesen schönen Eindrücken konnte wer Interesse hatte, im Werksverkauf Porzellan erstehen. Einige Mokkatassen und andere schöne Dinge wanderten über den Ladentisch.   Schloss Fürstenberg        

Wer vom Schloss aus dem Fenster schaute, hatte einen schönen Ausblick auf das Wesertal. Weiter ging unsere Fahrt nach Höxter. Hier wanderte Freddy mit uns durch die schöne Altstadt mit ihren schönen Fachwerkfassaden der Weserrenaissance. Unter anderem sahen wir das Haus der Familie Litto. Maria Litto ist bekannt als Tänzerin und Choreografin des früheren Fernsehballetts. Nach dem Rundgang hatten wir noch ein wenig Freizeit und fuhren danach wieder zurück zum Hotel um dort auf der Terrasse einen schönen Kaffeenachmittag mit leckeren Torten zu verleben. Nach dem Abendessen wurde in gemütlicher Runde mit verschiedenen Kartenspielen oder „Mensch ärgere dich nicht“ gezockt.

3. Tag: Unser Bus fuhr um 9.30 Uhr. Es ging nach Duderstadt . Hier konnten wir auf eigene Faust die Stadt erkunden. Die Fußgängerzone ist bestückt mit wunderschönen gut erhaltenen und gepflegten Fachwerkhäusern, in denen sich nette kleine Läden befinden. Hier konnten wir wieder nach Lust und Laune stöbern, oder wer Hunger verspürte in einem der kleinen Straßenlokale eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Die Kirche war offen und wer wollte, konnte hinein, um sie zu besichtigen. Nachmittags ging es weiter zum Heinz Sielmann Natur- Erlebniszentrum nach Gut Herbigshagen . Es war ein sehr sonniger Nachmittag und vielen waren die hügeligen Wege durch die Anlage zu beschwerlich zu gehen. Obwohl es dort sehr interessant war, suchten wir doch lieber schattige Plätze auf, um uns auszuruhen. Alle waren wieder pünktlich am Bus und die Fahrt endete am Hotel, wo jeder bis zum Abendessen die Freizeit auf seine Weise verbringen konnte. Nach dem leckeren Abendessen wurden wieder die mitgebrachten Spiele heraus geholt und in fröhlicher Runde klang der Abend aus.

4. Tag: Es war Sonntag, der 15.05.2011 und unsere Fahrt führte uns heute nach Bad Pyrmont, einem der bekanntesten Kurorte Deutschlands . Diesen Tag hatten wir zur freien Verfügung und konnten somit die Stadt auf eigene Faust erkunden. Es war ein verkaufsoffener Sonntag und gleichzeitig auch Markttag. Die Hauptallee war bestückt mit vielen verschiedenen Ständen. An den meisten wurden Getränke und Essbares angeboten, aber es gab auch Buden mit Gebrauchsgegenständen. Leider öffneten die Läden erst ab 13.00 Uhr. Somit konnten wir in aller Ruhe den wunderschönen Schlosspark und die Trinkhalle mit den verschiedenen Quellwassern, die man probieren konnte, aufsuchen und besichtigen.

       

Nachmittags ging es wieder zurück zum Hotel, wo schon der Hotelier auf uns wartete um mit uns eine märchenhafte Fahrt im offenen Wagen durch die wunderschöne Umgebung von Oedelsheim zu machen. Die wunderschöne Aussicht inspirierte uns zu lustigen Gesängen. Wieder im Ort angekommen hielt unsere Trecker- Bahn beim heimischen Museum an. Es ist ein altes Fachwerkhaus, das sehr schön nach altem Vorbild restauriert wurde.

Viele alte Gegenstände, die früher im Haushalt und auf den Höfen gebraucht wurden konnten besichtigt werden. Ein Gästebuch lag dort aus, in das wir einige Zeilen hineingeschrieben haben. In einem Gemeinschaftsraum bekamen wir Kaffee und Kuchen und wer Appetit darauf hatte, bekam auch eine Grillwurst. Von dort sind wir dann zu Fuß durch den hübschen kleinen Ort Oedelsheim, der direkt an der Weser liegt, zu unserem Hotel zurück geschlendert.

Die Wirtsleute hatten uns zum Abendessen ein „märchenhaftes Menue“ angekündigt. Darauf freuten sich alle besonders.- Es war wirklich „märchenhaft “!

Jeder Tisch war nach einem anderen Märchen der Brüder Grimm mit seinen Motiven dekoriert und eingedeckt, wie z.B. „Hans im Glück, Aschenputtel, der Froschkönig, Dornröschen, Schneeweischen und Rosenrot oder der Hase und der Igel“. Ganz zauberhaft.

 

Und dann erst das „märchenhafte 5-Gänge Menue“, einfach köstlich. Bevor wir aber speisen durften hat uns die Chefin des Hauses, Frau Astrid Przyludzki, noch ein Märchen vorgelesen. So wurden wir also auf das letzte Abendessen märchenhaft eingestimmt. Wir haben es alle sehr genossen, so nett und so gut bewirtet worden zu sein. Natürlich haben wir uns daraufhin bei den Wirtsleuten und dem gesamten Personal bedankt. Jede der Damen hat sich daran beteiligt. Nun hieß es wieder „Kofferpacken“. Leider!

5. Tag: Die Abreise
Nach einem letzten guten Frühstück wurden von Herrn Pöhlsen die Koffer verladen und wir stiegen in den Bus. Die Wirtsleute kamen noch einmal zu uns in den Bus, um sich von uns zu verabschieden. Der Himmel fing an zu weinen und unsere Heimreise begann. Das trübe Wetter begleitete uns auf unserem Heimweg. In Bispingen haben wir dann unseren Mittagsstopp eingelegt und dort in einem guten Lokal zu Mittag gegessen. Dort trafen wir zu aller Überraschung eine noch berufstätige Landfrau aus unserem Verein, die dort ein Seminar abhielt. Den bekannten Schneedom, der an der A7 liegt , haben wir dann auch noch besichtigen können. Eine sehr kühle Angelegenheit! Nun ging es aber schnurstracks nach Hause. Dank unserem sicheren Fahrer Herrn Pöhlsen verlief die Fahrt reibungslos, dafür haben wir uns bei ihm bedankt und wünschten ihm eine gute Zeit bis zur nächsten Reise. Sie führt uns nach Wien. Darauf freuen wir uns schon! Und unserer „Reise Christel“ galt natürlich ein besonderer Dank, denn es hat wieder einmal alles gut geklappt! Es war eine schöne Reise, die wir alle sehr genossen haben. Wir wünschten uns gegenseitig einen schönen Sommer und alles Gute bis zum Wiedersehen!

         

Tagesausflug nach Föhr

Unser Tagesausflug am 25.05.2011 war total ausgebucht. Wir waren 56 Landfrauen, die daran teilgenommen haben und weitere standen auf der Warteliste. Nur leider hieß es sehr früh Aufstehen, denn unser Bus fuhr schon um 6.00 Uhr in der Frühe ab, damit wir die 9.30 Uhr Fähre nach Föhr kriegen konnten.

Föhr  

Alle waren pünktlich vor Ort und die Busfahrt verlief reibungslos. Gegen 8.00 Uhr haben wir auf einer Raststätte eine 20 minütige Frühstücks- und Toilettenpause eingelegt und waren dann zeitig in Dagebüll im Fährhafen. Wir bestiegen in aller Ruhe bei Sonnenschein und etwas stürmischen Wind die Fähre. Die Überfahrt nach Föhr verlief ohne besondere Vorkommnisse (Seekrankheit)!

Im Fährhafen von Wyk erwartete uns schon ein Insel-Bus mit Reiseleiter, der uns begleiten und uns über „seine“ Insel informieren sollte. Das war für ihn keine Schwierigkeit, denn er war dort über viele Jahre Bürgermeister und wusste somit bestens über die Insel und seine Bewohner bescheid.

Die Insel ist geprägt durch Ackerbau und Viehzucht aber größtenteils von erneuerbarer Energieerzeugung wie: Windräder, Solaranlagen auf Dächern und Äckern, Biogasanlagen und natürlich dem Tourismus. Viele Bauernhöfe sind umgebaut zu Ferienwohnungen und Ferienanlagen. Wir fuhren durch blitzsaubere und gepflegte Ortschaften mit den typischen mit Reet eingedeckten Friesenhäusern. – Eine Augenweide -.

In Nieblum machten wir dann unseren ersten Stopp. Hier wurden wir auf den Friedhof an der St. Johanniskirche (Friesendom) geführt. Über die historischen Grabsteine von Kapitänen, die aus Wesersandstein bestehen, wusste unser Reiseführer viel zu berichten. – Die Besonderheit dieser Grabsteine, die teils schon im 17. Jahrhundert aufgestellt wurden, besteht darin, das jede der darauf befindlichen Symbole wie Blumen oder Bäume etc. ihre eigene Bedeutung haben. Die Inschriften erzählen jeweils die ganze Geschichte der einzelnen Kapitänsfamilien. Die Ausführungen waren sehr interessant! Leider konnten wir nicht in die Kirche hinein, weil dort gerade eine Trauerfeier abgehalten wurde.

Föhr

Weiter ging es nach Utersum, wo wir einen kleinen Aufenthalt am Strand hatten. Dort steht auch ein Gedenkstein, der an Hans Rosenthal erinnert, der hier sein Feriendomizil hatte und auch viel für die Insel und seine Bewohner getan hat.

Föhr

Auf unserer Rücktour nach Wyk konnten wir in der Ferne die Lembecksburg liegen sehen. Sie wurde vom Ritter Lembeck dort errichtet. Er kämpfte zu seiner Zeit gegen die Wikinger.

Wieder in Wyk angekommen, haben wir dann im Strandhotel zu Mittag gegessen und hatten dann bis 16.00 Uhr Zeit, um uns in Wyk aufzuhalten. Es war ein schöner Nachmittag, den wir alle bei herrlichem Sonnenschein auf der Promenade genossen haben. Pünktlich um 16.30 Uhr legte unsere Fähre ab und um 19.00 Uhr waren wir glücklich nach diesem erlebnisreichen Tag wieder in Bad Oldesloe.

         

Vortrag „Zurück ins Leben- Wege aus der Depression“

Unsere Aprilveranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Zurück ins Leben- Wege aus der Depression“. Wir trafen uns am 20.04.11 im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld.

Zu diesem Thema hatten wir Herr Dr. Hans- Joachim Schwarz, Facharzt für Neurologie im Psychatrischen Zentrum in Rickling eingeladen.

 

Leider hatten sich nur 42 Teilnehmerinnen zu diesem doch sehr wichtigen Thema angemeldet, die aber alle sehr konzentriert und aufmerksam den Ausführungen von Dr. Schwarz zuhörten. Viele Zwischenfragen kamen und wurden beantwortet.

Dr. Schwarz begann mit der Aussage: Im Leben kann es jeden treffen! An Depressionen zu erkranken tragen Frauen ein höheres Risiko als Männer. Die WHO nimmt die Erkrankung weltweit sehr ernst. Früher wurde die Krankheit meistens verschwiegen. Heute geht man schon etwas selbstverständlicher damit um und zum Psychiater zu gehen, ist auch nicht mehr so anrüchig.

Ursachen und Auslöser von Depressionen können Erbeinflüsse, Veranlagungen, Trauer, Partnerschaftskonflikte, Arbeitslosigkeit, fehlende Zuwendung, schwere Erkrankungen, Wochenbett, Hormone und chronische Schmerzsymptome sein.

Man unterscheidet noch zwei Symptome:

Einmal die seelischen Symptome: Es können grundlose Traurigkeit, innerliche Leere, negatives Denken, Selbstvorwürfe, Niedergeschlagenheit, Grübeln innere Unruhe und Kontaktarmut sein.

Dann gibt es noch die körperlichen Symptome: Es sind Müdigkeit, Schwäche, Schlafstörungen und Heißhunger (Gewichtszunahme).

Die Behandlung setzt sich aus Psychotherapie und Medikamenten zusammen.

Der Therapeut sorgt für Entlastung, Akzeptanz der Krankheit und Aufklärung der Probleme. Diese Behandlung dauert länger, manchmal bis zu 50 Sitzungen, wobei der Patient aktiv mitarbeiten muss.

Medikamente sind zwar schneller wirksam, können aber abhängig machen, wenn das eigentliche Problem für die Depression nicht behandelt wird.

Herr Dr. Schwarz gab allen Damen mit auf den Weg:

Es ist wichtig, um das Leben positiv und erfolgreich meistern zu können und nicht zu erkranken bedeutet: Lust an allem Handeln, man muss eine Aufgabe haben, dann kann man Krisen bewältigen und Anerkennung erfahren.

         

Landfrauennachmittag vom 30.03.2011

Es war ein schöner Frühlingsnachmittag, an dem wir Oldesloer Landfrauen uns in „Schachts Gasthof“ in Rohlfshagen getroffen haben. Als wir die Gaststube betraten, stiegen uns schon betörend schöne Düfte in die Nasen.

Wir hatten die Besitzerin des kleinen Seifenhauses in der Besttorstraße von Bad Oldesloe, Frau Janette Hartig, zu uns eingeladen. Bevor alle Damen eingetroffen waren, hatte sie zusammen mit ihrer Mutter, die sie immer unterstützt, schon einen kleinen Tresen mit auserlesenen Seifen aufgebaut. Da mussten alle Damen natürlich erst einmal dran vorbei, bevor sie an die schon gedeckten Kaffeetafeln Platz nehmen konnten.

Frau Radtke begrüßte uns alle mit einem Frühlingsgedicht und stellte die beiden Damen vor, die dann zusammen mit uns die Kaffeestunde mit den leckeren Torten von Frau Veronika Hasselmann, genießen konnten

Nach diesem Gaumenschmaus sollten nun unsere Geruchssinne betört werden. Frau Hartig erzählte uns, wie sie dazu kam, selber Seife zu sieden.- Nachdem sie selbst genug hatte von den chemisch auf Erdölbasis hergestellten Seifen, die günstig in den Drogerien und Kaufhäusern angeboten werden, begann sie, nachdem sie die Herstellung von Seifen gelernt hatte, zunächst im Kleinen, verschiedene Seifen zu kochen.

Alle auf der Basis von Olivenöl, Erdnussbutter und Sheabutter. Hinzu kamen dann die Duftstoffe wie Lavendel, Rosen, Veilchen, Apfel, Mango oder auch zum Beispiel Flieder und viele mehr. Auch Seife von Ziegenmilch ist dabei, sie ist für Allergiker besonders gut geeignet. Durch die natürlichen Zutaten sind die Seifen besonders gut Hautverträglich . Frau Hartig besuchte zunächst Märkte um ihre Produkte zu verkaufen und als die Nachfrage größer wurde, eröffnete sie den kleinen Laden in Bad Oldesloe. Inzwischen hat Herr Hartig seiner Frau eine Küche speziell nur für die Seifenherstellung eingerichtet, in der es sicher immer berauschend gut duftet. Für uns war die Ausstellung die Gelegenheit einige der Seifensorten entweder für uns selbst oder aber als kleines Präsent für besondere Anlässe zu erwerben.

Wir haben uns gefreut auch mal jemanden aus unserer Heimatstadt Bad Oldesloe bei uns zu haben und wünschen Frau Hartig weiterhin viel Erfolg bei der Herstellung und Verkauf ihrer Produkte.

         

Spiele- Nachmittag am 2. März 2011

Es war ein sehr kalter grauer Nachmittag. Gerade richtig um sich bei Kaffee und Kuchen und in geselliger Runde zu treffen.

Wir waren 48 Landfrauen, die sich zum Spiele-Nachmittag in Berns Bahnhofsgaststätte in Mollhagen getroffen haben. Gut gestärkt von der üppigen Kaffeetafel konnten die Tische gar nicht schnell genug vom Kaffeegeschirr geräumt werden, so eilig hatten es die Damen, um sich für die verschiedenen Spiele zu gruppieren. Eifrig ging es zur Sache und entsprechend war auch die Geräuschkulisse. Frau Christel Stoffers hatte wieder für schöne Preise gesorgt. Es war für jede Teilnehmerin etwas dabei. So konnten alle zufrieden, teils noch mit hochroten Gesichtern vom anregenden Spiel, am späten Nachmittag die Heimfahrt antreten.

         

Jahreshauptversammlung 2011 mit Spendenübergabe

Am 9. Februar fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in Rohlfshagen bei Frau Veronika Hasselmann in „Schachts Gasthof“ statt. Der Saal war mit rund 80 Landfrauen sehr gut gefüllt. Unsere beiden Gäste, Frau Ute Dwinger aus Schmalfeld und Herr Apotheker Dr. Fickel aus Bad Oldesloe, waren auch pünktlich vor Ort.

So konnte unsere 1. Vorsitzende Frau Magret Radtke, nachdem sie die Anwesenden begrüßt hatte, die Versammlung pünktlich eröffnen. Rasch waren die Regularien wie Jahresbericht durch Frau Christel Stoffers, Kassenbericht von Frau Traute Donner, Bericht der Kassenprüferinnen Frau Hannelore Steding und Frau Christa Ludwig abgehandelt. Zu aller Zufriedenheit konnten die Kassenprüferinnen die Genauigkeit der Kasse bestätigen und von der Versammlung die Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung beantragen. Dies erfolgte einstimmig. Da wie immer eine Kassenprüferin ersetzt werden muss, wurde eine neue rasch gefunden und einstimmig bestätigt: (Frau Waltraut Mebes).

Nun kam der letzte Punkt der Tagesordnung: Verschiedenes. Da keine weiteren Fragen auftauchten, bat Frau Radtke nun Herrn Dr.Fickel nach vorne, um ihm die von uns auf unserer Adventsfeier gesammelte Geldspende zu überreichen. Gesammelt wurden 277,10 €, die vom Verein auf 300,00 € aufgestockt wurde. Er freute sich sehr darüber, bedankte sich und berichtete nun über seine Tätigkeit.

Seit dem 19. März 1982, nach dem Aufstand der Arbeiterpartei Solidarnosc in Danzig und dem Fall des Eisernen Vorhangs, begann er über die Katholische Kirche, Pakete an Bedürftige zusammen mit Herrn Edmund Matuschek aus Westerau, nach Kaltwasser bei Oppeln in Polen, zu schicken. Seine Arbeit erreichte einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad und es kamen dadurch auch mehr Spenden zusammen, die dann schon per Lkw bis vor Ort gebracht wurden. Drei mal im Jahr wird so eine Fahrt organisiert und da eine Tour immer 800 km beträgt, sind es inzwischen 128000 gefahrene Kilometer.  

Dort an der Grenze zu Tschechien wurde durch Spenden an einem Heim für 110 männliche und 150 weibliche Behinderte ein 10000 m² großer Garten angelegt. Es wurde eine Bäckerei eingerichtet, wo 12 Jungen etwa die Hälfte der benötigten Brote backen. Eine Schusterwerkstatt entstand und der ehemalige Frisiersalon von Frisör Köster aus Bad Oldesloe wurde dort hingebracht und wieder aufgebaut. So entstand eine Hilfe zur Selbsthilfe und Beschäftigung der Behinderten. Eine bewundernswerte Leistung, die es wert ist, weiterhin unterstützt zu werden. Wir wünschen Herrn Dr. Fickel, dass er diese Arbeit noch viele Jahre durchführen kann.

  Nach dem Bericht von Herrn Dr. Fickel kam nun unser nächster Gast zum Zuge: Frau Ute Dwinger. Sie hatte die Räumlichkeit schon mit vielen Schätzen aus Großmutters Aussteuerkiste dekoriert. Viele Leute kannten ihre Leidenschaft für schöne alte Handarbeiten. Es sind handgestickte Paradehandtücher, Wäsche aus handgewebtem Leinen, selbst genähter Kleidung, viele verschiedene Schürzen, sei es welche für die Arbeit oder zu Festtagen, auch sind dabei. Alle diese Sachen wurden und werden auch heute noch ins Haus getragen. Zu jedem dieser schönen alten Sachen wusste sie eine Geschichte zu erzählen und hat uns damit gut unterhalten. Bei vielen der anwesenden Damen kamen Erinnerungen an frühere Zeiten auf.

Ein großer Applaus unsererseits war ihr sicher.

Durch diese beiden Themen hatten wir einen schönen und interessanten Nachmittag. Alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt, dabei gewesen zu sein!

         

Landfrauenthema am 12.01.2011 „Der Jakobsweg“

An diesem „schneefreien“ Nachmittag trafen wir Oldesloer Landfrauen uns bei Frau Anke Bern in Ihrer Bahnhofsgaststätte in Mollhagen. Alle trafen pünktlich zu um 14.00 Uhr ein. Auch unser Gast, Herr Pastor Erhard Graf, von der Kirchengemeinde Klein Wesenberg, war mit uns pünktlich vor Ort. So konnte er nach der Begrüßung durch Frau Radtke zunächst die Kaffeestunde mit den leckeren Torten, die Simona Bern wieder für alle gebacken hatte, mit uns genießen.

  Danach stellte er sich vor und erzählte uns, dass er von Klein Wesenberg aus Pilgerwanderungen mit interessierten Menschen durchführt. Die Wanderer tun dies oft aus ganz unterschiedlichen Motiven: Einige aus religiösen Gründen oder aber um der Hektik der beruflichen Anforderungen zu entfliehen und um einmal den Kopf freizubekommen, oder aber um die Natur zu genießen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und die kleinen Schönheiten rechts und links des Weges wahrzunehmen, an denen man sonst vielleicht achtlos vorüber gehen würde. Sie laufen auf Wegen, die mit dem stilisierten Symbol der Jakobsmuschel richtungsweisend gekennzeichnet sind.      

Wir hörten von Herrn Pastor Graf, mit Erstaunen unsererseits, das es gar keinen so genannten „Jakobsweg“ gibt! Hierbei handelt es sich um Handelswege der „Hanse“, die seit dem Mittelalter bestehen und durch ganz Europa führen. Es ist ein Wegenetz von St. Petersburg bis Santiago de Compostela, wo sich das Grab des heiligen Jakob befindet. An diesen Wegen befinden sich immer wieder Übernachtungsmöglichkeiten, die von den Pilgern genutzt werden können.

       

 

So auch im Klein Wesenberger Gemeindehaus, was Herr Pastor Graf uns an Hand von Bildern zeigen konnte.

Es war ein schöner Nachmittag mit interessanten Informationen, die jeder auf seine Weise für sich nutzen kann.

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